Germany

Zuviel Sex: Niederländischer Fußballverband verbietet Trikotsponsor

Emmen -

Wenn es um Trikotsponsoren geht, kennt der „Königliche Niederländische Fußballbund“ (KNVB) keinen Spaß. Das musste jetzt der FC Emmen bitter erfahren. 

Der Verein aus der ersten niederländischen Liga stand am ersten Spieltag der neuen Saison ohne Hauptsponsor da – verlor sein erstes Heimspiel der Saison ohne Werbung auf der Brust gegen VVV Venlo mit 3:5. Doch mehr als die Niederlage ärgerte sich der Verein später über eine Entscheidung des Niederländischen Verbandes.

KNVB entscheidet: Sexwerbung auf Fußballtrikots ist verboten

Der niederländische Fußball Verband (KNVB) entschied nämlich, dass der geplante Trikotsponsor des FC Emmen gegen die Regeln des Verbandes verstößt und daher nicht getragen werden darf. Emmen hatte mit dem Sexspielzeug-Händler „Easy Toys“ einen neuen Hauptsponsor gefunden und wollte mit dessen Werbung auf dem Trikot in die neue Saison gehen. Doch der Verband verbietet diese Art von Trikotwerbung. 

In der Begründung des Verbandes heißt es unter anderem, dass „Fußball für Jung und Alt zugänglich sein muss“. Der FC Emmen reagierte am Mittwoch (16. September) auf die Entscheidung des Verbandes, schrieb in einer Stellungnahme auf der Vereinsseite „Wir sind überrascht und bestürzt über die Ablehnung.“

FC Emmen will an Sponsor für Sexspielzeuge festhalten

Der Verein teilt weiter mit, dass sie an ihrem Hauptsponsor festhalten wollen. „Wir beabsichtigen nicht, eine Partei fallen zu lassen, die Hauptsponsor werden will“, schreibt der Verein.

Auch der Hauptsponsor selbst meldet sich zur Entscheidung des Fußballverbandes zu Wort. „Die Tatsache, dass Erotik und Sexualität für manche immer noch unangenehme Themen sind, geht aus der Entscheidung des KNVB erneut hervor“, kritisiert dieser.

Verbot für Sexwerbung: KNVB handelt inkonsequent

Ganz verboten scheint Sexwerbung im Fußball bei unseren Nachbarn doch nicht zu sein. „Easytoys“ darf zwar nicht auf die Brust der Spieler – auf der Bande in Fußballstadien dafür schon. Der FC Groningen, bei denen Arjen Robben (36) am ersten Spieltags ein Comeback gegeben hat, hat den Sexspielzeug-Händler als Bandenwerbung im Stadion.

Der FC Emmen prüft nun rechtliche Schritte gegen diese Entscheidung. In der offiziellen Vereinsmitteilung heißt es „Wir werden die Argumentation des KNVB untersuchen und überlegen, was wir als nächstes tun werden.“

Durch das Sponsoring-Verbot sollen dem Verein bis zu 500.000 Euro verloren gegangen sein.  (mir) 

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