Wien – "Er hat gfressen, i hab Fernsehen gschaut, plötzlich ist er umgefallen und konnte nicht mehr aufstehen", schildert Richard R. das Ableben eines Hundes im vergangenen September. Seit März hatte er das Tier eines inhaftierten Freundes betreut, verrät er Richterin Martina Krainz, nie habe es irgendwelche Auffälligkeiten gegeben. Warum der 58-Jährige sich dann dennoch wegen Tierquälerei verantworten muss? Da die von einer aufmerksamen Zeugin organisierten Obduktion eine ganz andere Todesursache ergeben hat.