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Favres Dortmund gewinnt gegen Ex-Coach Klopp +++ Start zum Sommer-GP ohne Simon Ammann

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Favres Dortmund gewinnt gegen Ex-Coach Klopp +++ Start zum Sommer-GP ohne Simon Ammann

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Favres Dortmund gewinnt Testspiel gegen Ex-Coach Klopp

Mit einem Testspiel-Erfolg gegen den von Ex-Trainer Jürgen Klopp schliesst Lucien Favres Borussia Dortmund seine US-Sommertour ab.

Paco Alcacer erzielte beim Testspiel im Bundesstaat Indiana nach nur drei Minuten die frühe 1:0-Führung der Borussen. Die Engländer glichen durch Harry Wilson (35.) noch vor der Halbzeitpause aus. Nach dem Seitenwechsel brachte Thomas Delaney (53.) den BVB erneut in Führung, nur fünf Minuten später erhöhte Jacob Bruun LarsenRhian Brewster besorgte per Penalty in der 75. Minute den Endstand.

Xherdan Shaqiri kam bei Liverpool ebenso nicht zum Einsatz wie Manuel Akanji bei Dortmund. Im Tor des Zweiten der letzten Bundesliga-Saison stand Marwin Hitz.

Bild: AP

Start zum Sommer-GP noch ohne Simon Ammann

Heute startet der Sommer-GP der Skispringer in Wisla. In Polen stehen vier Schweizer am Start, Simon Ammann aber noch nicht. Auf der Adam-Malysz-Schanze in Wisla werden für die Schweiz der WM-Dritte Killian Peier, Andreas Schuler, Dominik Peter und Sandro Hauswirth im Einsatz stehen.

Im Programm stehen am Samstag und Sonntag ein Team- und Einzelwettbewerb. Peier, Schuler und Peter qualifizierten sich für den Einzel-Wettkampf, Hauswirth scheiterte und wird nur im Team zum Einsatz kommen.

Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann wird eine Woche später in Hinterzarten in seine 23. Saison starten. Insgesamt stehen in diesem Sommer zwischen Juli und Oktober zehn Wettkämpfe im Kalender, Einsiedeln gehört aus finanziellen Gründen nicht dazu.

Bild: EPA

Algerien gewinnt den Afrika-Cup

Algerien gewinnt in Kairo dank einem zum zweiten Mal nach 1990 den Afrika-Cup. Senegal muss weiter auf seinen ersten Titelgewinn warten. Das entscheidende Tor im Final passte zum spielerisch wenig berauschenden Turnier in Ägypten. Bereits in der 2. Minute schoss Baghdad Bounedjah von der Strafraumgrenze – der Ball prallte von einem Bein ab und flog in hohem Bogen ins Tor.

In der Folge rannte Senegal ohne viel Kreativität an, konnte das algerische Abwehr-Bollwerk, das auch mit vielen Foulspielen den gegnerischen Rhythmus störte, aber nicht knacken. Die «Wüstenfüchse» machten an diesem Afrika-Cup ihrem Namen alle Ehre: In sieben Spielen mussten sie nur gerade zwei Gegentore einstecken. (ram/sda)

Teichmann in Lausanne out

Am WTA-Turnier in Lausanne sind alle Schweizerinnen ausgeschieden. In den Viertelfinals verlor als letzte auch Jil Teichmann (WTA 90) gegen Tamara Korpatsch (WTA 142). Die Deutsche setzte sich in zwei Stunden und fünf Minuten mit durch. Korpatsch erreichte erstmals die Halbfinals eines WTA-Turniers.

Teichmann erwies sich in der grossen Hitze der Gegnerin physisch als unterlegen. Dennoch schrieb sie die Niederlage nicht den körperlichen Problemen zu. «Kleine Dinge machten mir zu schaffen, entscheidend waren die aber nicht. Letztlich verlor ich wegen anderen Sachen. Der erste Satz kostete mich viel Energie. Und nach dem ersten Satz schaffte ich es nicht mehr, meine Chancen zu nutzen.» (ram/sda)

Bild: KEYSTONE

Neymar schwärmt von Dani Alves

Fussball-Superstar Neymar ist am Freitag bei einem Werbeanlass zu seinen liebsten Mit- und ärgsten Gegenspielern befragt worden. Während er von seinem brasilianischen Landsmann Dani Alves wiederholt in den höchsten Tönen schwärmte, geht er Sergio Ramos lieber aus dem Weg.

