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Corona-Pause: Alonso wärmte in Indianapolis mit einem Sieg auf

© REUTERS/Hamad I Mohammed

Fernando Alosno war am virtuellen Indy-500-Kurs der Schnellste. Seine Gegner waren berühmt und teilweise betagt.

Das Coronavirus hat den Sport nicht nur in Österreich bereits in fester Hand. Weltweit werden Veranstaltungen und Events beeinflusst. Die aktuellsten Entwicklungen aus der Welt des Sports finden Sie im folgenden Live-Blog:

Die Sport-Welt und das Coronavirus

  • vor 18 min

    Alonso ist die schnellste Legende beim Indy-500

    Fernando Alonso hat  ein virtuelles Legenden-Rennen auf dem Indy-500-Kurs von Indianapolis gewonnen. Der Spanier triumphierte im Duell mit ehemaligen Indy-500-Gewinnern sowie Formel-1-Weltmeistern 0,037 Sekunden vor Jenson Button.

    Am Start waren auch der mittlerweile 80-jährige Mario Andretti oder der 73-jährige Emerson Fittipaldi. Die beiden sind ehemalige Formel-1-Weltmeister.

    Das echte Indy-500-Rennen hätte am Sonntag über die Bühne gehen sollen, wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie aber auf 23. August verschoben. Dann will Alonso dort auch im echten Leben gewinnen.

  • In Spaniern soll es am 8. Juni weitergehen

    Die spanischen Fußball-Profiligen dürfen ab 8. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Das gab Ministerpräsident Pedro Sanchez am Samstag in einer Rede an die Nation bekannt. Die Erlaubnis gilt für die höchsten beiden Ligen. Nach den bisherigen Plänen von La Liga soll der Neustart am 12. Juni erfolgen. Einen konkreten Spielplan mit Terminen gibt es aber noch nicht.

  • Rapid verlängert Verträge

    Rapid hat alle nach dieser Spielzeit auslaufenden Verträge bis zum letzten Saisonmatch der Fußball-Bundesliga im Juli verlängert. Diese Maßnahme betrifft Kapitän Stefan Schwab, die Goalies Tobias Knoflach und Paul Gartler sowie Stephan Auer und Marko Bozic. Deren Arbeitspapiere hätten ursprünglich am 31. Mai geendet.

    Zoran Barisic, Geschäftsführer Sport, legt Wert darauf, dass es alle Veträge betrifft und sagt: „Ich möchte mich bei allen Spielern bedanken, die Gespräche gingen innerhalb weniger Minuten über die Bühne.“

  • Profisportler dürfen wieder in die USA einreisen

    Profi-Sportler sind in den USA ab sofort von den Coronavirus-Einreiseverboten ausgenommen. Heimatschutzminister Chad Wolf unterzeichnete am Freitag ein dementsprechendes Dokument und meinte danach: „Die Amerikaner brauchen ihren Sport. Es ist Zeit, die Wirtschaft wieder zu öffnen, und es ist Zeit, dass die Profi-Sportler wieder arbeiten können.“

    Von der Ausnahmeregelung profitieren unter anderem die Fußball-, Baseball-, Basketball- und Eishockey-Ligen sowie Golf und Tennis.

  • Patrick Ewing hat Corona

    NBA-Legende Patrick Ewing ist an Covid-19 erkrankt. Der frühere Basketball-Profi gab am Freitagabend bekannt, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe. „Dieses Virus ist schwerwiegend und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden“, schrieb der 57-Jährige auf Twitter.

    Der langjährige Center der New York Knicks befindet sich derzeit in einem Krankenhaus bei Washington in Isolation, wie die Georgetown Universität mitteilte. Dort coacht der zweimalige Olympiasieger das College-Team Georgetown Hoyas. Ewing sei der Einzige im Basketballprogramm, der bisher positiv getestet wurde, teilte die Universität mit.

    „Mit geht es gut und wir werden das alle überstehen“, sagte Ewing. „Ich möchte alle ermutigen, in Sicherheit zu bleiben und auf sich und seine Lieben aufzupassen.“

  • Kante darf bei Chelsea alleine trainieren

    Chelsea-Spieler N'Golo Kante könnte den Rest der englischen Fußball-Premier-League verpassen. Der Mittelfeld-Akteur hat Bedenken wegen des Coronavirus geäußert und laut Medienberichten von seinem Club die Genehmigung erhalten, alleine zu trainieren. Die Mannschaft bereitet sich indessen in Kleingruppen auf den geplanten Neustart im Juni vor.

