Austria

Ein guter Parkplatz fürs Bargeld [premium]

(c) Marin Goleminov

Sicherheit kommt vor Ertrag, wenn es darum geht, größere Geldbestände zu verwalten. Möglichkeiten dafür gibt es einige. Doch sind sie zumeist auf Kurzfristigkeit ausgerichtet.

Angenommen, man könnte den Markt timen. Man hätte also schon kurz vor Weihnachten oder auch erst Anfang Februar dieses Jahres alle seine Aktien verkauft. Dann hätte man, so man in den vergangenen Jahren an der Börse investiert war, wohl ein ordentliches Sümmchen Geld verdient. Denn die Kurse sind in der Zeit vor Ausbreitung des Coronavirus, auch dank der Gelspritzen der Notenbanken, kräftig gestiegen. Binnen weniger Tage aber wurde aus dem elfjährigen Bullen-, ein Bärenmarkt. Und Anleger mussten dabei zusehen, wie ihre Gewinne tagtäglich kleiner wurden. Diejenigen, die auf Cash saßen, hatten dagegen gut zu lachen. Sie konnten sich entspannt zurücklehnen und warten, bis die Aktienmärkte einen Boden gefunden haben – um dann zu niedrigen Kursen wieder „all in“ zu gehen.
Doch was tut man mit dem Geld aus Kursgewinnen, wo kann man es zwischenparken? Die Zinsen sind schließlich im Keller und werden es angesichts der durch die Corona-Krise steigenden Staatsverschuldung auch bleiben. Aber besser, für ein paar Tage, Wochen oder Monate Niedrigzinsen in Kauf nehmen, als ein Viertel seines Vermögens an der Börse binnen zwei Wochen  verlieren, oder? Nun ja, das ist Ansichtssache, denn langfristig steigen die Aktienkurse, Crash hin oder her.
Täglich behebbar und relativ unkompliziert kann man sein Geld bei jeder Bank parken. Wiewohl es in der Regel einige Tage dauern kann, bis das Onlinesparbuch eröffnet wird. Die Austrian Anadi Bank bietet Neukunden derzeit beispielsweise einen Zinssatz von knapp über einem Prozent. Allerdings gilt dieser Satz nur für die ersten drei Monate ab Kontoeröffnung. Bei der Renault Bank bekam man zuletzt immerhin einen Zinssatz von 0,5 Prozent. Auch das ist wesentlich mehr als die meisten anderen bieten, doch sind die dort erhältlichen 0,375 Prozent von 0,5 Prozent ein freiwilliger Bonuszins, auf den man keinen Rechtsanspruch hat. Auch unterliegt die Bank der französischen Einlagensicherung, was in einer gemeinsamen Währungsunion zwar kein Problem darstellen sollte.  Möglicherweise könnte das aber im Insolvenzfall nicht ganz so einfach sein, wie bei der Pleite einer heimischen Bank. Gelder sind jedoch auch in Frankreich mit bis zu 100.000 Euro gesichert.

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