Switzerland

Ende Januar erhält die Schweiz die ersten Impfdosen – Impfung soll für alle gratis sein

Falls alles planmässig läuft, gibt es Ende Januar die ersten Corona-Impfungen. Die Kosten übernehmen voraussichtlich Bund, Krankenkassen und Kantone. Bundesrat Alain Berset warnt aber vor übertriebenen Hoffnungen.

Gesundheitsminister Alain Berset bekräftigte frühere Aussagen, wonach es in der Schweiz keine Impfpflicht geben wird.

Gesundheitsminister Alain Berset bekräftigte frühere Aussagen, wonach es in der Schweiz keine Impfpflicht geben wird.

Peter Schneider / Keystone

Sehr bald schon werden die ersten Impfdosen gegen das Coronavirus in die Schweiz geliefert. «Wir erhalten die ersten Dosen gegen Ende Januar», sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Donnerstag vor den Medien. Das sei im internationalen Vergleich sehr früh. Die Schweiz wird zeitgleich wie die EU und Kanada beliefert. Zu Beginn sind aber laut Berset nur sehr kleine Volumen verfügbar. Über die genauen Mengen gibt der Bund keine Auskunft. Dies hat der Bund mit den Herstellern vereinbart. Die Impfdosen werden über das Jahr verteilt geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass mehrere Länder gleichzeitig bedient werden können.

Aufgrund der knappen Mengen ist eine Priorisierung notwendig. Zuerst würden die ältere Bevölkerung und Angehörige von Risikogruppen geimpft, sagte Nora Kronig, die beim Bundesamt für Gesundheit für die Beschaffung der Impfstoffe zuständig ist. Falls die Auswertung der Studien zeigt, dass die Impfstoffe bei gewissen Bevölkerungsgruppen weniger gut wirken, würde dies bei der Reihenfolge berücksichtigt.

Einmalige logistische Übung

Die Impfstoffe sind gegenwärtig im Zulassungsverfahren. Berset sagte, zugelassen würden nur Produkte, welche die bestehenden Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit erfüllten. Die Prüfung der Unterlagen sei auf Kurs, sagte ein Vertreter der Zulassungsbehörde Swissmedic. Der Gesundheitsminister bekräftigte frühere Aussagen, wonach es in der Schweiz keine Impfpflicht geben wird. Die Impfung soll laut Berset für die Bevölkerung gratis sein. Es seien weder Selbstbehalt noch Franchise zu berappen. An den Kosten beteiligten sich der Bund, die Krankenkassen und die Kantone.

Die Impfung ist laut Berset eine einmalige logistische Übung für das Schweizer Gesundheitssystem. Die Armee hilft bei der Verteilung der Impfdosen auf die Kantone, die dann konkret die Impfung der Bevölkerung organisieren. Erschwerend kommt hinzu, dass zwei Impfungen mit zeitlichem Abstand notwendig sind, um einen hohen Schutz zu gewähren.

Den Winter ohne Impfung schaffen

Berset warnte vor übertriebenen Erwartungen. Durch diesen Winter müsse die Schweiz mit den bekannten Schutzmassnahmen kommen. Die Impfung werde erst ab Frühling, wenn grössere Volumen geliefert würden, zu einer gewissen Entspannung der Situation führen. Ab März trage auch das wärmere Wetter dazu bei, dass es zu weniger Ansteckungen komme. Zunächst gilt die Aufmerksamkeit dem Winter, in dem sich die Leute oft in trockenen, geheizten Räumen aufhalten, welche die Übertragung des Virus begünstigen.

Football news:

Milan leiht Tomori für 30 Millionen Euro von Chelsea ab
Stürmer Athletics Williams: es ist mir egal, ob Messi spielt oder nicht. Wenn Barcelona gewinnen will, muss sich Atlético-Stürmer Iñaki Williams über das bevorstehende Spiel um den spanischen Supercup gegen den FC Barcelona geäußert haben
Özil verabschiedete sich von den Spielern und Mitarbeitern des FC Arsenal. Er wechselt zu Fenerbahce
Real gab in den drei vergangenen Sommer-transferfenstern 395 Millionen Euro aus. Nur Courtois und Mehndi haben sich in der Startelf festgesetzt
YaYa Touré: Klopp ist ein Genie! Er hat eine große Anzahl von Spielern auf die Spitze gebracht. Nur die besten können das: der Frühere Mittelfeldspieler von Manchester City und dem FC Barcelona, YaYa Touré, hat sich über Liverpools Trainer Jürgen Klopp sehr geäußert
Fred über das Spiel mit Liverpool: Es ist das größte Spiel in England. Manchester United spielt auf Sieg, Sie auch. Es wird Interessant sein
Lewandowski ist der erste Spieler in der Bundesliga-Geschichte mit 21 Toren in der ersten Saisonhälfte, den Münchner Stürmer Robert Lewandowski mit einem Schuss von Thomas Müller erzielte. Dieses Tor war für den 32-jährigen der 21.In dieser Bundesliga-Auslosung. Um diese Marke zu erreichen, benötigte der Pole 15 Spiele