Switzerland

Es geht vorwärts mit dem Tram Affoltern

Affoltern boomt, der Bus ist chronisch überfüllt. Jetzt liegt das Vorprojekt für die neue Tramstrecke vor. Und der Regierungsrat spricht Geld.

Ab 2027 soll auch Zürichs Nordwesten mit dem Tram erschlossen sein.

Ab 2027 soll auch Zürichs Nordwesten mit dem Tram erschlossen sein.

Visualisierung: VBZ

Affoltern ist – neben Witikon – der letzte weisse Fleck auf der Stadtzürcher Tramkarte. Seit Jahren klagt das Quartier in Zürich-Nord, dessen Bevölkerungszahl in den letzten 15 Jahren um 40 Prozent gestiegen ist, ÖV-mässig nicht gut genug erschlossen zu sein. Ausser in Corona-Zeiten ist der 32er-Bus zwischen Bucheggplatz und Holzerhurd zu Stosszeiten gerammelt voll.

Sieben neue Tramstationen sind geplant.

Sieben neue Tramstationen sind geplant.

Abhilfe soll ein neues Tram bringen, über das schon lange geredet wird. Das Vorprojekt für die Strecke zwischen Radiostudio und Holzerhurd liegt seit Ende 2019 vor, wie der Regierungsrat mitgeteilt hat. Dieser hat nun 16 Millionen Franken gesprochen für die nächste, rund vierjährige Projektierungsphase.

Erste Tramfahrt 2027

«Die dynamische Entwicklung im Gebiet Affoltern verlangt einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr. Dies entspricht den verkehrspolitischen Zielen des Regierungsrats», lässt sich Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) in der Mitteilung zitieren.

Das Tram soll Affoltern mit der City verbinden. Der Baustart ist 2024 geplant, das erste Tram soll 2027 fahren. Es wird eine grössere Baustelle. Die Neubaustrecke ist knapp 4 Kilometer lang, gleichzeitig sollen die Werkleitungen der Wehntalerstrasse erneuert werden.

280-Millionen-Projekt

Da es sich um ein grösseres ÖV-Projekt handelt, ist der Bund beteiligt. Der Regierungsrat hat die VBZ nun beauftragt, das Projekt mit Kostenvoranschlag zu erarbeiten. Dieses dient darauf als Grundlage für den Baukredit und die Einreichung des Plangenehmigungsgesuchs beim Bund.

Gemäss Vorprojekt liegen die Gesamtkosten bei 280 Millionen Franken, wobei eine Kostengenauigkeit von +/- 20 Prozent gilt. Das Vorhaben soll aus dem Zürcher Verkehrs- und dem Strassenfonds finanziert werden. Der Kanton wird beim Bund die Mitfinanzierung des Projekts im Rahmen des Agglomerationsprogramms Stadt Zürich – Glattal der 4. Generation beantragen. Der Bund zahlt bei solchen Ausbauvorhaben in der Regel rund 35 Prozent der Kosten.

( pu )

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