Switzerland

Hackerangriff auf Easy Jet - Neun Millionen Kunden betroffen – und weitere Wirtschaftsmeldungen

Hackerangriff auf Easy Jet - Neun Millionen Kunden betroffen

Ein grosser Teil der Easy-Jet-Flugzeuge ist immer noch am Boden.

Ein grosser Teil der Easy-Jet-Flugzeuge ist immer noch am Boden. 

Piroschka Van De Wouw / Reuters

(dpa) Der britische Billigflieger Easy Jet ist das Ziel eines Hackerangriffs geworden. Betroffen seien die E-Mail-Adressen und Reisedetails von etwa neun Millionen Kunden, teilte das Unternehmen am Dienstag in London mit. Die Airline will die Betroffenen in den nächsten Tagen kontaktieren. Wer keine Nachricht erhalte, sei auch nicht von dem Vorfall betroffen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Leiter von Ruag Space verlässt das Unternehmen

(awp/sda) Beim Luft- und Raumfahrttechnikkonzern Ruag International kommt es zu einem Abgang aus der Geschäftsleitung. Der Leiter von Ruag Space, Peter Guggenbach, verlässt das Unternehmen. Er werde eine neue berufliche Herausforderung ausserhalb des Unternehmens annehmen, teilt Ruag am Dienstag mit.

Ab Juni wird nun Luis De Léon Chardel die interimistische Leitung des Space-Segments übernehmen, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Der gebürtige Spanier ist heute «Senior Vice President Operations» und stellvertretender Leiter von Ruag Space. Er bringe die Erfahrung mit, um den Zulieferer für die Raumfahrtindustrie «stabil durch diese von Corona geprägte Phase zu führen», schreibt Ruag.

Guggenbach leitete die Division Space über ein Jahrzehnt lang. Dabei habe er den Bereich mit zwölf Standorten in sechs Ländern zum grössten unabhängigen Raumfahrtzulieferer in Europa entwickelt, so das Unternehmen. Zudem habe Guggenbach das US-Geschäft mit eigenem Produktionsstandort aufgebaut, das nach rund fünf Jahren bereits ein Drittel des Space-Umsatzes erwirtschafte.

An der strategischen Ausrichtung des Space-Segments will Ruag International festhalten. So solle Ruag Space mit der weiteren Stärkung des USA-Geschäfts zum weltweit führenden unabhängigen Zulieferer für die Raumfahrtindustrie avancieren. Der Ruag Bereich fertigt elektronische und mechanische Produkte für Satelliten und Trägerraketen für Kunden wie ESA, NASA, Boeing, Lockheed Martin, Airbus und Thales.

In Grossbritannien nimmt die Arbeitslosigkeit rasant zu

In London sind viele Geschäfte noch geschlossen.

In London sind viele Geschäfte noch geschlossen. 

Kirsty Wigglesworth / AP

(awp/sda/Reuters) In Grossbritannien ist die Zahl der Arbeitslosenanträge wegen der Corona-Krise auf den höchsten Stand seit 24 Jahren gestiegen. Von März auf April kletterte sie um 856 500 und damit um 69% auf 2,1 Millionen und so kräftig wie nie zuvor, wie das nationale Statistikamt ONS am Dienstag mitteilte.

Der Sprung wäre sogar noch höher ausgefallen, gäbe es nicht das Programm der Regierung, 80 Prozent des Gehalts von Beschäftigten zu zahlen, die von ihren Arbeitgebern in vorübergehenden Urlaub geschickt wurden. «Obwohl nur die ersten Wochen der Beschränkungen abgedeckt sind, zeigen unsere Zahlen, dass Covid-19 einen grossen Einfluss auf den Arbeitsmarkt hat», sagte ONS-Experte Jonathan Athow.

Die britische Wirtschaft brach wegen der Corona-Krise in Rekordtempo ein. Das Bruttoinlandprodukt schrumpfte im März wegen der Massnahmen gegen die Ausbreitung der Epidemie mit 5,8% zum Vormonat so stark wie bisher noch nie. Im gesamten ersten Quartal gab es mit 2,0 Prozent den stärksten Rückgang seit der Finanzkrise Ende 2008.

