Austria

Herz, was willst du mehr: Neue Therapie brachte Sabine Haydn ein neues Leben

"Dass ich einmal so krank werde, hätte ich wirklich nie geglaubt", sagt Sabine Haydn aus St. Georgen bei Amstetten, die gerade 50 Jahre alt geworden ist und früher gerne gewandert ist, Judo gemacht hat, beim Damenturnen im Ort aktiv war und Yoga liebte. Außerdem mochte sie ihren Job als Möbelverkäuferin und ihr Leben mit ihrem Ehemann.

Vor sieben Jahren hat die sportliche Frau, die damals gerade an einer Bronchitis laborierte, die Gelegenheit genutzt und im sogenannten "Lungenbus" – einem Vorsorge-Angebot der Krankenkasse, das es am örtlichen Sportplatz gab – ein Lungenröntgen machen lassen. Dabei wurden Schatten entdeckt. Der dringenden Empfehlung, einen Internisten aufzusuchen, kam sie umgehend nach. Die niederschmetternde Diagnose des Facharztes lautete: "Vergrößertes Herz". Sofort wurde Sabine Haydn zur Kardiologin Regina Steringer-Mascherbauer ins Ordensklinikum Elisabethinen Linz überwiesen. "Hier hab ich erfahren, was ich wirklich habe – nämlich Lungenhochdruck", erzählt die Frau, die bis heute teilweise auf künstlichen Sauerstoff angewiesen ist, den sie über die Nase erhält.

Atemnot und Brustschmerz

"Die exakte Bezeichnung nennt sich ,chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie‘", sagt die auf diese Erkrankung spezialisierte Medizinerin. Das ist eine ganz spezielle Form des Lungenhochdrucks, bei dem die große Lungenarterie durch Gerinnsel extrem verengt ist. Die Folge: Der Druck in der Lunge steigt. Das Herz pumpt mit großer Kraft gegen den Druck an und wird dadurch immer schwächer.

Die Symptome dieser Erkrankung sind vielfältig und oft relativ unspezifisch. Sie reichen von geringer körperlicher Belastbarkeit über Leistungsschwäche, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen bis hin zu Atemnot und Wasseransammlungen in den Beinen. "Wenn ich auf einen kleinen Hügel ging, musste ich drei Mal stehen bleiben, weil mir die Luft ausgegangen ist," erinnert sich Sabine Haydn, der es heute viel besser geht. Und das, obwohl die rettende Operation – wegen zu erwartender Komplikationen – nicht durchgeführt werden konnte. "Plan B" sah eine medikamentöse Therapie vor, die eine Verschlechterung der Erkrankung verhindern sollte.

Doch damit wollte sich Medizinerin Regina Steringer-Mascherbauer nicht zufrieden geben. Sie machte sich auf die Suche nach einer Therapie, welche die gesundheitliche Situation von Sabine Haydn nachhaltig verbessern sollte. Und sie wurde fündig: Eine in Österreich ausschließlich in Wien praktizierte Methode, bei der die verengte Lungenarterie mittels Katheter-Ballon aufgedehnt wird, schien die Lösung zu sein.

Neue Methode als großes Glück

Die Kardiologin, die die Ambulanz für "Pulmonale Hypertension" im Ordensklinikums Linz-Elisabethinen leitet, setzte sich mit Kollegen in Verbindung, die bereits Erfahrungen mit dieser Methode hatten.

Für Sabine Haydn war das Engagement ihrer Ärztin der Beginn eines neuen Lebens. Sechs bis sieben Mal soll das "Aufdehnen" durchgeführt werden, damit die erwünschte Erleichterung erzielt werden kann.

Bereits nach dem dritten Eingriff verspürt die Niederösterreicherin deutliche Verbesserungen und Erleichterung. "Ich kann besser atmen – auch bei Belastungen", erzählt die 50-Jährige, die trotz ihres Schicksals immer optimistisch geblieben ist. "Ich gartle gern, ich koche viel, und wenn es mir zu viel wird, raste ich mich auf meinem Sofa aus. Mein Mann hilft mir viel. Es gibt Leute, denen es viel schlechter geht als mir." Ihr Wunsch: Dass die Pumpe unter der Haut, die das Herz mit Medikamenten versorgt, irgendwann überflüssig wird. Die Chancen dafür würden nicht schlecht stehen, meint ihre Ärztin.

Welt-Herz-Tag am Dienstag, 29. Oktober

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