Die meisten, die wegwollten, sind ohnehin schon in Deutschland, das seinen Arbeitsmarkt für Südosteuropäer seit Jahren offen hält. Wenn heute, Mittwoch, als letztes Zielland auch Österreich, sieben Jahre nach dem Beitritt kroatische Arbeitnehmer willkommen heißt, erwartet man deshalb nur wenig Veränderung. Zehntausende Kroaten haben in den vergangenen Jahren ihre Heimat verlassen, um den geringen Löhnen oder der Arbeitslosigkeit zu entkommen. Insbesondere in armen Gegenden, wie in Slawonien, sind hauptsächlich die Alten geblieben.