Switzerland

EHCO-Headcoach Söderström: «Es gibt Leute, die ernsthaft zu kämpfen haben – und wir sollen Eishockey spielen?»

Fredrik Söderström, etwas mehr als ein Jahr sind Sie nun in der Schweiz. Dürfen wir das Interview auf Deutsch führen?

Fredrik Söderström: Ach, ich fühle mich immer noch schlecht. Ich muss ehrlich sein: Die deutsche Sprache zu erlernen, ist härter, als ich gedacht habe – und dann auch noch dieses Schweizerdeutsch, was eine richtig grosse Challenge ist. Aber ich mache Fortschritte. Manchmal schaue ich Fernsehen und wähle die deutsche Sprache. Auch in der Garderobe verstehe ich schon viel mehr als noch vor einem Jahr. Ich schnappe oft das Thema der Diskussionen auf. Das ist mir auch wichtig, denn Kommunikation ist etwas vom Wichtigsten in meinem Job. Nicht wegen der Reden in der Kabine oder Interviews mit Journalisten. Es sind die kleinen Dinge: Jemanden zu pushen, unter die Haut zu gelangen bei einem Spieler, das funktioniert oft nur, wenn man die Sprache kann. Was ich brauche, ist jemand, der mich zwingt, die Sprache zu sprechen – für vier, fünf Stunden. Jemand, der kein Wort Englisch spricht. Denn Englisch bleibt immer eine Sprache, um auszuweichen. Für mich ist es ein grosses Thema, die Spieler stört das kaum. Fast alle sprechen einwandfrei Englisch.

Was unterscheidet Fredrik Söderström aus dem Jahr 2019 von Fredrik Söderström in diesem Jahr?

Als ich vor einem Jahr hierherkam, wusste ich wenig über die Schweiz, über das Eishockey, über die Mentalität, die Kultur. Ich habe so viel gelernt in kurzer Zeit. Wir hatten in der vergangenen Saison einen harten Start, wohl auch, weil ich so viele Informationen aufzunehmen hatte, weshalb ich den Spielern irgendwie keine klaren Entscheidungen geben konnte. Heute weiss ich mehr, bin relaxter und weiss, was ich erwarten kann. Ich würde sagen, ich bin besser vorbereitet und kenne die Schweizer Hockey-Mentalität. Ich weiss allgemein mehr. Was mich letztes Jahr noch viel Zeit gekostet hat, erledige ich nun zügiger. Ich fühle mich auch wohler nebst dem Eishockey. Alles war neu für mich, alle Eindrücke, die jeden Tag neu waren für mich, haben viel Energie gekostet.

Trotzdem ist nun alles anders als vergangene Saison. Stichwort Corona.

Ja, Corona hat auch mich stark beeinflusst. Ich hinterfragte diesbezüglich viele Dinge: Schweden erlebte einen harten Sommer: Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Meine Eltern sind über 70 und gehören damit zur Risikogruppe: Kann ich einfach in die Schweiz gehen und sie alleine lassen? Macht dies Sinn? Auch die ganze finanzielle Angelegenheit der Klubs hat mich sehr belastet. Ich bin eine Person, die oft das Gute und das Schlechte abwägt. Ich habe mir die Frage gestellt: Die Welt spielt verrückt, es gibt Leute, die ernsthaft zu kämpfen haben – und wir sollen Eishockey spielen?

Immer mit Maske unterwegs: Fredrik Söderström

Sie haben ernsthaft darüber nachgedacht, in Schweden zu bleiben?

Ich war mehr besorgt, ob mir der Klub die Kündigung aussprechen würde. Im Sinne von: Wir können es in schwierigen Zeiten moralisch nicht vertreten, einen Trainer aus Schweden anzustellen statt eines Schweizer Coaches. Für mich war immer klar, dass ich den laufenden Vertrag erfüllen möchte. Im Sommer schrieb mir Präsident Thommen, ob ich um zwei Uhr telefonieren könne. Und als er sagte, er wolle zum Gespräch CEO Reber dazu holen, dachte ich tatsächlich für eine Sekunde, es wäre vorbei. Dabei wollten sie mich über die Situation in der Schweiz und beim EHC Olten informieren (lacht). Das Gespräch gab mir ein gutes Gefühl, im Sinne von: Packen wir es an! In Schweden läuft es derzeit nicht so gut.

Erzählen Sie.

