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Der FC Bayern bezwingt Bayer Leverkusen in Final des DFB-Cups 4:2 und holt sich das Double

Die Münchner gewinnen bereits zum 20. Mal den DFB-Cup. Im Final in Berlin gewinnt der deutsche Meister gegen Bayer Leverkusen 4:2.

Torschützen unter sich: der Bayern-Stürmer Robert Lewandowski (links) erzielt im DFB-Cup-Final zwei Tore, der Flügelspieler Serge Gnabry trifft ebenfalls.

Torschützen unter sich: der Bayern-Stürmer Robert Lewandowski (links) erzielt im DFB-Cup-Final zwei Tore, der Flügelspieler Serge Gnabry trifft ebenfalls.

Alexander Hassenstein / EPA

(sda) Vor einer traurig anmutenden Kulisse im fast leeren Berliner Olympiastadion sorgten im DFB-Cup-Final ausschliesslich die Bayern für die Highlights. Eine Viertelstunde hielt Leverkusen, das zum ersten Mal seit elf Jahren wieder in einem Cup-Final stand, dem Druck der Bayern stand, ehe David Alaba (16.) und Serge Gnabry (24.) den Favoriten früh auf Kurs brachten.

Der von Peter Bosz trainierte Aussenseiter macht es den Bayern auf dem Weg zum zweiten Double allerdings allzu einfach. Vor der Pause waren die Leverkusener offensiv harmlos, das 3:0 der Bayern fiel dann just in die beste Phase der Leverkusener – nach einem Lapsus von Lukas Hradecky. Einen weiten Abschlag von Manuel Neuer drosch Robert Lewandowski in der 59. Minute aus über 30 Metern zentral auf das Bayer-Tor, wo Hradecky den Ball über die eigene Torlinie bugsierte. Aufgrund von Hradeckys Aussetzer blieb Sven Benders 1:3 vier Minuten später ebenso eine Randnotiz wie die beiden späten Tore durch Lewandowski (89.) und Kai Havertz (95./Foulpenalty).

Der FC Bayern behält sich durch den Sieg in Berlin die Chance vor, diese aufgrund des Coronavirus sehr spezielle Saison zu einer der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte werden zu lassen. Denn seit Hansi Flick die Bayern im November von seinem Vorgänger Niko Kovac übernommen hat, bewegen sie sich wieder in jener Sphäre, die sie sich im Bayern-Kosmos gewohnt sind. In 31 Spielen mit dem ehemaligen Assistenten von Bundestrainer Joachim Löw blieb der FCB nur drei Mal sieglos, zuletzt beim 0:0 im damaligen Spitzenkampf gegen RB Leipzig in der 21. Runde der Bundesliga.

Ab August spielt Flicks Team in der Champions League um einen weiteren Titel – und um das zweite Triple der Vereinsgeschichte. Flick würde mit einem dritten Triumph in dieser Saison mit Jupp Heynckes gleichziehen, der die Bayern 2013 zu drei Titeln geführt hatte.

Tore: 16. Alaba 0:1. 24. Gnabry 0:2. 59. Lewandowski 0:3. 64. Bender 1:3. 89. Lewandowski 1:4. 94. Havertz (Handspenalty) 2:4.

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