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Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim – Bundesliga-Relegation im Live-Ticker!

SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim live! Die Bundesliga-Relegation im Live-Ticker!

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Bremen - Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim live: Die Bundesliga-Relegation im Live-Ticker! Alle Tore, News und Emotionen - alles live! Anpfiff im Weserstadion ist um 20.30 Uhr,  der Live-Ticker startet gegen 19.30 Uhr mit der Startelf-Aufstellung von Werder Bremen!

Der Vorbericht:

Geheime Ratschläge für  So bereitet sich Werder Bremen-Trainer Kohfeldt auf die Relegation gegen Heidenheim vor

Werder Bremen spielt heute das Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Trainer Florian Kohfeldt bereitet sich mit geheimen Ratschlägen vor. Der Vorbericht der DeichStube*.

Die Namen wollte er nicht verraten, was nur allzu verständlich ist. Informanten hält man schließlich geheim, vor allem, wenn sie wertvolle Tipps geben können. Und wertvoll, so hofft es Werder-Trainer Florian Kohfeldt, sind die Dinge, die er da kürzlich am Telefon erfahren hat. Es ging, na klar, um die bevorstehende Relegation. Um diese beiden so unglaublich wichtigen Spiele des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim – und eben darum, dass Kohfeldt so eine Situation in seiner jungen Trainerlaufbahn noch nicht erlebt hat.

„Ich habe mir zwei Leute rausgesucht, die die Relegation schon mitgemacht haben, die aber nicht direkt bei Werder sind“, sagte der 37-Jährige während der Pressekonferenz vor dem Hinspiel am Donnerstag (20.30 Uhr, Weserstadion, Live-Ticker der DeichStube) – und erklärte: „Es war der Versuch, mir einen Erfahrungsschatz anzueignen. Wo sind die Fallstricke? Was kann alles passieren?“

Werder Bremen in der Relegation: Gegen den 1. FC Heidenheim geht es um alles - Rettung oder Abstieg

Nun ja. Einfach ausgedrückt gibt es aus Bremer Sicht nur zwei Szenarien, zwei letzte Wahrheiten einer so oder so schlimmen Saison: 1.) Werder Bremen rettet sich. Oder 2.) Werder Bremen steigt ab. Und trotzdem ist die Sache kompliziert, denn mit sportlicher Vorbereitung allein ist diesem Raubtier Relegation offenbar nicht beizukommen. „Ich glaube nicht, dass taktische Elemente am Ende das Spiel entscheiden werden. Entscheiden wird die Mentalität, die Intensität und die Bereitschaft, diese Drucksituation zu händeln“, sagte Florian Kohfeldt und damit wohlgemerkt ein Mann, der sonst liebend gern über taktische Feinheiten referiert, Spiele damit regelrecht seziert. Dieses Mal nicht.

Die kohfeldtschen Schlagworte à la „Steil-Klatsch“, „Tiefe“ und „Umschaltmoment“, sie gehörten am Tag vor dem Relegations- Hinspiel von Werder gegen den 1. FC Heidenheim allesamt nicht zum rhetorischen Repertoire. An ihre Stelle rücken: „Anspannung“, „Fokussierung“ und sogar der berühmte „Rücken zur Wand“. „Wir haben zwei Spiele, in denen es um alles geht“, fasste es der Trainer zusammen.

Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt sieht Relegation gegen 1. FC Heidenheim als „Geschenk“

Während der regulären Saison haben die Bremer bereits bewiesen, dass sie mit solchen Momenten umgehen können – erinnert sei an die als Endspiele deklarierten Duelle in Freiburg (1:0), Paderborn (5:1) und natürlich zu Hause gegen den 1. FC Köln (6:1). „Wir waren in dieser Saison so häufig weg, haben so viele Täler durchschritten und zurecht viel Kritik bekommen“, setzte Kohfeldt kurz zum Rückblick an, blickte dann aber sofort wieder auf Heidenheim: „Diese beiden Spiele sehen wir jetzt als Geschenk. Wir wollen es unbedingt zu Ende bringen.“

Angesichts der Euphorie, die am vergangenen Samstag rund um das Weserstadion, nein, in ganz Bremen herrschte, hätte man für einen kurzen Augenblick meinen können, Werder Bremen habe die Sache bereits gegen Köln zu Ende gebracht. „In der Öffentlichkeit hatte man das Gefühl: Werder hat es jetzt ja geschafft, jetzt muss es ja klappen“, sagte Sportchef Frank Baumann, „wir haben versucht, sofort wieder dagegenzusteuern.“

Werder Bremen in Relegation klarer Favorit - Florian Kohfeldt: Keiner unterschätzt 1. FC Heidenheim

Schließlich könne es auch ganz schnell wieder in die andere, in die fatale Richtung laufen – in die, die in den Abgrund führt. Werders Aufgabe war es also, nach der großen Erleichterung in Folge des Köln-Kantersiegs ganz schnell wieder in den Wettkampfmodus zu kommen. „Ich habe beim Training und in der Kabine sehr, sehr viel Kontakt zu den Spielern gesucht, um herauszufinden, wie die Stimmung ist“, berichtete Florian Kohfeldt. Ergebnis: „Hier ist keiner, der Heidenheim unterschätzt.“

Der Dritte der 2. Liga um Trainer Frank Schmidt habe eine gute physische Präsenz, sei „gegen den Ball grundsätzlich eine sehr aktive Mannschaft“ und – sicher auch nicht ganz unwichtig – habe ja bereits darüber gesprochen, in Bremen mutig auftreten zu wollen. All das dient Kohfeldt als Warnung. Und trotzdem kann es an der Rollenverteilung dieser Relegation der Saison 2019/2020 nicht mal kratzen: Werder Bremen ist der Favorit, der 1. FC Heidenheim der krasse Außenseiter.

Werder Bremen vor Relegation gegen 1. FC Heidenheim - Trainer Florian Kohfeldt: „Mehr All-in geht nicht“

Eine Tatsache, die Frank Baumann zu relativieren versuchte: „Grundsätzlich ist der Erstligist automatisch der Favorit, aber die Chancen vor diesen beiden Spielen stehen 50:50.“ Kohfeldt indes vermied Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Er betonte lieber, dass er gerne Favorit ist, „weil es impliziert, dass man viele Dinge in der eigenen Hand hat.“ Am Donnerstagabend, ab 20.30 Uhr (live im TV und Stream bei DAZN und Amazon Prime), will Werder Bremen das nutzen. Am Montag, im Rückspiel, dann noch einmal.

„Mehr All-in geht nicht. Danach kannst du nichts mehr gutmachen. Das kann man in der Vorbereitung nutzen, um den Fokus aufzubauen. Und trotzdem muss man im entscheidenden Moment die nötige Lockerheit bewahren“, sagte Kohfeldt. Gut möglich, dass er diesen Tipp von seinen geheimen Informanten am Telefon bekommen hat. (dco) *DeichStube.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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