Austria

Kredit für „Wave“, aber Zukunft ist ungewiss

Zahlungsunfähigkeit des „Wave“ oder ein 500.000-Euro-Darlehen der Stadt, damit die Wörgler Wasserwelt zumindest bis Jahresende liquid bleibt - angesichts dieser Optionen entschied sich ein Sondergemeinderat für die Kreditvariante. Die längerfristige Perspektive: Eine Millionensanierung oder sogar ein Abriss.

Der besten Wintersaison der Geschichte (Umsatzplus 25,4 Prozent) folgten die Corona-Krise und zehn Wochen Stillstand. Damit geriet auch die heikle Rechnung ins Wanken, dass Sauna und Wellenbad das gesellschaftlich wichtige Sportbad (350.000 Euro Jahresverlust) mittragen.

Pleite drohte
Nun drohte sogar die Zahlungsunfähigkeit und die Pleite. Bürgermeisterin Hedi Wechner wollte Anfang Juli mit einem Dringlichkeitsantrag ein 500.000-Euro-Darlehen durchbringen, der Gemeinderat fühlte sich überrumpelt, zog nicht mit. Im zweiten Anlauf wurde der Kredit aber nun beschlossen. Zur Erleichterung von Dutzenden Wave-Mitarbeitern, die als Zuhörer dabei waren.

Keine „ewigen“ Zuschüsse
Die längerfristigen Perspektiven sind herausfordernd: „Ständige Zuschüsse kann es auch in Zukunft nicht geben“, sagte Wechner am Tag nach dem Sondergemeinderat zur „Krone“. Eine „echte“ Sanierung wird mit rund neun Millionen Euro veranschlagt. Die Schließung ist für die Stadtchefin die allerletzte Option, ausschließen könne man diese aber leider nicht. Klar ist: Auch ein Abriss wäre extrem kostspielig.

Andreas Moser

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