Austria

Coronavirus: 24 Infizierte in Schlachtbetrieb in Niederösterreich

Wie Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Mittwoch am Rande einer Pressekonferenz mitteilte, seien 244 Mitarbeiter des Unternehmens abgesondert worden. Dies sei "quasi eine Schließung", eine behördliche Schließung des Unternehmens liege jedoch nicht vor.

Fälle bei Screeningprogramm aufgedeckt

Wie die NÖN online berichten, habe sich der Betrieb nach den jüngsten positiven Fällen in Schlachthöfen in Oberösterreich dazu entschlossen, die Mitarbeiter freiwillig über ein Projekt der AGES (Agentur für Ernährungssicherheit) auf CoV testen zu lassen. Auch die Landesrätin bestätigt, dass die Corona-Fälle durch ein Screening-Programm aufgedeckt wurden.

40 Testungen noch ausständig

Im Fall des Corona-Clusters in einem Schlachtbetrieb in Eggenburg waren nach Angaben von Königsberger-Ludwig (SPÖ) noch 40 Testungen ausständig. Die positiven Ergebnisse seien im Rahmen von Screening-Untersuchungen aufgetaucht. Ein solches Screening sei etwa auch bei Beschäftigten eines Schlachthofes in Melk durchgeführt worden. Dort habe es keinen positiven Fall gegeben, betonte Königsberger-Ludwig.

Hinsichtlich des Clusters im Umfeld der Wiener Neustädter "Pfingstkirche Gemeinde Gottes" stehe das Land Niederösterreich in engem Austausch mit den Bezirksverwaltungsbehörden. Sofort nach Bekanntwerden des ersten Falles sei getestet worden, anschließend seien das Contact-Tracing sowie die Absonderung von 270 Personen erfolgt, sagte die SPÖ-Politikerin.

Die Betroffenen hätten nun den Auftrag, "Selbstbeobachtungen durchzuführen". "Ohne Zweifel" rechnete die Gesundheitslandesrätin "noch mit dem ein oder anderen Positiven unter den 270". Gezählt wurden bis Mittwochmittag neun Infizierte. Der Cluster sei jedenfalls "im Moment gut eingefangen, weil die Menschen in Quarantäne gesetzt sind", befand Königsberger-Ludwig. "Wir glauben, dass sich das Virus durch diese Maßnahmen nicht so weit verbreitet wie zuletzt in Oberösterreich."

Football news:

Norwich weigerte sich, für 10 Millionen Pfund Verteidiger Lewis an Liverpool zu verkaufen
Maurizio Sarri: Lyon wurde besser. Juve steht vor einem schwierigen Spiel
Zinedine zidane: Bale hat lieber nicht gespielt, der Rest ist zwischen uns
Varane über das Spiel gegen Manchester City: Real kämpft gerne gegen die besten. Wir müssen angreifen
Maurizio Sarri: dibala ist immer noch in den Händen der ärzte. Ronaldo trainiert gut
Nicolas Anelka: ich mochte den Star von Real nicht. Ich wusste sofort, dass es eine Fehde geben würde
Sergey Lapochkin: das Verfahren des Polygraphen ist unangenehm. Ich habe keine Angst, aber ich habe mich gefragt: Warum genau ich?