Ich hörte in diesen Tagen, dass in Schweden 50 Zuschauer erlaubt sind an Eishockeyspielen, vielleicht sollen per 1. Oktober 500 erlaubt sein, aber viele sind skeptisch. Was geschieht dann mit dem Sport? Wir hatten in Olten ein Spiel ohne Fans, das wichtigste Spiel, seit ich beim EHC Olten bin, und wir hatten keine Fans –fürchterliche Erfahrungen, die ich nicht mehr machen möchte. Ich bin etwas irritiert, wohin das noch führt. Ich habe den Spielern schon gesagt: Lasst uns in unserer Blase leben, befolgt die Regeln, aber lasst die Probleme der Welt hinter euch. Und so erleben es ja auch die Fans: Sie wollen die Emotionen im Stadion, mehr als jemals zuvor.

Aber wie geht man als Spieler mit dieser Blase um? Das ist nicht einfach.

Überhaupt nicht. Die Frage ist auch: Wie wird die Reaktion der Spieler sein, wenn es tatsächlich jemanden von uns trifft? Jeder geht anders damit um. Ich glaube nicht an Worst-Case-Szenarien, aber können wir uns auf das Eishockey konzentrieren, wenn das Virus nahe bei uns ist? Alle Spieler und Staff von allen Klubs werden vor dem Saisonstart getestet. Ich wäre nicht überrascht, wenn es Spieler gäbe, die das Virus haben – hier in Olten oder auch anderswo. Was passiert dann?

Die Ticino Rockets haben bereits einen Fall.

Sehen Sie. Ich muss sagen, dass es die Schweiz gut macht und ich dem System und den Experten vertraue. Ich denke auch, dass die Schutzkonzepte der Klubs sehr professionell sind – inklusive Einbindung der Fans. Wir haben doch in dieser Zeit gemerkt, worum es im Spitzensport geht: Emotionen erleben. Und es wird spannend sein, wie Spitzenteams wie Kloten auftreten werden, wenn sie regelmässig vor 2000 Zuschauern spielen.

Sind Sie als Trainer jemand, der die Spieler auf die Coronaregeln aufmerksam macht?

Ich würde sagen, ich bin nicht schlecht im Befolgen der Regeln, aber ich vergesse es manchmal auch, dass ich hier und jetzt eine Maske tragen sollte. In Schweden ist das Tragen von Masken nicht so stark verbreitet, man glaubt nicht an einen Schutz. Aber ich bin kein Coronapolizist, der hinterherjagt, wenn sie es nicht befolgen.

Aber Sie haben solche im Team?

Ja, das haben wir. Und das ist wichtig. Ich muss auch sagen: Die Gruppe ist sehr verantwortungsbewusst. Reisen wir im Bus und jemandem rutscht die Maske runter, dann sind schon Stimmen zu hören: «Hey, deine Maske!» Aber niemand lehnt sich mit Absicht gegen die Regeln auf, wir sitzen alle im gleichen Boot. In Leksand, wo ich herkomme, wurden in einem Team 16 Spieler und 3 Coaches positiv auf Corona getestet – und es stammt nicht von der Arbeit auf dem Eis, sondern von der Kabine.

Das Virus kann alle erwischen.

Ja, und ich denke, wir sind uns das alle bewusst. Wir machen jeden Morgen den Fiebertest, Jan, unser Materialwart, testet jeweils alle und schreibt auf, wann du erscheinst und wann du wieder gehst. Der Klub und auch wir als Team versuchen unser Bestes. Wir müssen uns aber auch sagen: Es gibt keinen Grund, den Panikknopf zu drücken.

Kommen wir zum Sportlichen: Es gab im Frühling ein Saisonende ohne Happy-End. Wie lange brauchten Sie, um damit klar zu kommen?

Ein Jahr zuvor verlor ich in Norwegen im Playofffinal, Spiel 6. Wir hätten den Final erneut gewinnen müssen. Dennoch hat mich diese Niederlage schnell losgelassen. Aber was hier in Olten gegen Langenthal passiert ist, mit diesem komischen, abrupten Ende, ich hatte für lange Zeit ein komisches Gefühl.

Weshalb?

Mir ist bewusst, dass der Coach Verantwortung übernehmen muss, aber ich war mir eine Abschluss-Pressekonferenz mit allen Verantwortlichen nicht gewohnt. Ich hatte das Gefühl, wir suchten ein Opfer, das wir auf den Platz bringen konnten, um dann mit Steinen nach ihm zu werfen. Für mich gewinnt und verliert man als Team. Und ich möchte nicht unhöflich klingen, ich habe den EHC Olten lieben und schätzen gelernt, aber wann war der Klub zuletzt erfolgreich?

