Austria

Alaba und der Vertragspoker mit den Bayern

David Alaba.
David Alaba. (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Bernd Feil/ M.i.S)

Im DFB-Cupfinale treffen die Bayern am Samstag auf Leverkusen. Es gibt „Nebengeräusche“ zu dieser Partie.

München. Die Aufregung ist groß: Mit Tanguy Kouassi (Paris) und Leroy Sané (Man-City) sind soeben zwei neue Spieler beim FC Bayern gelandet. Und angeblich hat der Klub daraufhin seinem Abwehrchef, David Alaba, ein Preisschild umgehängt. Für 60 bis 80 Millionen Euro Ablöse, spekulierten Boulevardzeitungen, könnte der Wiener, 28, den Rekordmeister jetzt verlassen.

Doch wohin soll Alaba, der seinen neunten Titel gewann und eine von Trainer Hans Flick in höchsten Tönen gelobte Saison als Innenverteidiger gespielt hat, wechseln? England, wo Arsenal trügerisch lockt? Italien und Juventus? Barcelona, Real oder PSG? Die Auswahl ist exklusiv, diese Namen fallen aber alternierend immer wieder. Zu oft eigentlich.

Ziehen, geben, nehmen

Im Hintergrund laufen längst Gespräche zwischen Klub, Alabas Vater, George, und Neo-Berater Pini Zahavi. Dem Israeli eilt ein Ruf voraus: Er verlangt für Klienten stets Topgagen. An den Gehaltsvorstellungen im zweistelligen Millionenbereich soll es sich spießen, mutmaßen daher „Bild“ und „Sport Bild“. Da zuvor Manuel Neuer oder Robert Lewandowski, von Zahavi beraten, ebenso über Verhandlungen schweigen mussten, um kurz darauf über höher dotierte Arbeitspapiere zu berichten, ist das gleiche Muster bei Alaba nicht auszuschließen.

Am Samstag (20 Uhr, live, Servus TV) steht jedenfalls das DFB-Cupfinale an, Gegner ist Leverkusen (mit Dragović, Baumgartlinger). Wer weiß, vielleicht sickert ja da durch, dass man sich geeinigt habe. Auf einen bis 2025 laufenden Vertrag, zu getrost besseren Konditionen. (fin)

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