Austria
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Strafen-Chaos beim DTM-Rennen in Spielberg

Cassidy gewann vor Rast und Bortolotti. Auer wurde zuerst bestraft, doch sein Protest hatte Erfolg.

Eigentlich lief das erste von zwei Rennen in Spielberg ganz hervorragend für die beiden Österreicher Lucas Auer und Thomas Preining. Der Tiroler lag mit seinem Mercedes auf einem sicheren vierten Rang, Preining war Fünfter. Doch sowohl Auer als auch Preinig wurden mit Zeitstrafen von je zehn Sekunden belegt. Auer hatte beim Pflichtreifenwechsel das Speedlimit von 60 km/h in der Boxengasse überschritten, Preining wurde für ein hartes Überholmanöver von der Rennleitung bestraft. Sie belegten die Plätze neun und zehn. Die beiden weiteren Österreicher Philipp Eng (Zwölfter) und Clemens Schmid (Out) gingen leer aus.

Sowohl Auer als auch Preining konnten die Strafen nicht nachvollziehen, die nach Schluss von der Rennleitung noch einmal gecheckt wurden. „Ich war eher defensiv unterwegs. Deswegen hat es mich verwundert. Ich habe gemeint, ich habe es falsch verstanden“, sagte Auer. „Es ist bitter. Der vierte Platz war gut, aber mit dem neunten Platz sind wir Game over.“ 
Tatsächlich wurden beide Strafen am Abend von den Sportkommissaren wieder zurückgenommen. Bei Auer hieß es in der Begründung: „Eine Überprüfung der GPS-Daten hat ergeben, dass die ursprüngliche Geschwindigkeitsmessung (63 statt 60 km/h) nicht korrekt war.“ 

Am Ende war der Tiroler also doch noch glücklich: „Unsere Pace war gut, wenn auch nicht gut genug, um die Spitze unter Druck zu setzen. Nach der Rücknahme der Strafe konnten wir Boden auf den Gesamtführenden Van der Linde gutmachen, ich hoffe, das gelingt uns auch am Sonntag.“

Der Sieg ging zum zweiten Mal in Serie an Nick Cassidy. Der Australier fuhr ein souveränes Rennen und kam nie in Bedrängnis. Rang zwei ging an DTM-Evergreen Rene Rast (GER), Dritter wurde der für Italien startende Wiener Mirko Bortolotti im Lamborghini. In der Gesamtwertung ist Rast nun Zweiter (minus 13 Punkte), Bortolotti und Auer folgen mit 20 Punkten Rückstand. 

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