Austria

Drohende Strafe drückt auf Gewinn von Österreichischer Post

Die Österreichischen Post stellt knapp 20 Millionen Euro für eine mögliche Verwaltungsstrafe der Datenschutzbehörde zurück.

Die mehrheitlich im Staatsbesitz stehende Österreichische Post hat in den ersten Quartalen trotz gestiegener Umsätze weniger verdient. Bei um 3,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro höheren Erlösen schrumpfte der operative Gewinn (Ebit) um 8,4 Prozent auf 130,0 Millionen Euro. Grund dafür ist eine Rückstellung in Höhe von 19,8 Millionen Euro, die wegen einer drohenden Strafe der Datenschutzbehörde gebildet werden musste. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Kundendaten missbräuchlich verwendet zu haben.

Für 2019 bekräftigte die Post ein Umsatzplus und ein stabiles operatives Ergebnis. Allerdings ist in der Prognose nicht die Rückstellung für die Strafe berücksichtigt.

Für 2020 rechnet die Post mit einem stabilen bis leicht steigenden Umsatz und einer weitgehenden Stabilität im operativen Ergebnis. Nach der Trennung vom Bankpartner Bawag werden für den Aufbau des neuen Finanzdienstleistungsgeschäfts Anlaufkosten erwartet. 

(APA/Reuters)