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Heidrich/Vergé-Dépré im EM-Final +++ Rüegg punktet bei Serie-A-Debüt

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Heidrich/Vergé-Dépré im EM-Final +++ Rüegg punktet bei Serie-A-Debüt

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Rüegg punktet beim Debüt

Geglückter Einstand für Kevin Rüegg. Der Schweizer Verteidiger gelangte beim 0:0 von Hellas Verona gegen die AS Roma zu seinem ersten Einsatz in der Serie A. Rüegg wurde in der 67. Minute eingewechselt. Ricardo Rodriguez stand bei der 0:1-Niederlage von Torino bei der Fiorentina nicht im Aufgebot, er fehlte wegen einer Hüftverletzung. (ram)

Frei siegt mit Wil in Aarau

Eine Woche nach der Niederlage im Penaltyschiessen rächte sich der FC Wil für das Ausscheiden im Cup gegen Aarau. Die von Nati-Rekordtorschütze Alex Frei trainierten Ostschweizer siegten vor 960 Fans im Brügglifeld mit 3:1. Erfolgreich in die neue Challenge-League-Saison startete auch Schaffhausen, das ChiassoNeuchâtel Xamax kassierte beim SC Kriens

Bild: keystone

Heidrich/Vergé-Dépré im EM-Final

Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré spielen an der Beachvolleyball-EM im lettischen Jurmala um Gold. Im Halbfinal bezwangen sie die Tschechinnen Barbora Hermannova/Marketa Slukova in zwei Sätzen. Nach dem klaren 21:11, 21:17-Sieg treffen die als Nummer 3 gesetzten Schweizerinnen am Sonntag auf das deutsche Überraschungsduo Kim Behrens/Cinja Tillmann. (ram/sda)

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Vierter Saisontreffer für Ajeti

Albian Ajeti erzielte im fünften Meisterschaftsspiel für Celtic Glasgow seinen vierten Treffer. Der Schweizer Internationale schoss beim 3:2-Sieg zuhause gegen Livingston kurz nach der Pause das 3:1. Celtic liegt nach sieben Runden punktgleich mit Stadtrivale Glasgow Rangers an der Spitze der schottischen Premiership. (ram/sda)

Zweiter Saisonsieg von Aegerter

Dominique Aegerter machte in der MotoE beim Grand Prix der Emilia-Romagna einen weiteren Schritt Richtung Gesamtsieg. Der 29-jährige Berner gewann in Misano, nachdem er sich in der letzten der sieben Runden vom 3. Platz noch am Spanier Jordi Torres (2.) und am Italiener Matteo Ferrari (3.) vorbei schob.

In der Weltcup-Wertung der Elektrobike-Serie führt Aegerter nach dem vierten Podestplatz im vierten Saisonrennen nun 19 Punkte (82:63) vor Torres. Zudem wird er im zweiten Rennen des Wochenendes am Sonntag aus der Pole-Position starten. (ram/sda)

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Nur Startplatz 16 für Tom Lüthi

Enttäuschung für Tom Lüthi beim zweiten Wochenende auf dem Circuit in Misano. Der 33-jährige Emmentaler startet nur aus der sechsten Reihe von Startplatz 16 zum Grand Prix der Emilia-Romagna. Im Qualifying war Lüthi fast eine Sekunde langsamer als Pole-Mann und WM-Leader Luca Marini.

In der MotoGP-Kategorie sicherte sich der Spanier Maverick Viñales (Yamaha) wie vor Wochenfrist die Pole-Position.In der Moto3-Klasse konnte Jason Dupasquier (KTM) seine Fortschritte der letzten Wochen nicht bestätigen. Der Freiburger belegte nur den zweitletzten Platz und hat damit kaum Aussicht auf seine ersten WM-Punkte. (ram/sda)

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Calligaris brach sich das Handgelenk

Die Schweizer Nationalspielerin Viola Calligaris hat sich am Freitag im EM-Qualifikationsspiel gegen KroatienHandgelenk gebrochen. Die 24-jährige Innenverteidigerin, die bei Levante unter Vertrag steht, reiste am Samstag mit der Mannschaft zurück in die Schweiz, wo sie in den nächsten Tagen operiert wird. Calligaris zog sich die Verletzung nach kapp 70 Minuten zu, als sie bei einer Abwehraktion unglücklich auf das Handgelenk stürzte und mit starken Schmerzen ausgewechselt werden musste. (ram/sda)

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Tiger Woods verpasst den Cut

Tiger Woods konnte sich für das US Open in Mamaroneck bei New York nicht mehr rechtzeitig in Form bringen. Um sich für die zwei Finalrunden vom Wochenende zu qualifizieren, hätte er mindestens vier Schläge besser spielen müssen. Woods ist in seinem 80. Majorturnier als Profi nunmehr zum elften Mal nach zwei Runden ausgeschieden.

