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„Wer wird Millionär?“: Kandidat bremst vor Millionenfrage – Jauch staunt über Publikum

Köln -

Nach einer schweren Zeit in der Corona-Krise durfte Kandidat Rouven Heylmann am Montagabend bei „Wer wird Millionär“ (20.15 Uhr, RTL) wieder auf bessere Zeiten hoffen.

Auf dem Ratestuhl von Günther Jauch wollte sich der Spirituosenhersteller aus Nordfriesland den Traum von der Million erfüllen, nachdem sein Handel während des Lockdowns zunächst nahezu komplett zum Erliegen gekommen war.

Jauch interessierte dabei zunächst aber nicht nur der Beruf des Nordlichts, sondern vor allem die kuriose Geschichte, mit der sich Heylmann zu Beginn der Sendung vorgestellt hatte.

„Wer wird Millionär“: Kandidat unterhält Jauch mit Hochzeits-Anekdote

Schließlich berichtete er, dass er eine Hochzeit in der Hose seiner Frau verbringen musste. „Das müssen Sie jetzt aber mal erklären“, forderte Jauch seinen Kandidaten auf.

Heylmann holte aus und berichtete, dass er sich vor der Abfahrt zur Feier in der Eile die falsche Hose gegriffen habe, das allerdings erst beim Umziehen vor Ort merkte.

„Wir sind vor Lachen zusammengebrochen“, erinnerte sich Heylmann, der nur noch die Wahl zwischen einer zerrissenen Jeans und der schwarzen Hose seiner damals schwangeren Frau hatte. Nach der kirchlichen Trauung entdeckte er immerhin zufällig ein Bekleidungsgeschäft, in dem er sich doch noch mit einem passenden Kleidungsstück ausstatten konnte.

„Wer wird Millionär“: Kandidat zieht Publikumsjoker bei 8000-Euro-Frage

Auch auf dem Ratestuhl war das Glück zunächst auf seiner Seite. Die ersten Fragen meisterte Heylmann souverän, erst bei der 8000-Euro-Frage wurde es knifflig. „Wobei ist in den Zubereitungsempfehlungen häufig von 'rautenförmig einritzen' die Rede?“, lautete die Frage.

Die Antwortmöglichkeiten:

Für den Kandidaten ging es sofort darum, über den richtigen Joker nachzudenken. Um das Publikum nicht zu beeinflussen, wollte er zunächst gar keine Einschätzung abgeben, versuchte sich später aber doch: „Ich glaube, dass ich zwei ausschließen kann.“

Er schloss die Entenbrust aus und tendierte schließlich klar zum Rehrücken, befragte zur Absicherung aber noch einmal das Publikum – und wurde sichtlich überrascht.

Publikumsjoker hilft Kandidat bei „Wer wird Millionär“: Günther Jauch lobt

88 Prozent der Zuschauer entschieden sich richtigerweise für die Entenbrust, die Heylmann zuvor eigentlich ausgeschlossen hatte.

Besonders Jauch war beeindruckt und lobte, „dass sich so viele hier nicht haben beeinflussen lassen“. Lediglich den anderen zwölf Prozent habe sein Kandidat den Rehrücken offenbar etwas zu penetrant eingeredet, scherzte der Moderator.

Rouven Heylmann grübelt bei „Wer wird Millionär“ über eine Frage.

Die Frage zur Zubereitung einer Entenbrust brachte Kandidat Rouven Heylmann bei „Wer wird Millionär“ kurz ins Straucheln.

Nach der Unterstützung des Publikums ging es anschließend ohne weiteren Joker bis zur 125.000-Euro-Frage, bei der Heylmann den Telefonjoker bemühte. Weil seine Bekannte die Lösung umgehend wusste, blieb in den verbleibenden zehn Sekunden sogar noch Zeit zum norddeutschen Schnack. „Wir reden dann später, wie wir das Geld aufteilen können“, scherzten beide zum Vergnügen der Zuschauer.

Kandidat geht bei „Wer wird Millionär“ bei 500.000-Euro-Frage nicht ins Risiko

Eine Runde weiter ging es um 500.000 Euro –  und trotz einer klaren Tendenz entschied sich der Kandidat bei der Frage „Wofür wird vielfach eine elektrische Zahnbürste als Hilfsmittel empfohlen?“ fürs Aufhören. Er befragte mit dem Zusatzjoker sogar noch eine Zuschauerin im Publikum, doch weil auch diese eher eine Vermutung äußerte und sich nicht sicher war, entschied er sich gegen das Zocken.

Als tatsächlich die favorisierte Antwort „Tomaten züchten“ als richtig eingeblendet wurde, war die Enttäuschung für einen kurzen Moment groß. Wenig später überwog bei Heylmann aber schon wieder die Erleichterung über 125.000 Euro.

„Ich bin super durchgekommen“, freute er sich über den Gewinn und damit genug Geld, um gemeinsam mit seiner Frau den Traum von einem Wohnmobil zu erfüllen. Und selbst bei der Helferin im Publikum kullerte nach der richtigen Antwort auch über die Prämie von 500 Euro eine kleine Träne der Freude. (bc)

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