Switzerland

253 neue Ansteckungen innerhalb eines Tages, Belgien setzt Zürich, Basel und Luzern auf die Warnliste,  – die neusten Entwicklungen zum Coronavirus in der Schweiz

Bisher sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 37 924 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 1715 Infizierte sind gestorben.

Die neusten Entwicklungen

  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag (15.8.) innerhalb eines Tages 253 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am Freitag waren es 268 gewesen, am Donnerstag 234, am Mittwoch 274 und am Dienstag 187. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie bisher laut den neuesten BAG-Zahlen 37 924 laborbestätigte Fälle. Gleichzeitig meldete das BAG im Vergleich zum Vortag neun neue Spitaleinweisungen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung ging nach dem fälschlicherweise gemeldeten Todesfall eines 30-Jährigen vom Freitag um einen auf 1715 zurück.
  • Belgien hat weitere Schweizer Kantone auf seine Corona-Warnliste gesetzt. Stand Freitag (14.08) stehen darauf Zürich, Basel, Luzern, Genf, Glarus, Vaud, Schwyz, Zug und Schaffhausen.Das Land publiziert neben einer roten Risikoliste mit Regionen, in die man nicht reisen darf, eine Warnliste mit Regionen, bei denen erhöhte Wachsamkeit geboten ist. Quarantäne und Corona-Test werden Rückkehrern aus Regionen auf der Warnliste empfohlen, sind aber nicht Pflicht.
  • Am Freitag (14.8.) hat das BAG fälschlicherweise den Tod eines jungen Covid-19-Patienten vermeldet. Kurz darauf korrigierten die Berner Behörden den Fehler: «Es wurde vom Kanton Bern keine Todesfallmeldung an das BAG gesandt.» Das BAG wird seine Statistik am Samstag entsprechend anpassen.
  • Dabei erklärte Stefan Kuster, Leiter Übertragbare Krankheiten beim BAG, dass der derzeitige Anstieg der Neuinfektionen noch kein Grund zur Besorgnis sei. Und auch wenn es Kantone gebe, die stärker vom Anstieg betroffen seien, werde man keine innerschweizerischen Risikogebiete deklarieren. «Wir haben keine Grenze innerhalb der Schweiz», so Kuster. Die Liste der Risikogebiete im Ausland werde hingegen derzeit überarbeitet. Nächste Woche sei mit einem Update der Quarantäneliste zu rechnen.
  • Zu der geplanten Lockerung bei Grossveranstaltungen ab 1000 Personen erklärte Kuster, Veranstaltungen wie Orientierungsläufe hätten es womöglich einfacher, bewilligt zu werden, während es bei Volksfesten wohl kritischer werde.
  • Schon nach den ersten Schultagen müssen in der Gemeinde Feusisberg (Schwyz) 58 Kinder und zehn Erwachsene in Quarantäne. Bei einer Betreuungsperson der Tagesstruktur des Schulhauses von Schindellegi war das Coronavirus festgestellt worden. Pascal Staub, Bereichsleiter Bildung der Gemeinde Feusisberg, bestätigte eine Meldung von Radio Zürisee vom Freitag. Schwer erkrankt sei die positiv getestete Betreuungsperson nicht. Die in Quarantäne gesetzten Kinder sind Kindergärtler und Primarschüler. Lehrerinnen oder Lehrer sind von der Quarantäne nicht betroffen.
  • Der Berner «Zibelemärit» fällt dieses Jahr wegen des Coronavirus aus. Der Berner Gemeinderat ist zur Überzeugung gelangt, dass wegen der «immensen Besucherzahlen» die Schutzmassnahmen nicht ausreichend eingehalten werden könnten, wie er am Freitag (14. 8.) mitteilte. Der «Zibelemärit» ist einer der wichtigsten Anlässe der Bundesstadt. Er findet im November statt und lockt jeweils bis zu 80 000 Personen aus der Schweiz und dem Ausland nach Bern.
Wirtschaftsminister Guy Parmelin, Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Innenminister Alain Berset (von links) äussern sich an der Medienkonferenz zu weiteren Massnahmen.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin, Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Innenminister Alain Berset (von links) äussern sich an der Medienkonferenz zu weiteren Massnahmen.

Peter Schneider / Keystone

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Die wichtigsten Antworten zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus finden Sie hier.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag (15. 8.) innerhalb eines Tages 253 neue Ansteckungen mit Sars-CoV-2 gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 37 924 bestätigte Corona-Fälle und 1715 Tote.

