Austria

Handy-Schummel? Zverev wehrt sich gegen Vorwurf

Alexander Zverev verlor bei den ATP Finals gegen Tsitsipas und sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, er habe verbotenerweise sein Handy am Court benutzt. Er bestreitet das.

Nach dem furiosen Auftaktsieg gegen Rafael Nadal musste sich Alexander Zverev am Mittwochabend Stefanos Tsitsipas bei den ATP Finals in London geschlagen geben (3:6, 2:6). Sein griechischer Gegner folgte somit Dominic Thiem ins Halbfinale der inoffiziellen Tennis-WM.

Zverev, Nadal und Medwedew müssen in der Tsitsipas-Gruppe um das zweite Ticket für das Semifinale zittern.

Wirbel um angebliches Handy

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Da kommt es für den Deutschen nicht gerade gelegen, dass rund um seine jüngste Niederlage Vorwürfe gegen ihn auf diversen Social-Media-Kanälen die Runde machen. Zuseher wollen auf TV-Aufnahmen erkannt haben, dass Zverev auf dem Court sein Handy benutzt habe. Das wäre verboten.

Die ATP und der Tennis-Weltverband ITF verbieten den Gebrauch von elektronischen Geräten, um Match-Fixing und Coaching während eines Spiels zu verhindern.

Zverev reagierte auf die Vorwürfe mit einem klaren Dementi. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte er, dass sein Handy in der Kabine eingesperrt gewesen sei. "Ich weiß nicht, was sie gesehen haben, aber es war nicht mein Handy."

Was hätten die Zuschauer in der Tasche sonst sehen können? "Eine Wasserflasche. Eine leere Wasserflasche vielleicht?"

Der betreffende Clip zeigt Zverev auf seiner Bank, mit einer Hand in seiner Tasche. Twitter-User meinen, seine Daumenbewegung erinnere an das Wischen auf dem Bildschirm eines Smartphones. Die Qualität der Aufnahme ist nicht gut, der Ausschnitt kurz, ein Insert versperrt rasch die Sicht. Es lässt sich wohl nicht ohne Zweifel aufklären, was sich in der Tasche befand.

Zverev will die Unruhe schnell vergessen. Ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Medwedew würde für ihn den Halbfinal-Einzug bedeuten.