Kommt darauf an, was Sie unter Erfolg verstehen. Sie spielten mal in der höchsten Liga, aber das ist 30 Jahre her.

Sehen Sie. Man könnte nun auch jedes Jahr 10, 15 Millionen einwerfen und die besten Spieler kaufen. Aber das geht nicht. Es braucht Zeit, etwas Nachhaltiges aufzubauen. Und ich denke, wir haben einen guten ersten Schritt gemacht. Ich will auch das Gute sehen: Klammert man die Playoffs und die ersten zehn Saisonspiele aus, müssen wir festhalten: Wir waren für 34 Spiele das beste Team der Liga, keine Zweifel. Und dann kam Langenthal – wir konnten nur verlieren.

Blicken wir auf die neue Saison. Seien wir ehrlich: Den Sportchef als Assistent zu haben, kann für Sie ja keine Traumlösung sein, oder?

Das ist klar. Marc weiss es, ich weiss es. Aber das gute an Marc ist, dass er keinerlei Geltungsdrang hat. Er ist mit Leidenschaft und Herzblut dabei. Er gibt alles für den EHC Olten. Er weiss aus eigener Erfahrung, was man von den Spielern verlangen kann und darf. Aber fest steht auch: Ihn so nah bei mir zu haben, ist eine Herausforderung. Deshalb habe ich ihm auch im Sommer klar gemacht, wie ich unsere Rollenaufteilung sehe. Während der Spiele und der Trainings bin ich der Boss, fälle ich die Entscheidungen. Danach und davor kann er mich feuern (lacht).

Sportchef Marc Grieder ist auch der Assistent von Fredrik Söderström.

Trotzdem: Die Doppelrolle ist heikel.

Ich wollte, dass Marc seine beiden Rollen gegenüber dem Team klar definiert. Wenn man von ihm in seinem Amt als Assistenztrainer für einen Fehler zusammengestaucht wird, dann heisst das nicht, dass man am nächsten Tag nach Burgdorf verkauft wird. Ich kann nur sagen: Ich fühle mich in meiner Rolle als Headcoach wohl und bin selbstbewusst genug, dass meine Entscheidungen nicht durch Marcs Präsenz beeinflusst werden. Ich denke, wir werden uns gut ergänzen, weil wir auch ganz unterschiedlich funktionieren. Was er als ehemaliger Spieler noch lernen muss ist, dass es nicht nur seine Art des Verteidigens gibt. Wir haben acht verschiedene Verteidiger mit acht verschiedenen Ausgangslagen. Jeder muss für sich, natürlich innerhalb des Systems und der Vorgaben, eine eigene Lösung finden.

Welches ist die grösste Herausforderung im Hinblick auf die neue Saison?

Wir sind immer noch dabei, die Spieler in unser System zu integrieren. Es geht dabei nicht darum, sie zurückzuhalten und zu zwingen, sondern darum, sie in die richtige Richtung anzustossen, ihnen diese Impulse zu geben. Und das kann bisweilen herausfordernd sein, weil nicht alle gleich kritikfähig sind. Das aber ein gesellschaftliches Phänomen. Man sollte so eine Kritik nicht persönlich nehmen, sondern versuchen, sich zu verbessern. Darum geht es doch im Leben. Man lernt immer wieder neue Lektionen.

Konkret?

Eine unserer Herausforderungen wird sein, dass alle Spieler Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag leisten. Nicht nur zum Beispiel die beiden Ausländer, die in den Vorbereitungsspielen ihren Job erledigt haben. Alle müssen einen Schritt machen. Auch in der Verteidigung, wo wir mit Sartori, Rouiller und Eigenmann viel spielerische Klasse verloren haben. Bildlich ausgedrückt: Wir mussten die Möbel in unserer Wohnung umstellen. Jetzt müssen alle versuchen, sich so schnell wie möglich in ihr zurechtzufinden. Wenn uns das gelingt, dann sind wir sicher nicht das schlechtere Team als letzte Saison.

Apropos neue Möbel. Die neuen Spieler bringen mit ihrer Physis eine neue Dimension in die Mannschaft. Erleben wir da einen Kulturwandel? Weniger spektakulär, mehr harte Arbeit?

