Germany

Wittenberger im Fernseh-Quiz: Tomate entscheidet über Robert Lerms Glück

Wittenberg -

„Wittenberger gewinnt bei MDR-Quickie“ kündigte der Fernsehsender seine Sendung für den Sonnabend an. Womit die Neugier auf das Quiz geweckt war. Denn nach zwölf richtigen Antworten auf Fragen aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen kann sich der Kandidat über ein neues Auto freuen.

Auf dem Weg dorthin stehen dem Ratenden drei Joker zur Verfügung. Er darf einen Partnerjoker einsetzen - Robert Lerm aus Wittenberg hatte im Januar seine Lebensgefährtin zur Aufzeichnung der Sendung mit nach Magdeburg mitgenommen.

Ab der fünften Frage darf der Kandidat eine Frage überspringen, was in der Folge aber mit 20 Sekunden weniger Antwortzeit „geahndet“ wird. Und er darf eine Frage tauschen, wobei deren Schwerpunkt dann allerdings nicht mehr Mitteldeutschland sein muss. Lerm hat eine Frage aus der Eisenbahngeschichte Mitteldeutschlands mit einer aus dem Bereich Natur getauscht. Das war entscheidend an diesem Abend.

„Wir wollten das einmal machen“, sagt der 37-Jährige, der meint, dass er eigentlich keine großen Erwartungen hegte. Aber einige Energie hat er schon aufgebracht.

Die erste Etappe musste er auf dem Weg zu seinem Arbeitsort absolvieren. Denn sein bevorzugter Radiosender MDR Jump ist sozusagen das Tor zur Show. Da musste er durch, „um mal zu sehen, wie das im Fernsehquiz so ist“. Während seiner täglichen Fahrt nach Schkeuditz hat der Meister für Versorgungstechnik deshalb regelmäßig versucht, ins Sendestudio durchzukommen.

Als das im November tatsächlich klappte, war der 37-Jährige so aufgeregt, dass er eine der Fragen singend beantwortete. Er hatte das Lied „Ich geh mit meiner Laterne“ vervollständigen sollen. Dieser musikalische Einsatz und die richtige Antwort auf zwei weitere Fragen brachten ihm die Starterlaubnis für „Quickie“ und Lob der Familie ein.

In Erinnerung geblieben sind ihm die Glückwünsche seiner Partnerin, die ihn gleich nach dem Gewinn im Radio anrief, als er noch seine Daten an den Sender durchgeben musste. „Meine Freundin und unsere Kinder haben mich während des Frühstücks gehört, das hat mich natürlich besonders gefreut.“

Keine Frage, dass neben seiner Freundin auch der fünfjährige Sohn und die siebenjährige Tochter am Sonnabend mit vor dem Fernseher saßen, als Papa nicht nur im Radio zu hören, sondern nun auch vor der Kamera zu sehen war. Die Mama übrigens auch. Wenn auch nur kurz, denn sie durfte wegen der Corona-Maßnahmen nicht mit im Studiorund sitzen, sondern in einem Extra-Studio.

Frage für Frage beantwortete Robert Lerm, nachdem er gegenüber der Moderatorin Andrea Ballschuh Platz genommen hatte. Kurz, aber bestimmt, nannte er Buchstabe und Lösungswort. Seine anfänglich eingeräumte Nervosität - „Auf dem Stuhl da zu sitzen, vor den Kameras und den Scheinwerfern, das ist was anderes als zu Hause auf der Couch“ - schien dabei zu schwinden.

Doch wohl nicht ganz. Denn dann wollte Ballschuh wissen, welche Pflanze nicht zu den Nachtschattengewächsen gehört. Lerm tippte auf Tomate und blieb auch auf Nachfrage der Moderatorin dabei. „Ich hätte mir mehr Zeit nehmen sollen“, sagt er im Nachhinein, dann hätte er sich für Gurke entschieden.

Aber Tempo sei ja das Motto der Sendung, „das sagt ja schon der Name Quickie“.

Ein Auto hat er damit nicht gewonnen, aber einen Automaten. Dieser ist im Wittenberger Haushalt schon in Betrieb. Robert Lerm lässt sich von ihm am liebsten einen Kaffee Crema zubereiten, seine Freundin lieber Latte Macchiato. (mz)

Football news:

PSG denkt über die Unterzeichnung Messi, Kane oder Salah im Falle des Abgangs Мбаппе (Telefoot)
Malinowski gab 2+ scoring-Pass in zwei spielen in Folge - der erste derartige Fall in der Serie A für 8 Jahre
Arteta über 3:0 gegen Sheffield Wednesday: Arsenal kontrollierte das Spiel. Perfekte Vorbereitung für Slavia
Ronaldo warf nach dem Spiel gegen Genoa ein T-Shirt auf das Feld. Juve wird Cristiano nicht bestrafen-es könnte ein Geschenk sein
Saka Oberschenkel verletzt in der Partie zwischen Arsenal Sheffield mit
Brückenbauer über Tedesco: Ich bin zufrieden. Ich habe verstanden, dass Fußball nicht nur schreien ist, und auf der Stirn springen
Mourinho über Solskjaers Worte: Sonny hat Glück, dass sein Vater besser ist als Ole. Der Vater muss die Kinder immer füttern. Tottenham-Trainer José Mourinho hat nach dem 31.Spieltag bei Manchester United auf einen Kommentar von Ole-Gunnar Sulscher reagiert. Der Norweger sprach sich dafür aus, dass Spurs-Keeper Son Hyn Min nach einem Foul von Manchester United-Mittelfeldspieler Scott Mctomini lange auf dem Rasen lag und feststellte, dass er seinen Sohn wegen eines solchen Verhaltens verlassen hätte