Switzerland

Egnacher Firma greift Whatsapp an – neuer Messenger soll noch dieses Jahr 50 bis 100 Millionen Nutzer haben

Der Schutz der Privatsphäre ist Andreas Wiebe, CEO der Oberthurgauer Hulbee AG und Swisscows, schon immer ein Anliegen gewesen. Deshalb hat er die datensichere Suchmaschine Swisscows auf den Markt gebracht und damit eine Alternative für die Datensammler von Google und Co. Ab heute, Donnerstag, 21. Januar, ist sowohl im App Store wie auch bei Google Play das neueste Produkt des Technologieunternehmens für intelligente Softwareprodukte gratis erhältlich, der Messengerdienst Teleguard. Wiebe, Spezialist für Künstliche Intelligenz und Machine Learning, sagt, man sei bereits seit zwei Jahren mit der Entwicklung beschäftigt gewesen und startklar. Der Roll-out war zunächst für Februar oder März geplant. Wiebe:

Andreas Wiebe, Erfinder von Teleguard.

Der neue Messenger Teleguard hat als wichtigste Eigenschaft eine hohe Verschlüsselung und die Kommunikation ist völlig anonym. Teleguard funktioniert mit der hochsicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung «Salsa 20» und unterliegt den Schweizer Datenschutzgesetzen. Alle Nachrichten und alle Telefongespräche werden verschlüsselt. Ausser dem Empfänger könne niemand die regulären Chat-Nachrichten lesen, auch nicht Swisscows als Dienstbetreiber, erklärt Wiebe und weiter:

Man wolle alle und jeden ansprechen. Zielpublikum seien sowohl Jugendliche, Erwachsene, Unternehmer und Senioren.

Alle Server stehen verborgen in einem Bunker in den Schweizer Alpen

Der Dienst läuft über Server, die in der Schweiz stehen.

Er erklärt, wo sich Teleguard von anderen Messengern unterscheidet: «Wir haben die gesamten Server in der Schweiz stehen. Es gibt keine Cloud, keine fremden Server, sondern Sie gehören uns und werden ausschliesslich durch uns betrieben.» Wie schon erwähnt werde alles verschlüsselt, sei es Chat, Datenübertragung, Videokonferenz oder Telefonie. «Alle Inhalte werden von uns sofort und auf der Stelle gelöscht, sobald die Nachricht den Empfänger erreicht hat.» Und:

Weiter führt er aus, dass man mit Salsa 20 die höchste Verschlüsselungstechnologie einsetze, die es derzeit gebe. Die jetzige Version sei erst der Anfang. In den kommenden Monaten würden weitere Technologien und Services dazukommen. Swisscows habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen. Daher sei der Messenger Teleguard ohne die Angabe personenbezogener Daten nutzbar. Die Auskunft zu Personendaten wie beispielsweise Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sei für die Verwendung der App nicht notwendig.

Andreas Wiebe, CEO der Hulbee AG in Egnach zu der auch Swisscows mit Teleguard gehört.

Die Identifikation des Teilnehmers erfolgt ausschliesslich über eine achtstellige ID oder über einen erstellten QR-Code und ist nicht an eine Telefonnummer gebunden. Die Teleguard-ID ist dabei eine persönliche Identifikationsnummer, die der Nutzer benötigt, um sich mit Freunden zu verbinden. Die ID ist ein Telefonnummernersatz und völlig anonym. Das gelte auch für den Anbieter Swisscows. Wiebe:

Da weder Personendaten noch private Mitteilungen hinterlegt werden, könnten sie im Falle eines versuchten Hackerangriffs auch nicht in falsche Hände geraten, ergänzt er.

Die Chats werden nur auf dem eignen Smartphone gespeichert.

«Uns ist es wichtig, Nutzern die Möglichkeit zu geben, komplett hoch verschlüsselt privat zu kommunizieren, ohne Sorge haben zu müssen, dass ihre Daten und Inhalte anderweitig verwendet werden.» Gleich zum globalen Start wird Teleguard in 18 Sprachen angeboten. Damit liege man sofort auf Platz zwei hinter Whatsapp. «Alle Produkte die wir positionieren, sind auf den weltweiten Markt ausgerichtet», so Wiebe.

Verbotene Inhalte

Werden Inhalte wie etwa Fake News oder Gewalt kontrolliert oder zensiert? Wiebe antwortet, dass man Inhalte nicht kontrollieren könne, da ja alles verschlüsselt sei. «Es ist aber ausdrücklich untersagt, solche Informationen und Inhalte über Teleguard zu verbreiten.»

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