An der Spitze hat sich der Amerikaner Patrick Reed als alleiniger Leader installiert. Der US-Masters-Champion von 2018 führt einen Schlag vor seinem aufstrebenden Landsmann Bryson DeChambeau. Einen weiteren Schlag zurück folgt ein amerikanischer Mitfavorit: Justin Thomas, Dritter der Weltrangliste und Sieger der US PGA Championship 2017. (aeg/sda)

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Frank ein weiteres Jahr bei AG2R

Mathias Frank hat seinen auslaufenden Vertrag mit dem Team AG2R um ein Jahr verlängert. Der 33-jährige Luzerner fährt seit 2017 für die französische Equipe. Nächste Saison steht mit Michael Schär - er kommt vom Team CCC - ein zweiter Schweizer bereits bei AG2R unter Vertrag. Ob dagegen Silvan Dilliers Kontrakt verlängert wird, ist noch unklar. (aeg/sda)

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Profiverträge für Lang und Marleku

Der FC Luzern schloss mit den beiden jungen Offensivspielern Lino Lang und Mark Marleku deren erste Profiverträge ab. Die beiden Eigengewächse hatten bereits in der vergangenen Saison in der Super League debütiert. Die Verträge binden die beiden 20-Jährigen bis in den Sommer 2023. (aeg/sda)

Los Angeles Lakers siegen zum Auftakt

Bild: keystone

Die Los Angeles Lakers sind mit einem Sieg in die Playoff-Halbfinals der NBA gestartet. Das Team um LeBron James gewann gegen die Denver Nuggets

In den vorherigen Runden starteten die Lakers gegen Portland und Houston jeweils mit einer Niederlage, doch gegen die Nuggets liess der 16-fache Meister nach einem ausgeglichenen ersten Viertel keine Zweifel aufkommen. Der beste Spieler der Partie war Lakers-Profi Anthony Davis mit 37 Punkten und zehn Rebounds.

Die Lakers warten seit zehn Jahren auf den 17. Titelgewinn in der NBA. (aeg/sda/dpa)

Heimsieg der Grasshoppers zum Saisonbeginn – FC Thun startet mit Remis

Die Grasshoppers haben ihre Mission Wiederaufstieg in der Challenge League mit einem -Heimsieg gegen Winterthur begonnen. Noch in der ersten Halbzeit drehten die Hoppers das Spiel nach einem Rückstand.

Der Veteran Davide Callà traf für Winterthur nach 26 Minuten, aber Nuno Pina Nunes, einer von vier portugiesischsprachigen Schützlingen von Spielerberater Jorge Mendes in der Startformation, glich schon zwei Minuten später aus. Die Tore zum 2:1 und zum 3:1 erzielten Spieler des «alten» GC: Giotto Morandi und nach 61 Minuten Petar Pusic, bevor Roman Buess wenig später mit einem Foulpenalty verkürzte, den er selber herausgeholt hatte. In der Schlussphase drückten die Winterthurer auf den Ausgleich, der verdient gewesen wäre.

Im letzten Spiel der vergangenen Saison erlitt GC daheim gegen «Winti» eine 0:6-Niederlage. Die Hoppers verpassten dadurch die Teilnahme an der Barrage. Dafür haben sich die Hoppers nun rehabilitiert.

Im ersten Meisterschaftsspiel nach dem Abstieg aus der Super League kommt der FC Thun daheim gegen Stade Lausanne-Ouchy nicht über ein hinaus.

Die Berner Oberländer führten in der Pause mit Toren von Ridge Munsy und dem von Vaduz zurückgekehrten Dominik Schwizer, der einen Freistoss ins Lattenkreuz zirkelte. Aber die Waadtländer benötigten früh in der zweiten Halbzeit nur elf Minuten, um auszugleichen.

