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Wochenendkurs für angehende Sanitäter erstmals in Peilstein

Sie helfen Menschen in der Not, geben Nähe und ermöglichen systemrelevante Angebote, die es sonst nicht gäbe. Das, was Freiwillige täglich leisten, ist nicht selbstverständlich. Einer von ihnen ist Manfred Groiß von der Rotkreuz-Ortsstelle in Peilstein, er ist anlässlich des Welttags der Freiwilligkeit (5. Dezember) auf der Suche nach neuen Kollegen. Ein akuter Notfall in der Nacht, ein Arbeitsunfall am Nachmittag oder ein Spitalstransport in den frühen Morgenstunden: Egal zu welcher Tageszeit – Manfred Groiß und seine Kollegen sind zur Stelle, wenn Menschen Hilfe brauchen. Seine Dienststelle ist Peilstein, von dort aus wurde er erst vor Kurzem zu einem Unfall auf einer Baustelle alarmiert: "Sturz aus großer Höhe" war das Einsatzstichwort. "Kurz brauchten wir, um die Lage zu erfassen, aber dann legt sich ein Schalter um, und es hat einfach funktioniert. Der NEF (Notarzteinsatzfahrzeug, Anm.) kam dazu, und der Patient wurde nach gemeinsamer Versorgung vom Hubschrauber abtransportiert", fasst Manfred Groiß diesen Einsatz kurz zusammen. Dabei hat seine Rettungsdienstkarriere eher untypisch als Bundesheersanitäter angefangen. Beim Praktikum lernte er die gute Gemeinschaft und den Zusammenhalt auf der Dienststelle kennen. "Darum bin ich immer noch dabei", sagt der Diplomkrankenpfleger. Die Mitarbeit beim Roten Kreuz empfiehlt er auf jeden Fall weiter und hofft auf viele Anmeldungen für den Sanitäterkurs in Peilstein.

Neue Kursform

Neben dem traditionellen Herbst- und Sommerkurs gibt es nächstes Jahr in Peilstein eine für den Bezirk Rohrbach neue Form der Ausbildung. "Wir starten am 20. Jänner mit einem Kurs nur an Wochenenden, also Freitagnachmittag und Samstag", erklärt Rainer Schopf, Kursverantwortlicher und Dienstführender in Peilstein. Informationen unter www.roteskreuz.at und an jeder RK-Dienststelle.