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Zahl der Neuinfektionen in England schießt in die Höhe

In England steigt die Zahl der Neuinfektionen pro Tag. Das Statistische Büro teilte am Freitag mit, dass sich in England in der vergangenen Woche täglich rund 9600 Menschen mit dem Virus infiziert haben. In der Vorwoche habe der Wert bei 6000 gelegen. Bei den Werten handelt es sich um Schätzungen, die auch die unentdeckten Infektionen umfassen sollen.

Das Statistische Büro und weitere Forschungseinrichtungen nehmen regelmäßig Abstriche und Blutproben aus einer Stichprobe der englischen Bevölkerung, um Rückschlüsse über die Verbreitung des Virus zu ziehen. Die Zahl der positiven Tests, also der tatsächlich entdeckten Infektionen, lag in der untersuchten Woche in England zwischen 1700 und 4150 Fällen täglich, ein Sieben-Tage-Schnitt von 3340 Neuinfektionen pro Tag.

Am Mittwoch meldete die Gesundheitsbehörde 2968 Neuinfektionen in England. Aus technischen Gründen, so die Behörde auf Twitter, kann für Donnerstag zunächst nur die Zahl der Neuinfektionen für das gesamte Vereinigte Königreich ausgewiesen werden. Danach wurden am Donnerstag 6.634 Neuinfektionen indentifizert. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich damit im Vereinigten Königreich mindestens 416.363 Menschen mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Toten stieg innerhalb von 24 Stunden um 40 auf 41.902.

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In Deutschland haben die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 2153 neue Infektionen gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen bekanntgab. Am Samstag war mit 2297 neuen bekannten Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden. Allerdings lag damals die Zahl der Tests noch deutlich niedriger. Am Donnerstag hatte die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle bei 2143 gelegen.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen mindestens 280.223 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 25.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9443. Das sind 15 mehr als am Vortag. Rund 248.500 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

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Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle einmal bei knapp über 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden.

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Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht von Donnerstag bei 0,78 (Vortag: 0,79). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI einen Sieben-Tage-R-Wert an, der weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen und lag zuletzt bei 0,97 (Vortag: 0,95).

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Rekord-Neuinfektionen in Frankreich und Polen

Das Coronavirus greift weltweit immer schneller um sich. Laut Johns-Hopkins-Universität waren Freitagmorgen mehr als 32,13 Millionen Menschen infiziert, über 981.000 starben.

Frankreich verzeichnete am Mittwoch mehr als 16.000 Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden kamen 16.096 Corona-Fälle nach etwa 13.000 am Vortag hinzu, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend mit. Dies ist ein neuer Rekord seit Einführung der großflächigen Tests auf das Coronavirus. Inzwischen werden mehr als 1,2 Millionen Tests wöchentlich gemacht, während im Frühjahr noch kaum Tests zur Verfügung standen. Sehr viele Infektionen sind daher milde bis asymptomatische Fälle. Insgesamt haben sich 481.141 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Die Zahl der Toten erhöhte sich um 52 auf 31.511.

Premierminister Jean Castex warnte am Donnerstag im französischen Fernsehen davor, dass die Regierung womöglich wieder zu einem harten Lockdown, wie im März, werde greifen müssen. Dabei hatte Castex einen zweiten allgemeinen Lockdown in der Vergangenheit mehrfach ausgeschlossen. Dies sei aber weiterhin nur die Ultima Ratio. Die Bevölkerung müsse „achtsam und vorsichtig“ sein, so Castex.

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Polen hat so viele neue Corona-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Am Donnerstag verzeichneten die Behörden 1136 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Der Schwerpunkt der nachgewiesenen Neuinfektionen lag mit 183 Fällen in Kleinpolen im Süden des Landes, aber auch die Region um Warschau (149) und Pommern im Westen (143) waren stark betroffen. Der bisherige Rekordwert wurde am Samstag erfasst, er betrug 1002 Neuinfektionen.

Auch Litauen hat zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen gemeldet. In dem baltischen Land mit knapp drei Millionen Einwohnern wurden am Donnerstag 138 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie die nationalen Gesundheitsbehörde in Vilnius mitteilte. Dies ist der höchste Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert von 99 Neuinfektionen war am vergangenen Freitag erfasst worden.

Brasilien mit drittmeisten Infektionen und zweitmeisten Todesfällen

In den USA sind mittlerweile in mehr als sieben Millionen Fällen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das ergeben Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Zahl entspricht mehr als 20 Prozent der weltweiten Positiv-Tests. Die Zahl der Gestorbenen überstieg in den Vereinigten Staaten vor ein paar Tagen die Marke von 200.000.

In Israel wurden für Dienstag 6950 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. So viele neue Fälle an einem Tag wurden bislang noch nicht registriert. Die Zahl der Tests hatte zuletzt ebenfalls zugenommen, die Quote der positiven Tests betrug aber sehr hohe 11,7 Prozent.

Das Coronavirus breitet sich auch in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 32.817 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf mehr als 4,6 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 831 auf knapp 140.000 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA und Indien weltweit die drittmeisten Infektionen und nach den USA und vor Indien die zweitmeisten Todesfälle auf.

In Mexiko sind mittlerweile mehr als 75.000 Menschen gestorben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Zahl der Todesfälle stieg nach Daten des Gesundheitsministeriums um 490 auf 75.439. Das ist weltweit der vierthöchste Stand hinter den USA, Brasilien und Indien. Die Zahl der Positiv-Tests in Mexiko legte um 5408 auf 715.457 zu.

Die Zahl der offiziell registrierten Corona-Toten im Iran ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf über 25.000 gestiegen. Allein in den letzten 30 Tagen starben fast 5000 mit Sars-CoV-2 infizierte Patienten. Im gleichen Zeitraum gab es über 80.000 Neuinfektionen. Am Donnerstag lag die Zahl erfasster Todesfälle bei 25.015, die der bisher gemeldeten Infizierten bei 436.319, wie eine Ministeriumssprecherin im Staatsfernsehen sagte.

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