Austria

"Kämpferherz" Alaphilippe stürmte solo zu WM-Gold

Auch der frischgebackene Tour-de-France-Gewinner Tadej Pogacar ist nur ein Mensch auf dem Rennrad, das zeigte sich gestern im Herren-Straßenrennen bei der WM in Imola. Gold ging nach 258 harten Kilometern solo an Julian Alaphilippe, es war der erste WM-Sieg eines Franzosen seit 23 Jahren.

Die Attacke des 22-jährigen Slowenen Pogacar, der erst letzte Woche die Frankreich-Rundfahrt in für viele überraschend überlegener Manier gewann, verpuffte in der Schlussphase auf dem schwierigen und mit zwei Bergen gespickten Rundkurs. Pogacar wurde nach vorrangig belgischer Tempoarbeit wieder eingeholt. Am allerletzten Anstieg wollte es dann "Kämpferherz" Alaphilippe wissen.

Schon oft als WM-Favorit erklärt, aber gescheitert, setzte er sich im beinharten Ausscheidungsrennen 13 Kilometer vor dem Ende von den wenigen verbliebenen Fahrern ab. Der 28-Jährige bog alleine ins Ziel am Autodromo Enzo e Dino Ferrari ein und konnte von seinen fünf Verfolgern, die sich in der Führungsarbeit uneins waren, nicht mehr eingeholt werden. Der neue Champion feierte nach fünf Etappensiegen bei der Tour de France und dem Gewinn von Mailand–San Remo seinen bisher größten Erfolg.

Der Belgier Wout Van Aert, wie auch Alaphilippe ein früherer Querfeldein-Fahrer, holte im Sprint der Verfolger wie schon beim WM-Zeitfahren am Freitag Silber vor Marc Hirschi (Sz).

Als Einziger aus Österreichs Team kam Sebastian Schönberger auf der Formel-1-Strecke am Ende wieder an. Der Innviertler landete mit 15:25 Minuten Rückstand an der 54. Stelle. "Es war ein brutal hartes Rennen vom ersten Meter", sagte Schönberger. Sein Teamkollege Marco Friedrich war am Anfang in einer Spitzengruppe vertreten. Doch die ÖRV-Equipe mit vier U23-Fahrern und den Routiniers Schönberger sowie Riccardo Zoidl hatte nichts mehr zu bestellen, als vorne richtig die Post abging.

Van der Breggen schaffte Double

Schon am Samstag konnte Zeitfahr-Weltmeisterin Anna van der Breggen das WM-Double einfahren. Die Niederländerin setzte sich mit beherzter Attacke 40 Kilometer vor dem Ziel ab und verwies Landsfrau Annemiek van Vleuten und Elisa Longo Borghini (It) auf die weiteren Medaillenränge. (fei)

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