Beide Tore erzielte Stürmer Yanis Lahiouel. Der Franzose war in der letzten Saison mit sieben Tore der beste Goalgetter von Stade Lausanne-Ouchy.

Schweizerinnen erleiden Rückschlag

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat im Kampf um die direkte Qualifikation für die EM 2022 in England einen kleinen Rückschlag erlitten. Das Team von Nils Nielsen kam in Kroatien nicht über ein hinaus und kassierte die ersten Punktverluste in der Kampagne.

Die Schweizerinnen waren in Zapresic über weite Strecken das bessere Team und hatten deutlich mehr Spielanteile. Am Ende hätten sie aber auch mit leeren Händen dastehen können. Ivana Rudelic verpasste in der 84. Minute allein vor Torhüterin Gaëlle Thalmann den Siegtreffer für den Gastgeber.

Ramona Bachmann schaffte den Ausgleich. Bild: KEYSTONE

Die SFV-Auswahl war im ersten Pflichtspiel nach zehn Monaten kalt erwischt worden. Bereits nach drei Minuten lag sie im Rückstand, nachdem Rudelic im zweiten Anlauf getroffen hatte. Danach taten sich die Schweizerinnen schwer, kamen nach 73 Minuten durch Ramona Bachmann aber zum verdienten Ausgleich. Pech bekundete Viola Calligaris, die kurz vor dem Ausgleich wegen einer Verletzung am Handgelenk ausgewechselt und ins Spital gebracht werden musste.

Die Schweizerinnen stehen nun am Dienstag in Thun gegen Leader Belgien unter Zugzwang. Verlieren sie das Spitzenspiel, können sie nicht mehr aus eigener Kraft den Gruppensieg schaffen. Neben den neun Gruppensiegern qualifizieren sich auch die besten drei Gruppenzweiten direkt für die Endrunde. (sar/sda)

Zweiter Etappensieg für Kragh Andersen

Der Däne Sören Kragh Andersen feierte in der drittletzten Etappe der Tour de France seinen zweiten Tagessieg. Der Teamkollege von Marc Hirschi beim deutschen Team Sunweb siegte in Champagnole solo, mit einem Vorsprung von 53 Sekunden auf den Slowenen Luka Mezgec und den Belgier Jasper Stuyven.

Das Feld mit allen Tour-Favoriten erreichte das Ziel siebeneinhalb Minuten nach Kragh Andersen, der zuvor bereits die 14. Etappe in Lyon auf ähnliche Art für sich entschieden hatte.

An der Spitze der Gesamtwertung gab es wie erwartet keine Veränderungen. Der Slowene Primoz Roglic steigt mit einer Reserve von 57 Sekunden auf seinen Landsmann Tadej Pogacar und 1:27 Minuten auf den Kolumbianer Miguel Angel Lopez in das entscheidende Bergzeitfahren vom Samstag nach La Planche des Belles Filles. (sar/sda)

Serie-A-Klub Parma in amerikanischem Besitz

Der Serie-A-Verein Parma geht in den Besitz amerikanischer Investoren über. Das Unternehmen Krause Group übernimmt 90 Prozent der Anteile am Klub. Auch 99 Prozent der Anteile an der Stadiongesellschaft gehören zukünftig den Amerikanern.

Krause übernimmt den Verein von einer Gruppe lokaler Unternehmer, die neun Prozent der Anteile behalten. Ein Prozent gehört einer Gesellschaft, die die Anteile der Fans vereint. Krause ist nach eigenen Angaben unter anderem im Einzelhandel und der Logistik tätig.

Der FC Parma war nach undurchsichtigen Geschäften im März 2015 mit Schulden in Millionenhöhe für bankrott erklärt worden und musste als Parma Calcio in der vierten Liga neu starten. Der Verein schaffte den Durchmarsch in die Serie A, in der er die vergangenen Saison auf Platz 11 beendete. (abu/sda/dpa)

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Machbares Los für YB, St. Gallen winkt Duell mit Wolfsburg

Gutes Los für die Schweizer Teams in der Europa-League-Qualifikation: YB trifft in den Playoffs zuhause auf KF Tirana. St. Gallen winkt im Fall einer Playoff-Teilnahme ein Duell mit Wolfsburg.

