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Wintersport-Wochenende kompakt: Friedrich lässt keine anderen Sieger im Bob zu

Im Biathlon fehlt den deutschen Teams nur wenig zum Sprung aufs Podest, deutlich besser läuft es an diesem Wochenende für die Skispringer. Im Bob ist Francesco Friedrich das Maß aller Dinge, im Rodeln gibt es einen Doppelsieg. Das Wintersport-Wochenende im Überblick.

Biathlon

Die Podestplätze sind zwar oft recht nah, doch für den Sprung nach ganz vorne reicht es für die deutschen Biathleten zum Auftakt des Olympia-Winters noch nicht. Die Frauenstaffel wurde Fünfte, in der Verfolgung war Roman Rees als 13. der Beste. Johannes Kühn knackte als 14. die Olympia-Norm. Die Siege gingen an Frankreich und den Norweger Vjetle Sjastad Christiansen. Tags zuvor hatte das Herren-Quartett mit Erik Lesser, Rees, Benedikt Doll und Philipp Nawrath Rang drei um 21,9 Sekunden verfehlt. Franziska Preuß war als Verfolgungsfünfte wieder einmal die Beste ihres Teams.

Skispringen

Der Olympia-Winter verläuft für Deutschlands Skispringer weiter nach Wunsch. Katharina Althaus holte in Lillehammer ihren ersten Weltcup-Sieg des Winters. Auch die Männer sind nach dem starken Start in Nischni Tagil und Ruka weiter auf Kurs: Im Teamwettbewerb von Wisla gab es für Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Karl Geiger und Pius Paschke den zweiten Platz hinter den siegreichen Österreichern. Im Einzel reichte es beim Sieg des Österreichers Jan Hörl für die Ränge vier (Geiger), fünf (Eisenbichler) und sieben (Paschke).

Ski Alpin

Kira Weidle kann für Olympia planen. Auch wenn die Starnbergerin mit ihrem zehnten und siebten Platz bei der Abfahrt in Lake Louise nicht komplett zufrieden war, hat die WM-Zweite ihr erstes großes Saisonziel erreicht. Bei den Herren erfüllte Andreas Sander mit seinem vierten Rang beim ersten Super-G in Beaver Creek die Norm für die Winterspiele. Sein erstes Weltcup-Podest verpasste der Ennepetaler am Ende um nur drei Hundertstelsekunden. Für die anderen deutschen Starter um Romed Baumann blieben nur Nebenrollen. Weil der zweite Super-G dem starken Wind zum Opfer fiel, kommt die nächste Gelegenheit erst in Gröden in zwei Wochen.

Bob

Francesco Friedrich hat das dritte Weltcup-Double im Olympia-Winter eingefahren und bleibt auf seiner Heimbahn in Altenberg seit Januar 2018 ungeschlagen. Nach seinem siegreichen Rennen im kleinen Schlitten gewann der Doppel-Olympiasieger vom BSC Oberbärenburg auch den Viererbob-Wettbewerb, es war der sechste Sieg im sechsten Rennen der Saison. Bei den Frauen ist die Siegesserie von Laura Nolte gerissen. Nach zwei Erfolgen musste sie sich wie so oft in Altenberg Ausnahmepilotin Kaillie Humphries aus den USA geschlagen geben. "Es war sehr knapp, aber in der Kurve 13 bin ich erst zu hoch geschossen, dann hatte ich in Lauf zwei eine Vorbande", sagte Nolte.

Rodeln

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Julia Taubitz ist weiter in Topform.

(Foto: dpa)

Sieben Podestplätze und ein Doppelsieg: Zum Abschluss ihrer Tournee durch China und Russland haben die deutschen Rennrodler ihre gute Form bestätigt. Weltmeisterin Julia Taubitz gewann ihre beiden Rennen und war die erfolgreichste deutsche Athletin beim dritten Weltcup in Sotschi. Wie Johannes Ludwig, der bei den Männern Zweiter wurde, führt die 25-Jährige auch die Wertung im Gesamtweltcup an. Bei den Doppelsitzern reichte es für Toni Eggert/Sascha Benecken zum zweiten Platz, im Sprint wurden Robin Geueke/David Gamm Dritte.

Nordische Kombination

Die deutschen Kombinierer sind gut, Jarl Magnus Riiber ist besser. Bei den Wettbewerben im norwegischen Lillehammer gelangen dem Team von Bundestrainer Hermann Weinbuch zwei Podestplätze: Rang zwei im Mannschaftswettbewerb, Platz drei für Routinier Eric Frenzel im Einzel. Die Siege gingen an Norwegen und Riiber, der seine Gesamtführung mit dem Erfolg vor Johannes Lamparter aus Österreich ausbauen konnte. Bei den Frauen gab es keine deutschen Podestplätze.

Langlauf

Den Traumstart aus dem finnischen Ruka haben die deutschen Langlauf-Teams an diesem Wochenende nicht bestätigen können. In den beiden Staffeln gab es jeweils siebte Plätze, es siegten Norwegens Männer und Russlands Frauen. Im Einzel hatten Victoria Carl (11.) und Katharina Hennig (13.) den Sprung unter die besten Zehn nur knapp verpasst. In der Vorwoche war Hennig in der klassischen Technik überraschend aufs Podest gelaufen.