Germany

Wie Diego Maradona zum Maskottchen der Linken wurde

Freund und Feind: Diego Maradona verehrte Hugo Chávez und verspottete George W. Bush. Bild: AFP

Sein Image als Kämpfer von unten machte das Fußball-Idol bei den Linkspopulisten Lateinamerikas beliebt. Diego Maradona war ihnen nützlich – auch wenn sein sehr kapitalistischer Lebensstil nicht recht ins Bild passte.

Es gibt wohl nur drei Figuren in der jüngeren argentinischen Geschichte, die einen gottähnlichen Status erworben haben: der frühere Präsident Juan Domingo Perón sowie dessen früh verstorbene Ehefrau „Evita“. Und Diego Maradona. Die jungen Argentinier kennen die Peróns nur aus den Geschichtsbüchern, aus den Überlieferungen ihrer Eltern und wegen des Kultes. Sie sind zu einem Mythos geworden. Der Peronismus dominiert Argentiniens Politik bis heute und gibt vielen Argentiniern ein Lebensgefühl, das sich allerdings kaum definieren lässt.

Maradona hingegen war für die heutige Generation aus Fleisch und Blut. Er war der kleine Junge aus dem Armenviertel. Er war fassbar. Umso unfassbarer ist nun sein Tod für die Argentinier. Das einfache Volk hat am Mittwoch einen der Seinen verloren.

Football news:

Kramaric erzielte das 74.Tor in der Bundesliga und brach den Rekord von Olic bei den Kroaten
Suarez hat in den ersten 15 spielen 12 Tore für Atlético erzielt - bester Start in La Liga für seinen neuen Klub nach Ronaldo
Der 16-jährige Small ist der jüngste Spieler in Evertons Geschichte
Sulscher über 3:2 gegen Liverpool: Manchester United gewann zu seinen Konditionen. Es ist ein gutes Gefühl
Hames erzielte 10 (3+7) Punkte in Evertons Heimspielen. 2 Tore in der 4. Runde des fa-Cups gegen Sheffield Wednesday
Suarez erzielte das 12.Tor in der La-Liga-Saison. Messi-11
Milner über die Niederlage gegen Manchester United: am Boden zerstört. Es gibt keine zweite Chance im Fußball, um zu scheitern