Switzerland

Ex-König im Exil wegen Korruptionsverdacht: Spanien bittet Schweiz im Fall Juan Carlos um Hilfe

Der Fall des aus Spanien ausgereisten ehemaligen Königs Juan Carlos (82) hat eine Verbindung in die Schweiz. Spanien hat die Schweiz im Zusammenhang mit dem untergetauchten ehemaligen König um Rechtshilfe ersucht.

Im vergangenen Februar sei beim Bundesamt für Justiz (BJ) ein Rechtshilfeersuchen eingegangen, teilte eine Sprecherin des Bundesamtes am Mittwoch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Das Ersuchen sei der Genfer Staatsanwaltschaft zum Vollzug delegiert worden. Weitere Angaben machte die Sprecherin nicht.

Genfer Staatsanwaltschaft führt eine Untersuchung

Beim Aussendepartement EDA hiess es auf Anfrage, die Schweizer Behörden arbeiteten im Fall Juan Carlos mit Spanien zusammen. Das EDA verwies auf Medienberichte, wonach die Genfer Staatsanwaltschaft eine Untersuchung zum Fall Juan Carlos führe.

Vermögenswerte des früheren Königs wurden im Zusammenhang mit der Rechtshilfe nicht blockiert. Die Voraussetzungen dafür seien in diesem Fall nicht erfüllt, hielt das EDA fest. Massgebend ist das Gesetz über Sperrung und Rückerstattung unrechtmässig erworbener Vermögenswerte ausländischer politisch exponierter Personen (SRVG).

Wo ist Juan Carlos?

Das spanische Königshaus hatte am Montag unerwartet bekannt gegeben, dass der 82-jährige Juan Carlos Madrid verlassen habe und ins Exil gehe. Ein Land wurde nicht genannt. Das EDA hat nach eigenen Angaben keine Information dazu, ob sich der ehemalige König in der Schweiz befindet. Wie die «Bild» schreibt, soll sich Juan Carlos derzeit in der Dominikanischen Republik aufhalten. Dort habe er mit José «Pepe» Fanjul (76), dem Chef der weltweit grössten Zucker-Raffinerie einen guten Freund. Auch mit Danilo Medina (68), dem Präsidenten der Republik verstehe er sich bestens.

Rund 100 Millionen Franken Schmiergeld soll Juan Carlos 2008 in der «Wüstenzug»-Affäre ergaunert haben, damit ein spanisches Baukonsortium die Express-Strecke zwischen Mekka und Medina (Saudi-Arabien) bauen durfte. Diesen Juni leitete das Oberste Gericht nach jahrelangem Kompetenzgerangel Ermittlungen ein. (sda/klm)

Football news:

Liverpool drückte auf Arsenal: Robertson brachte, aber korrigierte, Jota erzielte das 400
Jota über das 1. Tor für Liverpool: ein Unglaubliches Gefühl. Schade, das Stadion war nicht voll
Mikel Arteta: Liverpool ist der Standard, den Arsenal erreichen muss. Sie sind uns in vielen Aspekten überlegen
Leicester führt nach drei Runden den ATP an. Liverpool und Everton haben nach dem 5:2-Sieg über Manchester City am 3.Spieltag der englischen Premier League ebenfalls 9 Punkte Vorsprung auf Leicester City. Liverpool und Everton starteten wie Leicester mit drei siegen in die englische Meisterschaft, unterlegen sind die Füchse aber in der Differenz zwischen erzielten und verpassten Toren. In der 4.Runde empfängt das Team von Trainer Brendan Rogers West Ham, der Klub von Jürgen Klopp gastiert bei Aston Villa und das Team von Carlo Ancelotti trifft zu Hause auf Brighton
Jürgen Klopp: hat Roy Keane gesagt, Liverpool habe nachlässigen Fußball gezeigt? Ich will es hören. Unglaubliche Spielbeschreibung
Man City verzichtete nach dem Transfer von Diaz auf den Kauf von Coulibaly. Abwehrspieler Kalidou Coulibaly wird wohl weiterhin für Napoli spielen. Wie der Journalist Fabrizio Romano berichtet, informierte Manchester City, der sich für den 29-jährigen Senegalesen Interessierte, die Neapolitaner über die Absichtserklärung, den Spieler zu erwerben. Grund ist der Kauf von Verteidiger Ruben Diaz von Benfica Lissabon für 68 Millionen Euro. Nach Angaben von Fußball Italia soll Napoli Coulibaly für mindestens 75 bis 80 Millionen Euro verkauft haben, und die Parteien waren sich nicht einig
Conte will bei Inter Gervigno aus Parma unterzeichnen