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Wurde Michael Jordan mit Pizza vergiftet?

Montag veröffentlichte Netflix mit Folge 9 und 10 das Finale der „Last Dance“-Dokumentation über Basketball-Held Michael Jordan (57). Und enthüllte dabei einen echten Hammer.

Jordan soll sich während der NBA-Finalserie 1997 gegen die Utah Jazz mit einer Pizza vergiftet haben.

Bisher galt Spiel fünf der Serie als Jordans legendäres „Flu-Game“ (zu deutsch: Grippe-Spiel): Obwohl er an jenem Tag schwere Grippesymptome hat, schleppt er sich aufs Parkett, schenkt Utah 38 Punkte ein und führt seine Bulls zum 90:88-Auswärtssieg. Nach dem Spiel fällt er völlig entkräftet seinem Mitspieler Scottie Pippen in die Arme und muss gestützt werden. Ein bis heute ikonisches Bild.

Scottie Pippen (L) hugs Chicago Bulls teammate Mic

Scottie Pippen (l.) stützt Michael Jordan nach dem Sieg in Utah

Quelle: AFP via Getty Images/JEFF HAYNES

Doch die Geschichte dahinter muss jetzt wohl neu geschrieben werden...

„Ich wachte auf und musste mich übergeben“

In Folge neun der Doku wird verraten, dass Jordan am späten Abend vor dem Spiel Hunger bekam. Da die Bulls in einem Hotel außerhalb von Salt Lake City schliefen und es keinen 24-Stunden-Service gab, bestellte Jordan eine Pizza bei einem Lieferservice. Möglich, dass in dessen Küche ein großer Utah-Fan arbeitete...

Tim Grover, Jordans persönlicher Fitnesstrainer, nahm die Lieferung entgegen. Grover: „Da standen plötzlich fünf Jungs vor der Tür und lieferten eine Pizza aus. Sie versuchten, an mir vorbei ins Zimmer zu schauen, sie schienen zu wissen, dass Michael da war. Ich hatte kein gutes Gefühl mit dieser Pizza.“

Jordan aß die Pizza alleine. Die Basketball-Legende: „Gegen 2.30 Uhr wachte ich dann auf und musste mich übergeben.“ Und das war nur der Anfang.

Grover verrät: „Um 3.00 Uhr rief mich MJ an und beorderte mich in sein Zimmer. Er lag zusammengekauert im Bett und zitterte. Ich rief den Mannschaftsarzt.“

Grover ist sich sicher

Im Podcast „Pardon My Take“ geht Grover noch mehr ins Detail: „Michael hatte keine Anzeichen einer Grippe am Abend, und ich glaube auch nicht, dass das so schnell geht. Ich weiß aber, dass dies bei einer Lebensmittelvergiftung passiert. Es war zu 100 Prozent schlechtes Essen.“

Unklar bleibt nur, ob sich Jordan zufällig mit verdorbenen Zutaten auf der Pizza infizierte – oder ob beim Lieferservice nachgeholfen wurde.

Mit Infusionen schafften es die Ärzte, dass Jordan drei Stunden vor dem Spiel aus dem Bett aufstehen konnte. Der Rest ist ein Stück Sport-Geschichte. Das jetzt aber vielleicht eher Pizza- statt Flu-Game heißen muss...

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