Noch nicht für die Playoffs qualifiziert sind Basel und St. Gallen. Der FCB muss sich zuerst am Donnerstag in der 3. Runde der Qualifikation gegen Anorthosis Famagusta aus Zypern durchsetzen. St. Gallen greift mit dem Heimspiel gegen AEK Athen in den Wettbewerb ein. Sollten die Ostschweizer gewinnen, winkt ihnen ein attraktives Los. In den Playoffs würden sie auf den Sieger des Duells zwischen dem Bundesligisten Wolfsburg und Desna Tschernihiw aus der Ukraine treffen.

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Tampa Bay zweiter Stanley-Cup-Finalist

Tampa Bay steht in den NHL-Playoffs als zweiter Finalist fest. Die Lightning entschieden die Halbfinal-Serie gegen die New York Islanders

Zwei Tage zuvor hatten die Islanders das vorzeitige Ausscheiden mit einem 3:2-Sieg dank einem Treffer in der zweiten Verlängerung noch abwenden können. In der sechsten Partie der Best-of-7-Serie war Tampa Bay in der zusätzlichen Spielzeit das glücklichere Team. Der kanadische Center Anthony Cirelli sorgte nach 13 Minuten und 18 Sekunden für die Entscheidung.

Die ersten beiden Tore fielen im ersten Drittel. Cirellis Landsmann Devon Toews brachte die Islanders in Führung, der Schwede Victor Hedman glich für die Lightning aus.

Tampa Bay, das sich zum ersten Mal seit fünf Jahren für den Stanley-Cup-Final qualifiziert hat, trifft in der in der Nacht auf Sonntag beginnenden Serie auf die Dallas Stars. Den bisher einzigen Titel gewannen die Lightning vor 16 Jahren. Auch Dallas sicherte sich die Trophäe einmal, vor 21 Jahren. In der darauffolgenden Saison, bei ihrer zweiten und letzten Final-Teilnahme, mussten sich die Stars den New Jersey Devils geschlagen geben. (zap/sda)

Miami gewinnt auch zweites Halbfinal-Spiel

Die Miami Heat führen in der NBA-Halbfinal-Serie gegen die Boston Celtics

Nach der Hälfte der Spielzeit schien Boston auf gutem Weg zum Ausgleich in der Best-of-7-Serie. Die Celtics, die zwischenzeitlich um 17 Punkte vorauslagen, gingen mit einem 60:47-Vorsprung in die Pause. Doch Miami schaffte im dritten Viertel die Wende. In dieser Phase des Spiels gelangen den Heat 20 Punkte mehr als Boston. Erfolgreichster Werfer auf Seiten Miamis war der Slowene Goran Dragic mit 25 Punkten.

Die Heat brauchen nach dem neuerlichen Erfolg noch zwei Siege, um zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder den Final zu erreichen. Den letzten ihrer drei Titel hatten sie 2013 gewonnen. Das dritte Spiel findet in der Nacht auf Sonntag statt. (zap/sda)

US-Open-Siegerin Naomi Osaka nicht am French Open

US-Open-Siegerin Naomi Osaka muss auf die Teilnahme am French Open verzichten. Die Japanerin kann wegen einer Kniesehnenreizung in Roland Garros nicht starten. Wegen der Verletzung habe sie nicht genug Zeit zur Vorbereitung, teilte Osaka via Twitter mit.

Das wegen der Corona-Pandemie in den Herbst verlegte French Open beginnt am übernächsten Sonntag. (zap/sda)

Asarenka deklassiert Australian-Open-Siegerin

Viktoria Asarenka (WTA 14) hat beim WTA-Turnier von Rom die Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin (WTA 5) mit 6:0, 6:0 deklassiert. In nur 61 Minuten sicherte sich die Weissrussin, die letzte Woche den US-Open-Final gegen Naomi Osaka verloren hatte, den Vorstoss in die Achtelfinals. Dort trifft sie auf die Russin Daria Kassatkina (WTA 74). (abu/sda)

Del Ponte verfehlt Podest trotz starker Leistung

Ajla Del Ponte zeigte beim Diamond-League-Meeting in Rom bei ihrem Saisonabschluss erneut eine starke Leistung. Die Tessinerin blieb über 100 m zum siebenten Mal in diesem Jahr unter 11,20 Sekunden.