Der Abwehrchef von Real Madrid sei der beste Gegenspieler, gegen den er je gespielt habe. «Er ist ein ausgezeichneter Innenverteidiger, gegen ihn ist es schwierig. Und er schiesst auch Tore», sagte Neymar, der noch bei PSG unter Vertrag ist, aber gerne zu Barcelona zurückkehren möchte. (ram)

Orlik nicht auf dem Weissenstein

Das Bergkranzfest auf dem Weissenstein vom Samstag verliert eine seiner Attraktionen. Armon Orlik musste verletzungshalber kurzfristig absagen. Der Bündner hatte sich im Training eine leichte Verletzung im Schulter- und Nackenbereich zugezogen. Orlik hätte im 1. Gang mit Nick Alpiger, dem Sensations-Sieger des Innerschweizer Fests, zusammengegriffen. (ram/sda)

Bild: KEYSTONE

Küng stürzt im Zeitfahren

Stefan Küng konnte im Einzelzeitfahren der Tour de France nach einem Sturz nicht in den Kampf um den Etappensieg eingreifen. Der Schweizer Zeitfahrmeister kam schon in der vierten Kurve nach dem Start des 27,2 Kilometer langen Rennens gegen die Uhr in Pau zu Fall. «Ich bin ausgerutscht, aber habe mich nicht gravierend verletzt», sagte Küng, und ergänzte: «Im Zeitfahren musst du immer ans Limit gehen.»

Schlimmer erwischte es Wout van Aert und Maximilian Schachmann. Beide mussten nach Stürzen aufgeben. Das Zeitfahren gewann Julian Alaphilippe, womit der Franzose seine Gesamtführung ausbaute. (ram)

Neue Gewalt von Algerien-Fans in Paris am Freitagabend befürchtet

Nach dem Finale des Afrika-Cups werden in Paris und anderen französischen Städten am Freitagabend Ausschreitungen von Fans der algerischen Fussball-Nationalmannschaft befürchtet. In Paris sind deshalb rund 2500 Polizisten zusätzlich im Einsatz, wie die Behörden mitteilten.

Auch in Marseille, Lyon und anderen Städten gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. In Kairo ist um 21 Uhr Anpfiff zum Endspiel zwischen Algerien und dem Senegal. In Paris ist die Polizei rund um den Boulevard Champs-Elysées und am Triumphbogen im Einsatz. Dort war es bereits in der vergangenen Woche nach Freudenfeiern von Algerien-Fans zu Gewalt und Plünderungen von Geschäften gekommen.

Sondereinheiten der Polizei sind auch im Norden der Hauptstadt im Einsatz, wo viele Menschen algerischer Abstammung leben. Algerien war bis 1962 eine Kolonie Frankreichs. (abu/sda)

Bild: AP

Schon 3,2 Millionen Tickets für Olympia 2020 verkauft

In Tokio ist ein Jahr vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele am 24. Juli 2020 ein Run auf die Tickets ausgebrochen. Für die 339 Wettkämpfe in 33 Sportarten sind schon rund 3,2 Millionen Tickets verkauft worden. Die Organisatoren rechnen mit etwa 7,8 Millionen Tickets für die gesamten Spiele.

70 Prozent der Karten gehen an die Bewohner des Gastgeberlandes, der Rest steht Sportfans in aller Welt zur Verfügung oder geht an Sponsoren, Sportverbände und Nationale Olympische Komitees. Die Organisatoren haben bis heute ganze Arbeit geleistet. «Ich kann mich an keine andere Gastgeberstadt erinnern, die ein Jahr vor den Spielen bei der Vorbereitung schon so weit war», sagte der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach. (abu/sda/apa/dpa)

Bild: EPA

Traumtor in der Europa-League-Qualifikation

Hajduk Split gegen den maltesischen Verein Gzira United ist vom Papier her nicht gerade ein Fussball-Leckerbissen. Doch die 18'236 Zuschauer (!) durften bei diesem Spiel in der Europa-League-Qualifikation tolle Tore ansehen. In der 69. Minute bringt Hamed Koné

Und der Ivorer war noch nicht fertig. In der sechsten Minute der Nachspielzeit trifft er ein zweites Mal, dieses Mal mit einem tollen Schlenzer und sichert so dem Aussenseiter aus Malta tatsächlich das Weiterkommen dank der Auswärtstor-Regel. Das Hinspiel hat Split in Malta mit 2:0 gewonnen. (abu)

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