Das ist so. Ein Beispiel: Mit Stan Horansky verlieren wir einen der talentiertesten Spieler, die ich je coachen durfte. Er wird ersetzt durch Cédric Hüsler, der ein ganz anderer Spielertyp ist. Ist er unter dem Strich schlechter für das Team? Ich glaube nicht. Geschwindigkeit, Grösse, Wucht, Systemtreue – das sind sehr wichtige Qualitäten, die für jede Mannschaft extrem wertvoll sind. Letzte Saison hatte ich oft das Gefühl, dass die Gegner gerne gegen uns spielen, weil es «schöne» Spiele waren. Es war nicht unangenehm, gegen uns anzutreten. Deshalb hoffe ich, dass wir auf – auf intelligente Art und Weise – einen Weg finden, den gegnerischen Teams mehr unter die Haut zu gehen.

Was, also, können wir vom EHC Olten Saison 20/21 erwarten?

Zunächst einmal ist mir wichtig, dass wir innerhalb der Mannschaft eine Vertrauensbasis schaffen. Dass die Spieler sich aufeinander verlassen können. Dazu gehört auch, dass sich alle ans System halten und weniger das Gefühl haben, Sachen auf eigene Faust zu versuchen. Schauen wir auf unsere Gegner, dann ist klar das Kloten punkto Klasse und Kaderbreite in einer anderen Liga spielt. Ajoie gehört mit seinen beiden Ausländern ebenso zu den Favoriten. Das heisst aber nicht, dass wir uns vor diesen Mannschaften verstecken müssen. Wir haben viele gute Eigenschaften in unserem Rucksack. Jetzt müssen wir sie nur noch zum richtigen Zeitpunkt einsetzen.

Haben Sie sich ein konkretes Ziel gesetzt?

Nein, mannschaftsintern nicht. Ich finde das immer schwierig, weil man die Ziele eben auch zu tief ansetzen kann und damit falsche Signale aussendet. Klar ist, dass es in diesem Jahr um sehr viel geht. Der Swiss-League-Meister steigt direkt auf. Das alleine muss für jeden Spieler Anreiz genug sein. Aber für uns geht es primär darum, dass wir von Spiel zu Spiel etwas aufbauen und dann in den Playoffs bereit sind.

Aber es ist sicher nicht ungünstig, dass der EHCO nicht zu den klaren Favoriten gehört.

Das passt uns besser. Aber wir müssen auch etwas aus dieser Ausgangslage machen. Wichtig ist beispielsweise, dass man jedes Spiel gleich ernst nimmt. Auch ein Spiel an einem Dienstabend in Biasca vor 100 Zuschauern ist gleich wichtig wie ein Duell gegen Kloten vor vollem Haus.

Macht Ihnen die knappe, personelle Situation keine Sorgen. In der Verteidigung bewegen Sie sich bereits jetzt am Limit.

Als Coach kann ich nur meine Wünsche anbringen. Denn diesbezüglich sind wir tatsächlich sehr verwundbar. Das erleben wir jetzt schon. Eine weitere Verletzung, und wir haben ein Problem. Marc ist sich – in seiner Rolle als Sportchefs – dieses Umstands bewusst. Immerhin ist die Rückkehr von Janis Elsener und Nico Gurtner absehbar. Aber sollten wir nochmal in so eine Situation kommen, müssen wir handeln. Zumal ja auch ständig die Gefahr einer Corona-Infektion lauert mit allen Konsequenzen. Es hat viele Spieler auf dem Markt, die noch einen Verein suchen.

Aber eben: da kommt der finanzielle Faktor dazu. Die Spieler mussten während der Coronakrise punkto Lohn Abstriche machen. Da ist es schwierig, einfach Verstärkungen zu holen.

Das stimmt. Aber nehmen wir den jungen Jan Schöni (SCB-Junior aus Hägendorf, Anm. der Red.) als Beispiel. Würde ich ihn schon in einem Meisterschaftsspiel einsetzen? Vermutlich noch nicht. Aber er ist gut genug, dass nur schon die Qualität des Trainings besser wird. Gewisse Übungen kann man nicht machen, wenn man nur sechs Verteidiger zur Verfügung hat. Uns fehlen halt in solchen Situationen die eigenen Junioren, die man flexibel einsetzen könnte.  Aber ich weiss, dass Marc gute Beziehungen pflegt zu diversen NLA-Sportchefs. Ich hoffe, es gelingt ihm, noch einen jüngeren Spieler auszuleihen. Wir können kein Geld in die Waagschale werfen. Aber wir können Talenten eine Chance bieten, sich zu verbessern. Das haben wir schon zur Genüge bewiesen.

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