Die Covid-19-Task-Force des Bundes geht in der Schweiz von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus: 250 000 bis 400 000 Infizierte soll es geben. Studien unterstützen diese Einschätzungen.

Zahl der Neuinfektionen in der Schweiz steigt an

Bestätigte neue Coronavirus-Fälle pro Tag in der Schweiz und Liechtenstein

Zahl der Neuinfektionen in der Schweiz steigt an - Bestätigte neue Coronavirus-Fälle pro Tag in der Schweiz und Liechtenstein

Der Bundesrat hatte die Situation in der Schweiz seit Mitte März als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz eingestuft, seit dem 27. Mai gilt wieder die besondere Lage. Es gelten derzeit folgende Massnahmen:

Wo sich die Infizierten angesteckt haben

Anzahl der zwischen dem 16. Juli und dem 1. August in der Schweiz gemeldeten Coronavirus-Fälle, nach Ansteckungsort

FamilienmitgliedArbeitPrivatfestAls med. und PflegepersonalSpontane AnsammlungDisco/KlubBar/RestaurantSchuleDemo/VeranstaltungAndereUnbekannt/keine Daten2166924171715132199320

Was die Lockerungen seit dem 22. Juni im Detail für die verschiedenen Branchen und Bereiche bedeuten, können Sie hier nachlesen.

Grundsätzlich sind die Kantone für die Umsetzung und allfällige Verschärfungen der Massnahmen zuständig. Daher können in einzelnen Kantonen unterschiedliche Vorschriften in Bezug auf das Maskentragen, auf Freizeitaktivitäten oder den Besuch von öffentlichen Lokalitäten wie Restaurants oder von Veranstaltungen gelten. Hier finden Sie Bestimmungen in den einzelnen Kantonen, die von denjenigen des Bundes abweichen oder darüber hinausgehen:

Aargau: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten überprüfen.

Basel-Landschaft: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten überprüfen.

Basel-Stadt: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten überprüfen.

Bern: Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten überprüfen.

Freiburg: An der Universität Freiburg gilt ab dem 31. August bis zum 31. Januar 2021 eine Maskentragpflicht. Betreiber von Bars und Diskotheken müssen von Besuchern einen beglaubigten Ausweis und eine Mobiltelefonnummer verlangen. Die Teilnehmerzahl an nicht politischen und nicht kommerziellen Anlässen ist auf 300 begrenzt. Ausnahmen können bei den Oberämtern beantragt werden.

Genf: In allen Geschäften sowie am Flughafen Genf gilt eine Maskentragpflicht, und Kunden müssen sich vor dem Betreten die Hände desinfizieren. Zudem muss das Personal in Coiffeur- und Schönheitssalons eine Maske tragen. Klubs und Discos müssen ab Freitagabend (31. 7.) wieder schliessen. Das Öffnungsverbot gilt mindestens bis zum 23. August. Bars, in denen man sitzen kann, dürfen weiterhin offen bleiben. Die Kunden müssen aber an einem Tisch oder Tresen sitzen, während sie konsumieren. Trinken im Stehen ist nicht erlaubt. Zudem sind Bars dazu verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Kunden zu erfassen. Ebenso muss das Personal in Restaurants und Bars eine Maske tragen. Die Massnahmen sind zunächst bis 1. Oktober in Kraft.

Graubünden: Weil im Kanton die Fallzahlen steigen, empfiehlt das Gesundheitsamt dringend, Masken zu tragen (21. 7). Eine Maskentragpflicht gilt jedoch ausser im öffentlichen Verkehr nicht.

Jura: Beim Einkaufen müssen alle Personen eine Masken tragen. Die Regelung gilt vorerst bis 6. September und betrifft alle, die über zwölf Jahre alt sind.

Luzern: Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und ihre Kontaktdaten überprüfen. Sowohl in Gastronomiebetrieben, in denen Gäste keinen festen Sitzplatz haben, als auch bei Veranstaltungen dürfen sich maximal 100 Gäste in einem Bereich aufhalten. Ausserhalb der Bereiche muss entweder der Mindestabstand eingehalten oder eine Schutzmaske getragen werden. An Gymnasien und Berufsschulen gilt nach den Sommerferien eine Maskentragpflicht, wenn Lehrer und Schüler den nötigen Abstand von 1 Meter 50 zueinander nicht einhalten können. An der Volksschule wird die Schutzmaske nur auf Sekundarstufe und auch dort nur ausnahmsweise getragen.

