Austria

Beatmungsgerät "made in Linz" vorgestellt

Das erste Beatmungsgerät "made in Linz", das einen humanitären Zweck erfüllt: Es wurde so entworfen, dass es leicht nachgebaut werden kann – mit Materialien, die fast überall auf der Welt vorhanden sind.

"Wir alle haben noch die Bilder aus Italien im Kopf, als die Spitäler an ihre Kapazitätsgrenzen stießen – und Ärzte entscheiden mussten, wem sie helfen und wem nicht", erzählte der Projektverantwortliche Vic-tor Suturin. "So entstand diese Idee."

Baupläne gibt es im Internet

Die Software ist open source, d.h. öffentlich im Internet zugänglich. Ein normales Beatmungsgerät koste rund 50.000 Euro, das von PolyVent nur ca. 1000 Euro, halte aber nicht so lange. Es sei dafür konzipiert, einen erneuten Engpass während der Pandemie zu vermeiden.

Die Planungen dafür liefen über viele Wochen, gebaut wurde der Prototyp im Rahmen der Impact Innovation Weeks in der Grand Garage in der Tabakfabrik. "Das ist der perfekte Ort, um Dinge wie diese umzusetzen", schwärmte Suturin. Die Grand Garage – eine offene Werkstatt mit mehr als 90 Maschinen und digitalen Technologien sei "der Himmel für die Entwicklung von Prototypen."

Innovative Stadt Linz

Zu den Unterstützern zählt auch die Stadt Linz. "Mit diesem Projekt beweisen wir einmal mehr, dass wir die innovativste Stadt in Österreich sind. Diesen Ruf haben wir schon über die Grenzen des Landes hinaus. Das macht mich schon stolz", sagte Bürgermeister Klaus Luger bei der Präsentation.

Dem Projekt vorangegangen war der Hackathon (Software-Wettbewerb, Anm.) "#EUvsVirus" der Europäischen Kommission. Neben PolyVent ging auch Markus Waghubinger mit seinem Beratungsunternehmen "Sophia Advisory" mit Sitz in der Tabakfabrik als Drittplatzierter aus dem Hackathon hervor. Er bringt auf der Online-Plattform www.halloSophia.com klein- und mittelständische Unternehmen rasch und unkompliziert mit Wirtschaftsexperten zusammen. (had)

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