Switzerland

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will nach Messerangriff mit drei Toten noch heute nach Nizza reisen

Bei einer Kirche im Stadtzentrum ist es Donnerstagmorgen zu einer vermutlich terroristisch motivierten Tat gekommen. Die Polizei hat den mutmasslichen Angreifer dingfest machen können.

Die Polizei sichert die Gegend in der Innenstadt von Nizza ab.

Die Polizei sichert die Gegend in der Innenstadt von Nizza ab.

Sebastien Nogier / EPA

Was wir wissen

Bei einem mutmasslich terroristischen Attentat sind am Donnerstagmorgen um 9 Uhr herum in Nizza drei Personen bei einem Angriff mit einem Messer getötet worden. Wie Reuters berichtet, soll eine Frau enthauptet worden sein. Dabei habe der Täter «Allahu Akbar» gerufen. Weiter wurden offenbar ein Mann und eine weitere Frau getötet. Die Tat hat sich in der Kirche Notre-Dame im Stadtzentrum ereignet. Das dritte Opfer soll laut Aussagen des Bürgermeisters von Nizza, Christian Estrosi, nach dem Angriff in einer nahe gelegenen Bar Schutz gesucht haben, sei aber seinen Verletzungen erlegen. Sechs weitere Personen seien verletzt worden, berichtete die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Polizeikreise.

Am Morgen wurden das Gotteshaus und die Gegend von der Polizei durchsucht und sind noch immer teilweise abgesperrt. Der Bevölkerung wird geraten, das Gebiet zu meiden.

Laut der Zeitung «Nice Matin» ist der mutmassliche Täter von der Polizei mit Schüssen «neutralisiert» und verletzt ins Spital gebracht worden. Auch die Anti-Terrorbehörde des Landes hat sich eingeschaltet.

Der französische Premierminister Jean Castex hat derweil die Nationalversammlung verlassen um sich in den nationalen Krisenstab zu begeben. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will sich noch heute selber nach Nizza begeben, wie das Elysée gegenüber Medien bestätigt hat.

Innenminister Gérald Darmanin hatte mehrfach von einer hohen Terrorgefahr im Land gewarnt. Erst vor zwei Wochen war ein Lehrer in einem Vorort von Paris enthauptet worden. Das Verbrechen hatte im ganzen Land Entsetzen ausgelöst. Es waren Zehntausende auf die Strasse gegangen, um sich solidarisch zu zeigen.

Nizza war schon 2016 Schauplatz eines Terroranschlags, als am Nationalfeiertag, dem 14. Juli, ein Mann auf der Promenade des Anglais beim Strand mit einem Lastwagen in die Menschenmenge gefahren ist. Damals starben 86 Personen.

Die Messerattacke hat am Donnerstag auch bereits international zu Reaktionen geführt. So hat der Präsident des Europaparlaments David Sassoli zur Geschlossenheit aufgerufen. «Wir haben die Pflicht, zusammen gegen Gewalt und gegen diejenigen zu stehen, die aufhetzen wollen und Hass verbreiten», schrieb der Italiener am Donnerstag auf Twitter.

Auch der Kreml liess sich zu der Tat von Nizza verlauten. Es sei inakzeptabel, Menschen zu töten, hiess es aus Moskau, aber es sei auch falsch, die religiösen Gefühle von Gläubigen zu verletzen.

Terrorattacken in Frankreich seit 2015

(Reuters) In den vergangenen fünf Jahren wurde Frankreich wiederholt von terroristischen Attentaten erschüttert:

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