Austria

"Campus West": Wo in Linz Platz für neue Unigebäude ist

Seit vergangener Woche weiß man: Auch Wels will bei der geplanten neuen Technischen Universität unbedingt mitreden. Als vermeintlicher Startvorteil wurde ins Treffen geführt, dass man dort schon einen Standort gefunden habe – nämlich das Gelände des alten Postgebäudes neben dem Welser Bahnhof.

Wenn es nur der Standort ist: Daran soll es auch in Linz nicht scheitern. Rund um die Linzer Johannes-Kepler-Uni (JKU) gibt es etliche Flächen, die sich für den Ausbau bestehender Bildungseinrichtungen – oder auch die Errichtung einer neuen Uni eignen.

Im Westen und Südwesten des JKU-Campus gibt es eine Fläche von rund 41.000 Quadratmetern, die bebaubar wäre. Derzeit befinden sich auf dem Areal unter anderem Parkplätze, Wiesen und eine "Urban Gardening"-Fläche.

In den nächsten Jahren wird auch das Gelände des derzeitigen Biologiezentrums des Landes frei, das spätestens 2025 in den Sumerauerhof in Sankt Florian bei Linz übersiedeln soll. Das wären nochmals rund 16.000 Quadratmeter.

Architektenwettbewerb fertig

Wie man einen Teil dieses Areals nutzen kann, darüber hat sich die Kepler-Uni unter dem Arbeitstitel "Campus West" – ganz unabhängig von allfälligen TU-Plänen – schon Gedanken gemacht. Noch diese Woche soll das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs für die Nutzung dieses Teiles präsentiert werden.

Insgesamt hätte das in Linz allein im Westteil des Campus verfügbare Areal 57.000 Quadratmeter. Dazu kommen noch zwei kleinere Flächen im Norden des JKU-Campus mit 1500 bzw. 9500 Quadratmetern. Das ergibt in Summe 68.000 Quadratmeter für neue Universitätsgebäude. Das in Wels präsentierte alte Postgelände hätte zum Vergleich insgesamt rund 8500 Quadratmeter.

Was aus Sicht etlicher Forscher für Linz spräche: Mit einer Errichtung nahe der JKU ließen sich auch die erwünschten Synergien zwischen den Forschungseinrichtungen der JKU und einer neuen TU wohl besser erzielen.

Auch die Überlegung "Zwei Universitäten, eine Verwaltung", die JKU-Rektor Meinhard Lukas ins Spiel gebracht hatte, ließe sich wohl nur realisieren, wenn die neue Universität nahe der JKU ihren Platz fände. Der Vorteil der Formel "Zwei Unis, eine Verwaltung": Statt eine Verwaltungs-Parallelstruktur aufzubauen, könnte das dafür vorgesehene Geld in Forschung und Lehre fließen.

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