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Zwischen Top und Flop

Der FC Kleinaitingen liefert extrem spannende Heimspiele ab, bleibt aber dann doch seiner Saisonlinie treu

 Kaum zu überbieten war einmal mehr die Spannung in der Grabener Turnhalle beim vorletzten Heimspieltag der Kleinaitinger Volleyball-Damen I, obwohl der Aufstieg bereits feststeht.

Im ersten Spiel gegen das Talentteam aus München gewann der FC Kleinaitingen zwar mit 3:1, aber die Mädels waren wegen ihrer Favoritenrolle nervös. Im ersten Satz lieferte man sich einen Schlagabtausch auf Augenhöhe (15:15), bis Daniela Basgier die Ansage von Trainer Fabian Gumpp, mehr Risiko im Aufschlag zu zeigen, umsetzte und München keine Chance in der Annahme ließ (22:15). Mit diesem Vorsprung im Rücken spielte man nun endlich mutiger und beendete den Satz mit 25:19.

Im zweiten Satz lief Kleinaitingen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Über die Hälfte der gegnerischen Punkte zum 16:25 machten die FCK-Damen selbst.

In der Satzpause machte Mannschaftsführerin Elke Kexel klar: „Mädels, so machen wir nicht weiter. Wir sind ungeschlagen und wollen unseren Fans etwas bieten. Also Kopf hoch, Brust raus und los jetzt. Zeigen wir, was wir können.“ Satz Nummer drei war dann eine klare Angelegenheit. Beim Spielstand von 24:16 verlor die Mannschaft von Trainer Fabian Gumpp kurz die Konzentration und ließ München nochmals etwas herankommen, machte aber rechtzeitig den Sack zu (25:20).

Danach war alle Nervosität dahin, und die FCK-Damen zeigten ihre Überlegenheit. Eine präzise Annahme um Libera Steffi Gilg ermöglichte es der Zuspielerin Sandra Bloz, alle Angreifer variabel einzusetzen: harte Angriffe über Antonia Meyer, Luisa Nowotny und Elena Seitz sowie schnelle und platzierte Bälle über Elke Kexel und Laura Martin waren der Garant für ein deutliches 25:13.

Das zweite Spiel des Tages versprach noch einmal deutlich mehr Brisanz. Der TV Planegg-Krailling II lag auf Tabellenplatz vier. Weil aber die Tabellenplätze zwei bis neun so eng beieinanderliegen, ist ein direkter Abstiegsplatz immer noch möglich.

Von Beginn an taten sich die Kleinaitinger Mädels mit dem gut stehenden Block der Gegner schwer. Zum Satzende schlichen sich dann wieder einige Eigenfehler ein und man verlor 20:25.

In den folgenden beiden Sätzen zeigte Kleinaitingen, was die Mannschaft zu leisten bereit ist. Spektakuläre Abwehraktionen, ein gut stehender Block und der unbedingte Wille, keinen Ball verloren zu geben, ließen keinen Zweifel an einem Erfolg aufkommen (25:15, 25:16).

Satz vier darf dann getrost als Saisontiefpunkt gesehen werden. Durch eine schlechte Annahme und Abwehr konnte meist gar kein Angriff aufgebaut werden, und auch im Aufschlag ging man auf ein zu hohes Risiko, das nicht belohnt wurde (14:25). Nun war plötzlich wieder alles offen.

„Jeder gibt jetzt noch einmal zehn Prozent mehr, dann schlagen wir die. Wenige Eigenfehler und trotzdem mutig – das macht uns aus, also los“, war die Vorgabe von Diagonalangreiferin Stefanie Klob, die zusammen mit Nicki Mayr gleich zwei Blockpunkte in Folge aufs Konto holte. Und endlich spielte man wieder konstant. Zuspielerin Ria Mayr konnte ihre Angreifer flexibel einsetzen, und selbst aus schwierigen Situationen machte Marina Gerum mit aller Routine noch einen Punkt. Nach knapp zwei Stunden hieß es dann endlich 15:11, und Sieg Nummer 16 war eingefahren.

Am Abend fuhr die gesamte Mannschaft noch zum Spiel von Trainer Fabian Gumpp nach Friedberg, um dessen Mannschaft lautstark zum Sieg zu schreien, was auch gelang.

FC Kleinaitingen Daniela Basgier, Sandra Bolz, Marina Gerum, Stefanie Gilg, Diana Kexel, Elke Kexel, Stefanie Klob, Franziska Laugwitz, Laura Martin, Nicole Mayr, Ria Mayr, Antonia Meyer, Luisa Nowotny, Elena Seitz.

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