Switzerland

FCB-Verteidiger Silvan Widmer: «Der Europa-League-Sieg ist realistisch»

BLICK: Silvan Widmer, drei Monate ruhte der Ball, dann gibts zum Start ein 3:2-Spektakel gegen Lausanne. War das zu erwarten?
Silvan Widmer: Für uns schon, ja. Wir wussten, dass Lausanne offensiv überdurchschnittlich gut ist. Und am Ende hat man gesehen, dass wir Spieler nach der langen Pause etwas müde geworden sind. Und sich Fehler eingeschlichen haben, die zu vielen Torchancen führten.

Sie spielen bislang eine Top-Saison, haben als Verteidiger schon 10 Skorerpunkte auf dem Konto. Sie sind erst 27. Liebäugeln Sie mit einem Wechsel ins Ausland?
Momentan nicht, nein. Ich bin jetzt knapp zwei Jahre hier und fühle mich extrem wohl. Ich schaue nicht zu fest in die Zukunft. Man kann sowieso nichts planen im Fussball, aber ich sage niemals nie.

Sie haben immer betont, Sie wollen in Ihrer Karriere mal noch Champions League spielen. Das dürfte mit dem FCB schwierig werden in nächster Zeit...
Es ist allgemein schwieriger für einen Schweizer Verein, aber unmöglich ist es nicht.

Der Europa-League-Sieger würde sich automatisch für die Königsklasse qualifizieren. Ist dieses Ziel für den FCB realistisch?
Ja, das ist realistisch. Wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir gegen alle Mannschaften bestehen können. Wir hatten schwierige Spiele gegen gute und hartnäckige Mannschaften. Trotzdem sind wir Gruppensieger geworden und stehen mit einem Bein im Viertelfinal.

Die Europa League wird im Turnier-Format zu Ende gespielt. Spielt das Basel in die Karten?
Nein, das ist weder ein Vor- noch ein Nachteil. Wir müssen am Tag x einfach unsere Leistung abrufen. Bis jetzt haben wir immer super gespielt in der Europa League. Wir stehen verdient dort, wo wir jetzt sind.

Der FCB hat im Vergleich zur nationalen Konkurrenz in dieser Saison schon zwei Geister-Pflichtspiele absolviert. Ein Vorteil?
Ich hoffe, dass das ein Vorteil ist. Weil wir wissen, dass es ­keine Testspiele sind. Obwohl es sich ohne Zuschauer am Anfang so anfühlt.

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