    Watford-Kapitän Troy Deeney hat erklärt, er wolle aus Sorge um die Gesundheit seines Sohnes nicht wieder ins Training einsteigen. Aus englischen Statistiken geht hervor, dass schwarze Männer 4,2 Mal mehr gefährdet sind, an Covid-19 zu sterben, als weiße Männer. Am Dienstag hatte die Liga sechs neue Corona-Fälle bei drei Clubs bestätigt.

  • Saison in Mexiko abgebrochen

    Zum ersten Mal in der Geschichte des mexikanischen Fußballs ist die Saison der Profiliga abgebrochen und kein Meister gekürt worden. Wegen der anhaltenden und ungewissen Coronakrise werde die Liga MX nach zehn der 17 Spieltage für beendet erklärt, gab die Top-Liga am Freitag bekannt.

    Die laufende Saison war Mitte März unterbrochen worden, zwei Wochen zuvor war in Mexiko der erste bestätigte Covid-19-Fall bekannt geworden. In dieser „beispiellosen Situation“ sei die gesamte Fußball-Branche in Mexiko dazu verpflichtet, „mit absoluter Sensibilität zu handeln und als Einheit auf die gestellten Anforderungen zu reagieren“, hieß es in einem Statement.

    Erst in dieser Woche waren zwölf Fußballer von Santos im nordmexikanischen Torreon positiv auf das Coronavirus getestet worden.

  • Bayern München spendet 460.000 Euro für Amateure

    Der FC Bayern München unterstützt in der Coronakrise die 18 Regionalligisten des Freistaates Bayern und den Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) mit insgesamt 460.000 Euro. Jeder Fußball-Verein erhalte 20.000 Euro, dem BLSV kommen weitere 100.000 zugute, gab der deutsche Meister am Freitag bekannt.

    Nachdem viele Bayern-Anhänger auf eine Rückerstattung der Tickets für die Heimspiele ohne Zuschauer verzichtet und den Betrag dem FC Bayern Hilfe eV als Spende zur Verfügung gestellt hatten, wurden nun Amateurfußball und Breitensport bedacht. „Jetzt ist nicht die Zeit, nur auf sich selbst zu schauen“, sagte Ehrenpräsident Uli Hoeneß. „Wir brauchen Optimismus und Solidarität in unserer Gesellschaft.“

  • Spezielle Regeln für das Comeback der Snooker-Profis

    Die Snooker-Profis dürfen am 1. Juni nach über zwei Monaten Corona-Pause wieder mit einem offiziellen Wettbewerb starten. Die Champions League in Milton Keynes beginnt dann ohne Zuschauer und mit besonderen Corona-Regeln, wie der Weltverband World Snooker mitteilte. Demnach sollen alle 128 Spieler mit einer Tour Card eingeladen werden, prominente Profis wie Weltmeister Judd Trump sowie Neil Robertson und Mark Allen haben bereits zugesagt. Die Marshall Arena wurde als Austragungsort ausgewählt, weil es dort auch eine Unterkunft gibt, so dass die Spieler die Arena während des Turniers nicht verlassen müssen.

    Weltverbandsboss Barry Hearn kommentierte: „Wir werden der erste große Sport sein, der mit Live-Sport im Fernsehen zurückkehrt. Das ist kein Zufall, sondern liegt an der harten Arbeit und Vorbereitung, die wir während des Lockdowns geleistet haben, um sicherzustellen, dass wir bereit sind, sobald dies legal ist.“ Die Snooker-WM wurde wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben und soll nun von 31. Juli bis 16. August in Sheffield stattfinden.

  • Ab Juni wird in Las Vegas wieder geboxt

    Am 9. Juni soll es in Las Vegas erstmals nach der Corona-Pause wieder Profi-Boxkämpfe geben. Entsprechende Pläne bestätigte der Promotor Bob Arum am Donnerstag der US-Nachrichtenagentur AP. Ganz sicher ist der Termin noch nicht, weil dafür noch Genehmigungen fehlen und die Hotels in der Glücksspiel-Metropole in Nevada erst wieder öffnen müssen. Davon ist den Angaben zufolge auszugehen.