Der Wert von 11,19 bei nahezu Windstille reichte allerdings im Weltklasse-Feld nicht für einen Podestplatz. Elaine Thompson-Herah, der Sprintstar der Frauen bei den Olympischen Spielen von Rio 2016, lief in 10,85 Sekunden zu einer Jahres-Weltbestleistung. Im Sog der Jamaikanerin waren auch Aleia Hobbs (USA/11,12) und Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste (11,14) schneller als die Schweizerin. «Es waren grosse Namen, die mich bezwungen haben. Ich hätte noch ein bisschen besser laufen können, gleichwohl bin ich mit der Leistung zufrieden», sagte Del Ponte. (abu/sda)

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Roland Garros mit weniger Zuschauern als erhofft

Das am Sonntag in einer Woche beginnende French Open in Paris muss mit weniger Zuschauer planen als erhofft. Anstatt der zunächst angekündigten 11'500 Tickets dürfen nur 5000 täglich abgesetzt werden. Die Behörden entschieden angesichts der angespannten Corona-Lage in Paris, den Zuschaueraufmarsch weiter einzuschränken.

Die Organisatoren des von Mai auf September verschobenen Grand-Slam-Turniers hatten vor einigen Tagen angekündigt, in den drei grössten Stadien von Roland Garros vor Publikum zu spielen. Nun finden aber nur auf dem Court Philippe Chatrier Zuschauer Einlass – knapp ein Drittel der gut 15'000 Plätze dürfen belegt werden. (abu/sda/afp)

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Minsk als WM-Austragungsort wackelt

Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) nimmt gemäss eigenen Angaben die WM 2021 nochmals genauer unter die Lupe. Der Grund sind die Unruhen in Minsk, das neben dem lettischen Riga als Zweitspielort vorgesehen ist. Lettlands Premierminister hatte gemäss der IIHF einen Antrag gestellt, dass Weissrussland wegen der politischen Vorkommnissen nicht weiter Austragungsort bleiben dürfe.

Der Schweizer Weltverbands-Präsident René Fasel hielt nach einem Treffen der IIHF-Exekutive in Zürich allerdings fest: «Die IIHF ist kein politisches Gebilde und kann ein Turnier nicht aus politischen Gründen verschieben». Die IIHF sei aber zutiefst besorgt über die jüngsten Ereignisse in Minsk.

Die Aufgabe der nun eingesetzten Expertengruppe sei es, alle potenziellen Risiken zu prüfen, die mit Minsk und Riga als Veranstalter bestünden und danach eine Empfehlung abzugeben. (abu/sda)

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Fed Cup heisst neu Billie Jean Cup

Der Fed Cup bekommt nach dem neuen Modus auch einen neuen Namen. Wie der Internationale Tennisverband ITF mitteilte, wird der Teamwettbewerb der Frauen in Zukunft Billie Jean King Cup heissen.

Die 76-jährige Billie Jean King hat mit den USA die erste Fed-Cup-Austragung 1963 gewonnen und danach als Spielerin sechs weitere Titel geholt. Als Captain führte sie die Amerikanerinnen zu vier Trophäen. Zudem ist die Kalifornierin, die auch zwölf Grand-Slam-Titel im Einzel gewonnen hat, Mitbegründerin der Spielerinnen-Organisation WTA und setzt sich seit Jahren für Gleichberechtigung im Sport ein. (abu/sda)

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Juan Bernat erlitt Kreuzbandriss

Der französische Meister Paris Saint-Germain muss mehrere Monate auf Juan Bernat verzichten. Der 27-jährige Aussenverteidiger aus Spanien erlitt am Mittwoch im Spiel gegen Metz einen Kreuzbandriss im linken Knie. (ram/sda/afp)

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Ab 2022 wieder Tour der Frauen

Die Tour de France ist traditionell der Höhepunkt im Radkalender der Männer. Ab 2022 soll es endlich auch wieder eine Frankreich-Rundfahrt für die Frauen-Profis geben. Sie soll rund eine Woche dauern und im Nachgang der Männer-Rundfahrt durchgeführt werden. (ram/sda)

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Nati büsst drei Plätze ein

Die Schweiz ist in der FIFA-Weltrangliste im Vergleich zum Februar um drei Plätze in den 15. Rang zurückgefallen. Das Team von Trainer Vladimir Petkovic kassierte im September in seinen ersten Länderspielen in diesem Jahr eine 1:2-Niederlage in der Ukraine und spielte gegen Deutschland

