Switzerland

Erstes Training in Barcelona: Bottas führt – wird Mercedes eingebremst?

Was wäre die Formel 1 ohne Ärger? Interessant, dass die FIA-Regelshüter jetzt auf ein jahrelanges «Problem» schnell reagierten. So darf ab dem nächsten Rennen in Spa (30. August) kein Qualifikations-Modus mehr verwendet werden.

«Party-Modus» verschwindet

Ein Punkt, den Red Bull mit den Übernamen «Party-Modus» stets bei Mercedes kritisierte und darin den grossen Nachteil bei der Pole-Jagd sah. Jetzt muss der Motor bei der Quali und im Rennen gleich eingestellt werden.

Bis jetzt schaltete Mercedes einen Modus frei, damit kurzzeitig mehr Benzin verbrennt werden konnte. Und damit natürlich mehr Leistung aus der Kiste kam. Ob ab Belgien die Silberpfeile ihre Pole-Positionen nicht mehr so leicht aus dem Cockpit schütteln können?

Hamilton nimmt es gelassen!

Verstappen begrüsst das Verbot: «Wir haben doch schon lange die Regeln, dass zwischen Training und Rennen das nicht angefasst werden darf. Es würde Sinn machen, wenn wir dies auch für den Motor anwenden!»

Und was sagt WM-Leader Hamilton (30 Punkte vor Verstappen)? «Das ist keine Überraschung. Sie versuchen wieder mal uns einzubremsen. Aber das wird ihnen kaum gelingen!» Der Brite hat vor seinem 256. Formel-1-Auftritt in Serie schon mal den Angriffs-Modus eingeschaltet.

Gutes «Comeback» von Pérez

Mit Sergio Pérez (30) kehrte der bisher einzige Corona-Fall in der Formel 1 zu Racing Point-Mercedes zurück. Und der Mexikaner hat in seiner Silverstone-Zwangspause nichts verlernt. Er fuhr mit dem «Pink Panther» sofort in die vorderen Zeitenregionen.

Pérez, der für 2021 bei Aston Martin (jetzt noch Racing Point) einen Vertrag hat, muss damit rechnen, dass er gehen muss, sollte man wirklich mit Sebastian Vettel (33) einig werden. Und Corona-Nachfolgen? «Nein, ich hatte ja nur leichte Symptome. Zwei Tage Kopfweh und ein bisschen müde!»

Gleicher Gummi wie beim Plattfuss-GP

Pirelli hat an den 4,655 km langen Kurs die dreihärtesten Mischungen (C1, C2, C3) angeschleppt. Wie beim ersten Silverstone-Rennen, als im Finale Bottas, Sainz und Hamilton plötzlich einen Plattfuss beklagten … Und beim zweiten Rennen in England wurden ja vor allem die schwarzlackierten Mercedes von einer bösen Blasenorgie überrascht. Bei weit über 30 Grad …

Leclerc 0,011 vor Vettel

Bei Ferrari war man natürlich gespannt, wie sich Vettel mit dem neuen Chassis schlagen wird. Die Chefs hatten das Auto des Deutschen gewechselt, weil es offenbar einen leichten Schaden hatte, da Vettel offenbar zu stark über die Randsteine geräubert war.

Nun, im ersten Training konnte Leclerc seinem frustrierten Teamkollegen hinter dem Supertrio Bottas, Hamilton und Verstappen für einmal nicht davonfahren.

Haas-Ferrari vor Alfa-Sauber

Im Dreikampf zwischen Not und Elend hatte zum Auftakt Haas-Ferrari mit Grosjean (6.) und Magnussen (9.) die Nase vorne. Die Alfa-Sauber von Giovinazzi (15.) und Räikkönen (16.) konnten sich etwas von den letzten Plätzen absetzen.

Ganz hinten Williams-Mercedes, weil Supertalent George Russell das Cockpit für die ersten 90 Minuten an den Formel-2-Piloten Roy Nissany (25) aus Tel Aviv abtreten musste. Wenigstens war Latifi etwas schneller als der Mann, der für diese Freitagseinsätze mehrere Hunderttausend Dollars bezahlen muss!

Football news:

Es wird Zeit, die Namen der neuen Helden von Borussia Dortmund zu lernen. Jetzt machen dort die Tore der 17-jährigen Jungs: Giovanni Reina und Jude Bellingham
Paulo Fonseca: es ist Wichtig, Smalling zurück zu Roma zu bringen. Wir haben nur 3 Innenverteidiger
Arteta über das 2:1 gegen West Ham: Arsenal machte sich durch Verluste das Leben schwer, kämpfte aber und glaubte an den Sieg
Mittelfeldspieler Palas Townsend: Könnte Manchester United schlagen und mit einem größeren Unterschied. Wir wussten, dass Manchester United Letzte Woche nicht gespielt hat und dass wir moralische überlegenheit hatten. Eigentlich hätten wir mit einer Differenz und mehr als drei Toren gewinnen können. Wir hatten Momente, und im Vergleich zur letzten Saison haben wir uns auch verstärkt. Das Ergebnis könnte sympathischer sein, aber das wird uns auch passen
Philippe Coutinho: ich bin motiviert und möchte hart arbeiten, damit es auf dem Platz gut läuft
Torres über Chelsea: ich Dachte, ich könnte ein Topspieler bleiben, war aber instabil. Der Ehemalige Chelsea-Stürmer Fernando Torres Sprach zwar von einer Zeit im Verein nach dem Abschied vom FC Liverpool
In der 70. Minute gab Schiedsrichter Martin Atkinson nach EINEM Handspiel im Strafraum von Victor lindelef einen Elfmeter für Manchester United ab