    Wer zum Comeback des Profiboxens in den USA im MGM Grand Hotel gegeneinander antreten wird, soll zu einem späteren Zeitpunkt vom übertragenden Sender ESPN bekannt gegeben werden.

  • Wiesberger und Co. sollen ab Ende Juli wieder golfen

    21.5. Die European Tour der Profigolfer will einem Medienbericht zufolge Ende Juli das erste Turnier nach der Corona-Pause veranstalten. Den British Masters vom 30. Juli bis 2. August sollen drei Turniere, davon zwei weitere in England und eines in Wales, folgen, wie Golf Digest berichtete. Ein Sprecher der European Tour wollte dem Fachportal keinen Kommentar dazu abgeben. Österreichs Golfsport wird sich mit dem vier Turniere umfassenden Audi Circuit am 4. Juni in Ebreichsdorf aus der Corona-Pause zurückmelden. Weitere Schauplätze der ProAm-Serie sind Donnerskirchen (11. Juni) und zweimal der GC Murhof (25./26. Juni). Es geht um ein Gesamt-Preisgeld von 50.000 Euro.

  • Trabrenntag in Ebreichsdorf ohne Zuschauer

    21.5. Im Racino in Ebreichsdorf (NÖ) geht am Sonntag ein Trabrenntag in Szene. Erlaubt sind nur Profis und maximal zehn Pferde pro Rennen, Zuschauer sind bei den elf Leistungsprüfungen nicht erlaubt. Seit 15. März haben wegen der Corona-Pandemie keine Rennen mehr stattgefunden. Live verfolgt werden können die Rennen auf aroc.at, pferdesport.de und trotto.de.

  • Chelsea-Star Kante fürchtet Ansteckung

    21.5. N'Golo Kante trainiert bis auf Weiteres nicht mehr mit der Mannschaft des englischen Premier-League-Klubs Chelsea. Wie der Telegraph berichtete, bat der französische Weltmeister am Tag der ersten Kleingruppentrainings aus Sorge um eine Ansteckung mit dem Coronavirus darum, sich individuell fit zu halten. Der Verein stimmte zu. Die erste Einheit nach der Unterbrechung hatte der 29-jährige Mittelfeldspieler noch mitgemacht. Kante, der im März 2018 nach einem Training aus unbekannten Gründen in Ohnmacht gefallen war, ist nicht der einzige Profi in der Premier League, der sich um die Gesundheit auch seiner Angehörigen sorgt. Watfords Captain Troy Deeney stemmt sich gegen eine Rückkehr auf den Platz, weil sein fünf Monate alter Sohn unter Atembeschwerden leidet.

  • Weiterer Corona-Fall in Dresden

    Bei Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden ist ein weiterer Spieler positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das teilte der Klub am Donnerstag mit. Zudem ist bei einer sogenannten „Kontaktperson der Kategorie I“, also einem engen Kontakt, eines Mitglieds aus dem Trainer- und Betreuerstab das Virus nachgewiesen worden. Der Dynamo-Angestellte, die Kontaktperson sowie der Spieler müssen nun weitere 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Das gesamte Dresdner Trainerteam sowie der Kader befinden sich bereits seit dem 9. Mai in häuslicher Quarantäne und werden weiterhin regelmäßig auf das Coronavirus getestet. Am Samstag darf das Training wieder aufgenommen werden.

  • Vizeweltmeister Bottas gibt Debüt in virtueller Rennserie

    Mercedes-Pilot Valtteri Bottas gibt sein Debüt in der virtuellen Formel-1-Rennserie während der Coronavirus-Pandemie. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag wird der 30-jährige Finne auf dem Stadtkurs von Monaco am Sonntag ebenso erstmals dabei sein wie der Franzose Esteban Ocon von Renault.

    Außerdem kämpfen auch die aktuellen Formel-1-Fahrer Charles Leclerc, Alex Albon, Antonio Giovinazzi, George Russell, Nicholas Latifi und Lando Norris in der Rennsimulation um den Sieg. Die Mehrfach-Weltmeister Sebastian Vettel und Lewis Hamilton haben bisher noch nicht teilgenommen.