Julius Bär profitiert von deutlicher Zunahme der Kundenaktivitäten

Julius Bär hat die Profitabilität verbessert.

Julius Bär hat die Profitabilität verbessert. 

Arnd Wiegmann / Reuters

(awp/sda)

Die Privatbank Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2020 die Profitabilität dank einer starken Zunahme der Kundenaktivität verbessert. Die Verwerfungen an den Finanzmärkten haben der Gruppe allerdings auch einen deutlichen Rückgang der Kundenvermögen beschert.

Die von Julius Bär verwalteten Vermögen beliefen sich Ende April auf 392 Milliarden Franken gegenüber 426 Milliarden per Ende 2019, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Neben der negativen Marktentwicklung belastete auch der erstarkte Schweizer Franken insbesondere gegenüber dem Euro, dem brasilianischen Real und dem britischen Pfund. Derweil verzeichnete die Bank weiterhin Netto-Neugeldzuflüsse von annualisiert «leicht über 2 Prozent der Kundenvermögen.

Geprägt wurden die ersten vier Monate allerdings durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, einschliesslich des ausserordentlichen Anstiegs der Marktvolatilität und der Handelsvolumen, wie Julius Bär schreibt. Trotz dem negativen Einfluss eines geringeren Zinserfolge und einem «moderaten Anstieg der erwarteten Kreditverluste» erhöhte sich die Bruttomarge auf 95 Basispunkte (BP) nach 82 BP im Gesamtjahr 2019.

Die adjustierte Cost/Income Ratio verbesserte sich von 71 Prozent für das Gesamtjahr 2019 auf 64 Prozent. Angepeilt wird von Julius Bär ein Wert von «unter 67 Prozent». Profitieren konnte die Bank dabei vom Abschluss des 2019 eingeleiteten Kostensenkungsprogramms.

Seit Februar läuft nun ein neues Dreijahresprogramm, welches unter anderem auch Kostensenkungsmassnahmen umfasst.

Im Rahmen des neuen Programms wurde auch die Schliessung des Buchungszentrums auf den Bahamas durchgeführt. Das verbliebene lokale Geschäft auf den Bahamas wird an Ansbacher verkauft. Betroffen davon sind rund 1 Milliarde Franken an verwalteten Vermögen. Über den Verkaufspreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Verkauf soll in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres abgeschlossen werden. Die Schliessung des Buchungszentrums von Julius Bär in Nassau ist Teil der Massnahmen zur Vereinfachung der Gruppenstruktur und wurde bereits im Februar kommuniziert.

Mit den ausgewiesenen verwalteten Vermögen hat Bär die Prognosen der von AWP befragten Analysten knapp erfüllt: erwartet wurden 393 Milliarden Franken. Die Bruttomarge war mit 84 Basispunkten von den Analysten aber deutlich tiefer erwartet worden und auch bei der Cost-Income (Prognose: 69,4 Basispunkte) konnte der Vermögensverwalter die Erwartungen klar übertreffen.

Football news:

Pogba legte das Foto mit der Frisur zur Unterstützung der BLM: ✊🏾✊🏾✊🏾✊🏾✊🏾✊🏾✊🏾
Borussia Dortmund hat Manchester United mitgeteilt, dass er Sancho für 120 Millionen Euro nicht loslassen wird. Andere Bewerber gibt es nicht
Agent hakimi: zidane ist der Grund für den Wechsel zu Inter Mailand. Er hat Ashraf nicht angerufen, sondern Conte hat über das Projekt gesprochen
Neymar hat mit PSG vereinbart, dass er freigelassen wird, wenn Barcelona ein Angebot macht. (As)^.PSG-Stürmer Neymar will zurück zum FC Barcelona. 
Wigan brach unter der Außenwirtschaft zusammen. Vielleicht liegt das alles an den trüben Einsätzen auf den Philippinen
Pep über das Europapokal-Bad von Manchester City: ich bin Sicher, dass wir in der Champions League spielen dürfen
Titelverteidiger Bercice: Real Hat den besten Kader der Welt