Austria

100 Tote auf den Philippinen: Taifun "Mangkhut" wütet in Südostasien

MANILA/WILMINGTON. Hurrikan "Florence" brachte enorme Regenmengen und setzte große Teile der US-Ostküste unter Wasser.

100 Tote auf den Philippinen: Taifun "Mangkhut" wütet in Südostasien

Suche nach Überlebenden nach einem Erdrutsch auf den Philippinen

Regenmassen und heftiger Wind haben am Wochenende in Südostasien und an der Ostküste der USA ganze Landstriche verwüstet und Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Auf den Philippinen starben 100 Menschen, als der Taifun "Mangkhut" – der bisher schlimmste tropische Wirbelsturm des Jahres – mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h über den Inselstaat zog. Einzelne Böen erreichten sogar 280 Kilometer pro Stunde.

In der philippinischen Stadt Itogon begrub ein Erdrutsch eine von Bergwerksarbeitern bewohnte Baracke. In dem Haus hätten sich 40 Menschen aufgehalten, sagte Bürgermeister Victorio Palangdan. Allein aus seiner Stadt wurden Dutzende weitere Tote gemeldet.

Mehr als vier Millionen Menschen waren nach Angaben der Behörden ohne Strom. Insgesamt sollen mindestens 5,2 Millionen Menschen von "Mangkhut" betroffen sein. Das Rote Kreuz der Philippinen geht aufgrund der Zerstörungskraft sogar von bis zu zehn Millionen Betroffenen aus.

100 Tote auf den Philippinen: Taifun "Mangkhut" wütet in Südostasien

In China waren große Teile der Südküste sowie die Millionenmetropole Hongkong betroffen. Wassermassen überfluteten gestern Straßen, heftiger Wind riss Bäume, Masten und Baugerüste um. Flüge wurden gestrichen, zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht. Vielerorts fiel der Strom aus. Hongkong bereitete sich auf den kompletten Stillstand vor.

"Epische Mengen an Regen"

In den USA hat sich der Hurrikan "Florence" unterdessen zwar mehr und mehr abgeschwächt, bedroht die US-Ostküste aber weiterhin mit massiven Regenfällen. Große Teile der Bundesstaaten North und South Carolina sowie Gebiete im Süden Virginias wurden überschwemmt. "Florence" lasse "epische Mengen Regen" niedergehen, sagte der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper. Die Behörden warnten vor Überflutungen und Erdrutschen.

100 Tote auf den Philippinen: Taifun "Mangkhut" wütet in Südostasien

Zum Problem wurden die Wassermassen, die "Florence" mit Sturmfluten und starken Niederschlägen an die Küste getragen hat und die über Flussläufe landeinwärts drücken: Überflutungen wurden sogar aus der rund 150 Kilometer landeinwärts gelegenen Stadt Fayetteville gemeldet. Bis gestern wurden von den Behörden sechs Todesopfer bestätigt.

Zahlreiche Straßen waren unpassierbar, Menschen wurden von Rettungskräften mit Booten aus ihren überfluteten Häusern geholt. Wie in Südostasien kam es zu großflächigen Stromausfällen.

Besserung war gestern kaum in Sicht, weil das Tief sehr lange über dem Küstengebiet verweilt: "Florence" bewegte sich laut dem nationalen Hurrikanzentrum mit nur vier Kilometern pro Stunde.

> Video: Hurrikan "Florence" erreicht US-Küste

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