Die Schweiz wurde im Ranking von Italien, den Niederlanden und Deutschland überholt. Das ist deshalb wichtig, weil für die Auslosung der WM-Qualifikation im kommenden Winter die besten zehn europäischen Teams in den Topf 1 kommen. Die Schweiz ist nun die Nummer 10 Europas. An der Spitze gab es keine Veränderungen. Es führt weiterhin Belgien vor Weltmeister Frankreich und dem Copa-America-Sieger Brasilien. (ram/sda)

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PSG in extremis zum ersten Saisontor- und Sieg

Der französische Meister Paris Saint-Germain hat den Tritt in der Meisterschaft am dritten Spieltag in extremis gefunden. Gegen das noch punktelose Metz siegten die Hauptstädter dank einem Tor von Julian Draxler

Der Champions-League-Finalist musste im Heimspiel gegen Metz auf seine gefährlichsten Angreifer Kylian Mbappé und Neymar verzichten. Während der französische Youngster sich aufgrund einer Coronavirus-Infektion weiterhin in Quarantäne befindet, stand nicht zur Verfügung. Neben dem Brasilianer, der seinen Gegenspieler auf den Hinterkopf geschlagen hatte, konnte PSG aufgrund von Platzverweisen aus dem Marseille-Match auch nicht auf Layvin Kurzawa und Leandro Paredes zählen.

Paris beendete nach den drei Roten Karten vom Sonntag auch das Ligaspiel gegen Metz nicht mit elf Spielern. Verteidiger Abdou Diallo wurde nach einer guten Stunde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Die zweite Verwarnung des 24-Jährigen war allerdings ein sehr hartes Verdikt.

Auch drei Tage nach dem 0:1 gegen Marseille sorgte das Spiel in Frankreich weiter für Schlagzeilen. Wie die Liga am Mittwochabend bekannt machte, wurde gegen Alvaro Gonzalez ein Verfahren eröffnet. Der Spieler von Marseille soll gemäss PSG Neymar, der zwei Spielsperren erhielt, vor dessen Tätlichkeit wiederholt rassistisch beleidigt haben. Konsequenzen drohen allerdings auch Angel di Maria. Der Argentinier, der gegen Metz auf dem Platz stand, soll versucht haben Gonzalez anzuspucken.


Bemerkungen: 65. Gelb-Rote Karte gegen Diallo (Paris/Foul). Paris ohne Kurzawa, Neymar, Paredes (alle gesperrt) und Mbappé (Quarantäne). (zap/sda)

Königsetappe an Lopez - Roglic baut Vorsprung aus

Miguel Angel Lopez hat die 17. Etappe der Frankreich-Rundfahrt über 170 km von Grenoble nach Méribel gewonnen. Der 26-jährige Kolumbianer triumphierte auf dem Col de la Loze, mit 2304 m Höhe das Dach der 107. Tour de France, solo mit 15 Sekunden Vorsprung vor Primoz Roglic.

Der 30-jährige Slowene verteidigte damit auf der Königsetappe der diesjährigen Tour das Maillot jaune souverän. Er konnte seinen Vorsprung auf Landsmann Tadej Pogacar, der Tages-Dritter wurde, sogar um 17 auf nun 57 Sekunden vergrössern. Neu Gesamtrang 3 belegt Lopez (1:26 zurück). (zap/sda)

Zwei Riesenslaloms am Chuenisbärgli

Der Weltcup-Kalender der Skirennfahrer nimmt Gestalt an. Weil corona-bedingt sowohl Techniker und Speed-Fahrer wie auch die Geschlechter getrennt unterwegs sein werden, wurden gegenüber der ursprünglichen Planung Anpassungen vorgenommen. So wurde der Parallel-Event der Frauen und Männer am Neujahrstag in Davos gestrichen.

In Adelboden finden neu zwei Riesenslaloms und ein Slalom statt. Eine Woche darauf sind am Lauberhorn in Wengen die reguläre Abfahrt, eine Sprint-Abfahrt und ein Slalom geplant. Für letzteren sollen die Athleten in Adelboden trainieren und in Interlaken und Grindelwald untergebracht werden. Wie in früheren Jahren werden zudem erneut in St.Moritz und Crans-Montana Weltcup-Rennen ausgetragen. (ram)

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