  • DFB beschloss 3.-Liga-Neustart am 30. Mai

    In Deutschland hat sich auch die landesweit ausgetragene 3. Liga zum Weitermachen durchgerungen. Sie wird ihre Saison am 30. Mai fortsetzen und bis zum 4. Juli abschließen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mit, nachdem die Entscheidung im Präsidium per Umlaufverfahren fixiert worden war.

    Demnach wird die Saison mit dem 28. Spieltag fortgesetzt. Der Rest der Spielzeit wird durchgehend in englischen Wochen ausgetragen. Die Relegation zur 2. Bundesliga soll bis zum 11. Juli abgeschlossen sein. In der Liga sind zehn österreichische Legionäre tätig, darunter Philipp Hosiner und Niklas Hoheneder (beide Chemnitzer FC).

  • Kurzbahn-WM auf Dezember 2021 verschoben

    Die FINA, der Weltverband der Schwimmer, hat die Kurzbahn-Weltmeisterschaft vom Dezember 2020 in den Vereinigten Arabischen Emiraten wegen der Coronavirus-Krise um ein Jahr verschoben. Die Wettkämpfe auf der 25-m-Bahn in Abu Dhabi finden somit vom 13. bis 18. Dezember 2021 statt.

    Zuvor hatte die FINA bereits die WM auf der Langbahn neu angesetzt. Die Wettkämpfe im japanischen Fukuoka finden nicht wie geplant im Sommer 2021 statt, sondern sind nun für den Mai 2022 geplant.

  • Mehr als 12.000 "Pappkameraden" in Mönchengladbach

    Dem West-Derby der deutschen Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen am Samstag werden 20.000 "Pappkameraden" auf den Tribünen im Gladbacher Stadion aufgestellt, 12.000 "sitzen" bereits in der Arena. "Das ist fantastisch. Man hat tatsächlich das Gefühl, dass man nicht allein ist, wenn man im Stadion trainiert", sagte Borussias Trainer Marco Rose.

    Die Idee hatte das Fan-Projekt Mönchengladbach. Zum Preis von 19 Euro kann man mit einem Foto von sich auf den Pappfiguren den Platz wählen, den man auch sonst im Stadion hat. Auch einige Gladbacher Profis haben sich bereits einige "Pappkameraden" gesichert. "Das ist schon eine coole Aktion und macht was her", befand der ÖFB-Teamkicker in Diensten Gladbachs, Stefan Lainer.

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  • NHL überlegt Rückkehr im Sommer

    Die National Hockey League (NHL) wälzt Pläne, ihren Spielbetrieb im Sommer mit einem aus 24 Mannschaften bestehenden Play-off-Format wieder aufzunehmen. Laut US-Medienberichten hätten demnach die zum Zeitpunkt des Abbruches der Liga im März jeweils vier besten Conference-Teams in der ersten Runde Freilose. Die restlichen 16 Clubs würden in der ersten Runde im "Best-of-five-Modus" antreten.

    Danach ginge es mit "Best of seven" weiter. Sämtliche Matches würden an vier Spielorten ohne Zuschauer abgehalten werden. Die demnach für die zweite Runde gesetzten Teams wären aus der Eastern Conference die Boston Bruins, Tampa Bay Lightning, die Washington Capitals und die Philadelphia Flyers mit Michael Raffl, aus dem Westen die St. Louis Blues, Colorado Avalanche, die Vegas Golden Knights und die Dallas Stars. Diese zunächst spielfreien Teams würden vorerst Testspielturniere abhalten.

  • Klopp stellt Liverpool-Spielern Teilnahme am Training frei

    Nach dem ersten Schultag auch künftig ohne Erscheinpflicht: Die Profis des Liverpool FC übten nach knapp neun Wochen am Mittwoch erstmals wieder gemeinsam mit dem Ball. "Perfekt, absolut perfekt", frohlockte Trainer Jürgen Klopp nach der Einheit in Kleingruppen. Der deutsche Star-Coach will angesichts der Corona-Gefahr keinen seiner Spieler zum Training zwingen.

    "Es ist ihre Entscheidung, das ist klar", betonte Klopp an einem Tag, an dem Liverpools Hoffnung auf den Gewinn der ersten englischen Meisterschaft seit 30 Jahren auf herkömmlichem, sprich sportlichem Wege, wieder ein Stück wahrscheinlicher geworden war. Denn auch die Clubs der seit 13. März coronabedingt pausierenden Premier League dürfen mit ihren Spielern wieder in Kleingruppen trainieren.

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