Austria

Ein Muskelprotz spaltet die Golf-Welt

Golfer Bryson DeChambeau hat die US Open in Mamaroneck überlegen mit sechs Schlägen Vorsprung gewonnen. Es ist dies der erste Triumph des 27-jährigen Kaliforniers bei einem Major-Turnier. Mit einer 67er-Schlussrunde auf dem Par-70-Kurs zog er noch an Jungprofi Matthew Wolff vorbei, der Zweiter wurde.

DeChambeaus größter Triumph ist keine Überraschung. Seit er 2016 als damals bester US-amerikanischer Amateur zu den Profis gewechselt war, gewann er auf der PGA-Tour sechs Turniere, das letzte davon Anfang Juli dieses Jahres in Detroit.

Über den Winter und während der Coronapause absolvierte DeChambeau ein exzessives Muskeltraining. Bis Juni, als die US PGA Tour den Betrieb wieder aufnahm, legte er mehr als 15 Kilogramm an Muskelmasse zu. Dadurch versteht er es den Ball bedeutend weiter zu schlagen als alle noch so namhaften Konkurrenten. Nicht selten fliegt und rollt der Ball vom Abschlag über 350 Meter weit.

Dadurch benötigt DeChambeau auf einem Par-4-Loch in der Regel für den zweiten Schlag nur noch eine kurze Annäherung. Wenn ihm dann das kurze Spiel gut gelingt, verschafft er sich erhebliche Vorteile.

Puristen fordern Regeländerung

Puristen und Traditionalisten stößt er damit vor den Kopf, in den USA gibt es sogar schon eine Debatte, ob man die Regeln anpassen sollte – Golf soll weiterhin ein Sport bleiben, bei dem man viele verschiedene Techniken und Situationen zu beherrschen hat. DeChambeau traf auf dem als extrem schwierig geltenden Kurs des Winged Foot Golf Clubs nur 23 von 56 Fairways an den vier Turniertagen – war aber meistens nah genug am Loch dran, dass das unterm Strich das höhere Gras ausglich. Bei diesen US Open ging es für ihn auch darum, sich und allen anderen zu beweisen, dass es so funktioniert. "Zu hundert Prozent, kein Zweifel", sagte DeChambeau.

Bernd Wiesberger schloss das Turnier auf dem 43. Platz ab, Matthias Schwab hatte bei seinem Debüt den Cut klar verpasst.

Football news:

Jürgen Klopp: erst hat Oliver den Moment nicht gesehen, dann hat VAROUFAKIS die Regeln vergessen. Die Folgen kamen nur für Van Dyck und Thiago
Favre über die Niederlage gegen Lazio Rom: Borussia Dortmund fehlt die Entschlossenheit. Wir haben nicht gut gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit, und wir konnten den Ball nicht kontrollieren. Wir haben in jeder Folge den Kampf verloren
Lampard über das 0:0 gegen Sevilla: ich Denke, beide Teams sind mit dem Unentschieden zufrieden
Tuchel über 1:2 gegen Manchester United: PSG war in der ersten Halbzeit nicht auf dem Platz. Eines der schlechtesten Spiele der Mannschaft
Ole-Gunnar sulscher: Wenn man zu einer Mannschaft fährt, in der Neymar und Mbappé gut verteidigen und der Torwart aushelfen muss
Barcelona hat die Verträge mit Piqué, Ter Stegen, Langle und de Jong verlängert, der FC Barcelona hat neue Verträge mit vier Fußballern angekündigt. Verteidiger Gerard Piqué, dessen Aktueller Vertrag bis Sommer 2022 läuft, hat sich auf eine Vertragsverlängerung mit dem Klub bis Juni 2024 geeinigt, der Vertrag wird jedoch in Kraft treten, wenn der Spanier in der Saison 2021/22 eine bestimmte Anzahl von spielen absolviert. Die Ablösesumme liegt bei 500 Millionen Euro. Weitere Informationen zu seinen Statistiken finden Sie hier. Torhüter Marc - André Ter Stegen wird bis 2025 beim Klub spielen, die Rücklagen dafür sind ebenfalls 500 Millionen Euro. Seine Indikatoren finden Sie hier. Verteidiger Clemens Langle und Innenverteidiger Frankie de Jong haben bis Juni 2026 Verträge geschlossen. Andere Klubs können den Franzosen für 300 Millionen Euro, den Niederländer für 400 Millionen Euro zurückkaufen. Statistik Langle-hier, de Jong-hier
Ronald Koeman: der Rote Piqué ist eine zu harte Strafe. Aber Barcelona spielte gut in Unterzahl