Austria
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Wels holte sich die Tischtennis-Winterkrone

Im Topspiel der heimischen Tischtennis-Bundesliga präsentierte sich Titelverteidiger SPG Felbermayr Wels gegen Wiener Neustadt souverän und meisterlich. Andreas Levenko und sein Team gewannen die Neuauflage des Vorjahresfinales nach fast dreieinhalb Stunden verdient und fixierten damit auch den Herbstmeistertitel – der Jubel bei den Welser Fans war groß.

Im letzten Spiel der Hinrunde präsentierte sich vor allem der österreichische Teamspieler Andreas Levenko in Topform. Er bezwang zunächst den gebürtigen Deutschen Felix Wetzel im entscheidenden fünften Satz mit 6:3 und setzte sich dann auch im Spitzenspiel gegen den Japaner Kenji Matsudaira mit 3:0 durch. "Ein Feuerwerk", sagte der Präsident der Welser, Bernhard Humer, erfreut. Während die Welser sich im Doppel noch klar mit 0:3 geschlagen geben mussten, holte der für Wels spielende Tscheche Jiri Martinko den entscheidenden vierten Punkt und machte so den Herbstmeistertitel für Felbermayr Wels perfekt. "Am Ende war es der größere Wille, der den Ausschlag gegeben hat", sagt Humer.

Vater des Erfolges sei aber Andreas Levenko, der seit dem Sommer in Italien lebt und durch das Training am Gardasee immer stärker werde. Pechvogel bei Wiener Neustadt hingegen war Felix Wetzel, der in beiden Einzeln erst im Tie-Break verlor.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt für die Welser aber nicht, da sie schon am kommenden Sonntag mit der zweiten Mannschaft zu Hause im Cup-Viertelfinale gegen Stockerau antreten. Wels hat damit eine zweite Chance auf den Einzug in das Cup-Final-Four am ersten Jännerwochenende 2023.

Drei Welser ganz vorne

In der Tabelle liegen die Welser mit dem Heimsieg in der 1. Tischtennis-Bundesliga mit 20 Punkten an der Spitze, gefolgt von Wiener Neustadt mit 16 Punkten auf Platz zwei, und dürfen sich über die Winterkrone freuen. Ebenso erfreulich ist der Blick auf die Spieler: In der Einzelrangliste führen gleich drei Welser Profis – Andreas Levenko vor Nandor Exseki und Jiri Martinko. Der 24-jährige Levenko ist seit zwei Jahren bei den Welsern, und seither ging es steil bergauf: In der U21-Weltrangliste war er schon die Nummer eins, sein Karriereziel ist "die absolute Weltspitze", wie er selbst sagt. Im österreichischen Nationalteam spielt er schon, und seine beste Platzierung in der Weltrangliste war Rang 99.