Switzerland

Immer mehr Aargauer retten dank einer App Lebensmittel vor dem Abfall

Knapp 60'000 Mahlzeiten wurden vergangenes Jahr im Kanton Aargau mit der App Too Good To Go gerettet. Das sind kumuliert fast achtmal so viele wie noch im Vorjahr. Die Anzahl Betriebe, die mit Too Good To Go zusammenarbeiten, hat sich zudem mehr als verdoppelt: 153 Restaurants, Bäckereien, Detailhändler und Weitere machen mittlerweile im Aargau mit. Prominentester Neuzugang war zuletzt die Migros. «Die Zahlen sind beachtlich», schreibt Alina Swirski, Schweizer Country-Managerin von Too Good To Go. «Wir freuen uns natürlich sehr über die Weiterentwicklung im Aargau.»

Das dänische Unternehmen Too Good To Go kam 2018 in die Schweiz. Betriebe können über eine App melden, wenn sie Lebensmittel zu viel haben, die sie sonst wegwerfen müssten. Auf der App sieht man, wo es solche Mahlzeiten verfügbar hat. Für einen Bruchteil ihres Wertes können sie dann gekauft werden. Das Ziel des Ganzen: Lebensmittelverschwendung reduzieren. Rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel landen weltweit im Abfall.

Über 3000 Tonnen CO2 eingespart

Im ersten Jahr nahm die App im Aargau langsam Fahrt auf, im zweiten Jahr sind die Nutzerzahlen regelrecht explodiert. Mit fast 8000 geretteten Mahlzeiten ist innerhalb des Aargaus die Stadt Aarau einsamer Spitzenreiter. Mit je 6000 folgen Baden und Mägenwil. Im kantonalen Vergleich steht der Aargau mit seinen 60'000 geretteten Mahlzeiten auf Rang sieben, Spitzenreiter mit fast 470'000 geretteten Mahlzeiten ist der Kanton Zürich.

Schweizweit wurden bisher insgesamt 1,3 Millionen Mahlzeiten gerettet. Damit konnten über 3357 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht etwa 18'000 Flügen von Zürich nach London.

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