Austria

Welche Rolle spielt Ismael im Trainer-Karussell?

Der internationale Höhenflug des LASK in der Fußball-Saison 2019/20 ist untrennbar mit Valerien Ismael, der gestern seinen 45. Geburtstag feierte, verbunden. Nach der unrühmlichen "Scheidung" vom Cheftrainer am 11. Juli wurde es relativ ruhig um den Deutsch-Franzosen. Der ehemalige Top-Verteidiger ist für Angebote offen, mit dem LASK hat er komplett abgeschlossen, der bis 2022 laufende Vertrag wurde aufgelöst.

Derzeit ist Ismael, der zuvor schon als Kandidat für die TSG Hoffenheim, den FC Basel und den einen oder anderen französischen Verein gehandelt wurde, in der Gerüchteküche präsent. Der krisengeschüttelte FC Schalke 04, nach zwei empfindlichen Niederlagen (0:8 beim FC Bayern, 1:3 gegen Bremen) Schlusslicht der deutschen Bundesliga, befindet sich auf Trainersuche. David Wagner ist bei den "Königsblauen" seit Sonntag Geschichte. Laut Bild-Zeitung scheint Ismael auf einer offenbar ziemlich langen Schalke-Liste potenzieller Nachfolger auf – neben Favorit Manuel Baum, mit dem sich anno dazumal Martin Hinteregger beim FC Augsburg angelegt hat, Ralf Rangnick, Sandro Schwarz, Andre Breitenreiter und Marc Wilmots. "Es geht nicht um große Namen, sondern darum, welchen Trainer-Typ diese Mannschaft braucht", erläuterte Jochen Schneider, Sportvorstand bei Schalke 04.

Seit gestern ist auch ein zweiter Headcoach-Posten im deutschen Oberhaus zu haben. Der punktelose Vorletzte Mainz 05, Arbeitgeber von Karim Onisiwo, Phillipp Mwene und Suliman Marlon Mustapha, zog die Notbremse und entließ Trainer Achim Beierlorzer. Dem 52-Jährigen wurden nicht nur negative Ergebnisse, sondern auch interne Turbulenzen zum Verhängnis. Am vergangenen Mittwoch hatten die Mainzer Profis das Training bestreikt, nachdem ihr Kollege Adam Szalai wegen einer Gehaltsdebatte (coronabedingte Reduktion) suspendiert worden war. Das Trainer-Karussell dreht sich früh.

"Dieser Erfolg war speziell"

Einer sitzt ganz fest im Sattel: Sebastian Hoeneß führte die TSG Hoffenheim mit einem imposanten 4:1-Sieg über den FC Bayern, bei dem sein Onkel Uli (68) Ehrenpräsident ist, an die Liga-Spitze. In der vergangenen Saison war Sebastian Hoeneß Meister mit dem zweiten Münchner Team in der dritten Liga gewesen. Ein steiler Aufstieg.

"Natürlich war dieser Erfolg speziell", sagt Sebastian Hoeneß, der 38-jährige Sohn von Ex-Bayern-Stürmer Dieter Hoeneß (67): "Er hat mich geprägt und mir viel auf den Weg mitgegeben."

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