Neuenburg: In Gymnasien und Berufsschulen gilt überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, eine Maskentragpflicht. Eine ebensolche gilt überall im öffentlichen Verkehr.

Schaffhausen: Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten überprüfen. Die Regelung gilt vorerst bis zum 16. August.

Solothurn: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten überprüfen.

Tessin: Versammlungen von mehr als 30 Personen sind verboten. In Klubs, Bars und Restaurants sind maximal 100 Personen erlaubt. Alle Gäste müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten überprüfen. Bis zum 9. August gilt in Restaurants und Bars eine Maskentragpflicht für Mitarbeiter mit Kundenkontakt. Tessiner Lehrkräfte müssen ab dem neuen Schuljahr im Lehrerzimmer, in den Schulhausgängen sowie in anderen gemeinsam genutzten Räumen eine Maske tragen.

Thurgau: Wer eine Bar oder einen Klub besucht, muss ab dem 14. August einen amtlichen Ausweis zeigen. Die Betreiber müssen die Kontaktdaten ihrer Gäste erfassen, damit im Falle einer Corona-Ansteckung das Contact-Tracing funktioniert.

Waadt: In Läden, in denen sich mehr als 10 Personen aufhalten, gilt eine Maskentragpflicht.

Wallis: In Klubs und Bars dürfen nach 20 Uhr nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig sein. Die Kontaktdaten der Besucher werden erfasst und überprüft, ebenso werden die Zeiten von Ankunft und Weggehen vermerkt. Bar- und Klubbetreiber müssen zudem Verantwortliche bestimmen, die zwischen sieben Uhr morgens und zehn Uhr abends erreichbar sind.

Zug: In Klubs und Bars sind im Innern nur noch 30 Gäste erlaubt. Bei Veranstaltungen ab 300 Personen sind Masken oder der Sicherheitsabstand zwingend.

Zürich: Besucher von Klubs und Bars müssen ihren Ausweis vorzeigen und ihre Handynummer überprüfen.

Seit dem 15. Juni sind die Grenzen für die EU- und Efta-Staaten sowie Grossbritannien wieder offen. Die Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraums sind aufgehoben, womit wieder die volle Personenfreizügigkeit gilt. Seit dem 2. Juli veröffentlicht das BAG eine monatlich angepasste Liste von als Risikogebiete eingestuften Staaten – Einreisende aus diesen Ländern müssen für 10 Tage in Quarantäne. Wer aus einem Risikoland einreist, muss sich innert zweier Tage bei den kantonalen Behörden melden – das ist Pflicht. Unterlässt ein Reisender dies, muss er mit einer Busse rechnen.

Die wichtigsten Antworten zu Auslandreisen finden Sie hier.

Alle Kantone sollen die Übertragungsketten flächendeckend zurückverfolgen (Contact-Tracing). Alle Personen mit Symptomen sollen sich testen lassen können – der Bund übernimmt alle Kosten der Corona-Tests inklusive Selbstbehalte und Franchisen. Positiv getestete Personen werden isoliert und Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt.

Der Bevölkerung wird eine App zur Verfügung gestellt, die ihre Nutzer informiert, wenn sie zu lange in der Nähe von Infizierten waren: Die SwissCovid-App ist im Apple Store und im Google Play Store verfügbar.

Was Sie zur Tracing-App wissen müssen, finden Sie hier.

Der Wettlauf um die Entwicklung, Zulassung und Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus ist in vollem Gang. Russland hat bereits einen ersten Impfstoff zugelassen. Auch der Bund ist von sich aus aktiv geworden und hat mit der amerikanischen Firma Moderna Therapeutics einen Vertrag für 4,5 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Es gehe darum, der Schweizer Bevölkerung einen schnellen Zugang zu einem sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoff zu gewährleisten. Moderna zählt gegenwärtig zu den führenden Kandidaten für Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffs.

Zudem hat der Bund einen Reservierungsvertrag mit dem Schweizer Unternehmen Molecular Partners abgeschlossen. Der Bund hat sich damit das Recht auf den Erwerb der ersten 200 000 Dosen des möglicherweise potenten neuen Medikaments gesichert – mit der Option, das Bestellvolumen um weitere drei Millionen Stück zu erhöhen. Er zahlt Molecular dafür einen hohen einstelligen Millionenbetrag. Die Summe ist als eine Art Reservationsgebühr zu betrachten. Die später allenfalls gelieferten einzelnen Dosen werden extra verrechnet. Anders als der Impfstoff der amerikanischen Firma Moderna Therapeutics befindet sich das Medikament von Molecular noch in einer frühen Phase der Erforschung. Seine Wirkung ist bis anhin erst bei Hamstern und in einzelnen Zellen untersucht worden, was der präklinischen Entwicklungsstufe entspricht.

Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus – hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.

Das Coronavirus hat in der Schweiz zu dem gravierendsten Einbruch der Wirtschaftstätigkeit seit über vier Jahrzehnten geführt. Der achtwöchige Lockdown lähmte teilweise ganze Wirtschaftszweige. Zudem wurde die Schweiz als kleine, offene Volkswirtschaft von der Schockstarre der Weltwirtschaft und dem damit verbundenen Ausfall der internationalen Nachfrage stark tangiert. Da sich die Zahl der Fälle seit Mai auf einem niedrigen Niveau stabilisierte, konnten die harten Massnahmen gelockert werden. Dies hat zu einer konjunkturellen Wiederbelebung geführt. Dennoch wird die Dynamik der Schweizer Wirtschaft stark vom Fortgang der Pandemie abhängig bleiben. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) geht daher in ihrem Basisszenario davon aus, dass es bis ins Jahr 2022 dauern wird, bis das Wertschöpfungsniveau von vor der Krise wieder erreicht wird.

Dennoch hat trotz dem starken Einbruch in der Schweiz – anders als in den USA – noch keine grosse Entlassungswelle eingesetzt. Das Land steht dank seinen Absicherungsmechanismen wie der Kurzarbeit und Sofortkrediten gut da. Beim Seco sieht man derweil noch keine Anzeichen für «Massenentlassungen auf breiter Front». Anders als während der Finanzkrise handle es sich bei solchen Meldungen noch um vereinzelte spektakuläre Ankündigungen und nicht um ein Massenphänomen.

Die Eidgenossenschaft hat für dieses Resultat ordentlich tief in die Tasche gegriffen. Die ausserordentlichen Corona-Ausgaben des Bundes dürften sich 2020 auf 18 Milliarden Franken belaufen. Dies ist aber deutlich weniger als die im Frühjahr budgetierten 31 Milliarden Franken. Auf dem Höhepunkt der Krise war die Rede von deutlich grösseren Verlusten. Dies deutet darauf hin, dass das Defizit nicht grösser ausfallen wird, als es die Schuldenbremse zulässt.

In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten den Verlauf der Krise.

Das BAG hat Hygieneempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus herausgegeben und ergänzt diese laufend. So sollte man unter anderem regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder einer alkoholbasierten Lösung reinigen. Händeschütteln oder Begrüssungsküsschen sollen vermieden werden, weil sich ansteckende Tröpfchen aufgrund von Husten oder Niesen an den Händen befinden könnten.

Muss man husten oder niesen, sollte man Mund und Nase mit einem Taschentuch oder der Armbeuge bedecken, das Taschentuch hinterher in einem geschlossenen Behälter entsorgen und die Hände waschen. Zudem darf man nur nach telefonischer Anmeldung in einer Arztpraxis oder auf einer Notfallstation erscheinen.

Ausserdem rät das BAG, Abstand zu halten. Dies gilt zum Beispiel für das Anstehen in einer Schlange. Um die besonders gefährdeten älteren Menschen zu schützen, soll das Abstandhalten vor allem für sie und ihnen gegenüber gelten. Auch Teilnehmende von Sitzungen sollen körperlich auf Distanz gehen.

Während es anfangs lange seitens des BAG hiess, Masken böten keinen wirklichen Schutz vor Viren, gilt seit dem 6. Juli eine Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr. Beim Einkaufen muss in einzelnen Kantonen ebenfalls eine Maske getragen werden.

Welche Maske ist die richtige?

Sehen Sie im Video, wie Sie sich und andere schützen können.

Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Virus Sars-CoV-2 gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom «neuartigen Coronavirus».

Sars-CoV-2: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («Severe Acute Respiratory Syndrome»-Coronavirus 2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegserkrankung wurde Covid-19 (Coronavirus Disease 2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Ein ausführliches Glossar mit den 20 wichtigsten Begriffen in Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier.

Mitarbeit: wej., len., gam., cts., cb., ase., alg., toc., eru., ran., med., nil., ni., amü., wde., bso.; mit Agenturmaterial.

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