Austria

Neue Proteste gegen "diskriminierende" Corona-Absperrungen in Madrid

Die Demonstranten kritisierten die Maßnahmen der konservativen Regionalregierung als diskriminierend und ausgrenzend und forderten in erster Linie mehr Geld für den Gesundheitssektor sowie eine Verbesserung der Nachverfolgung von Infektionsketten.

Zu den Protesten in verschiedenen Stadtteilen und Kommunen im Großraum der spanischen Hauptstadt hatten linke Parteien, Gewerkschaften sowie Bürgerinitiativen und Studentenverbände aufgerufen.

Die Kundgebungsteilnehmer forderten auch den Rücktritt von Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso. "Mit solchen Maßnahmen erreicht man nur, dass die Arbeiterviertel im Süden bestraft und stigmatisiert werden", sagte die Abgeordnete der linken Partei Unidas Podemos im Madrider Regionalparlament, Carolina Alonso. Seit einer Woche gibt es immer wieder Proteste gegen die Sperrgebiete.

Am Freitag hatte Díaz Ayuso den Rat der linken Zentralregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez missachtet, möglichst ganz Madrid abzuriegeln. Stattdessen ordnete sie nur die Ausweitung bestehender Beschränkungen der Bewegungsfreiheit von 37 auf 45 Gebiete ab Montag an.

Nach spanischen Medienberichten erwägt die Zentralregierung derweil, die Hauptstadt auch gegen den Willen der Regionalregierung weitgehend abzuriegeln. Eine amtliche Bestätigung dieser Pläne gab es vorerst zwar nicht. Der Gesundheitsminister von Sánchez, Salvador Illa, schrieb am Sonntag aber auf Twitter, man habe Madrid zur "Überprüfung" der Maßnahmen und "zur Befolgung der Empfehlungen der Wissenschaftler und der Mediziner aufgerufen".

Inmitten der sozialen und politischen Unruhe gab es für die rund 6,6 Millionen Einwohner der Region Madrid einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, die in der "Comunidad Autónoma", der Autonomen Gemeinschaft, tagelang bei deutlich über 300 lag, fiel zuletzt nach jüngsten amtlichen Angaben auf 267. Für ganz Spanien lag diese Zahl bei 121.

Football news:

Eric TEN hag: Liverpool ist das beste Team der Welt. Aber das Spiel mit Aston Villa zeigte, dass Sie nicht perfekt sind
Wenger über Özil: Kreative Spieler müssen unterstützt werden. Mesut özil, der seit März nicht mehr auf Dem Platz steht, ist der ehemalige Arsenal-Trainer Arsène Wenger
Nyom würde nicht so auf Suarez oder Ramos springen wie auf Fathi. Ex-Spieler Alaves Ela über den Verteidiger von Getafe
Romero erfuhr von der Ausschluss aus der Bewerbung für die APL über soziale Netzwerke. Manchester United hat ihn nicht informiert
Chiellini hat sich im Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew verletzt. In der 18.Minute Verletzte sich Turins Verteidiger Giorgio Chiellini und verließ selbstständig das Spielfeld. Stattdessen kam Merih Demiral. Chiellini hatte in der vergangenen Saison wegen eines Kreuzbandrisses im rechten Knie mehr als ein halbes Jahr gefehlt. Die Statistiken seiner Auftritte finden Sie hier
Der Anwalt des geschlagenen Richters: Shirokov wird solchen Aussagen kaum helfen. Ruf Данченкова über jeden Verdacht erhaben
Manchester United hat Romero und Jones von der Bewerbung für die englische Premier League ausgeschlossen. Wie Sky Sports schreibt, hat der Klub Torwart Sergio Romero und Verteidiger Phil Jones für die Saison aus dem Kader gestrichen. Zuvor hatten Sie sich nicht für die Champions-League-Spiele qualifiziert. Dabei wurde Marcos Rojo, der nicht im Kader für die Europapokalspiele Stand, in die Bewerbung für die EM aufgenommen. Romero könnte zu Everton wechseln, doch Manchester United weigerte sich, den Torhüter zu leihen. Der Verein wollte ihn für 8 Millionen Euro verkaufen. Romeros Frau kritisierte Manchester United: mit Sergio hat der Klub 4 Finals und Halbfinals erreicht und Sie alle verloren, indem er ihn auf der Bank gelassen hat. Zeit loszulassen