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Itten nach 3-Millionen-Transfer zu Glasgow Rangers: «Ich spürte, dass ich bereit fürs Ausland bin»

Cedric Itten, Sie wechseln für drei Millionen Franken von St. Gallen zu den Glasgow Rangers. Wie war der erste Tag?
Cedric Itten: Regnerisch und alle scherzten gleich mal: Willkommen in Glasgow... (lacht). Es war unglaublich, diese Geschichte des Klubs aufzusaugen, dieses unfassbare Stadion zu sehen, den Pokal-Raum. Wie die ganze Historie mit den 54 Meister-Titeln zelebriert wird.

Wann war es für Sie klar, dass Sie den nächsten Schritt machen wollen?
Ich fühlte es. Ich hatte eine Top-Saison mit St. Gallen, konnte mich nach dem Kreuzbandriss weiterentwickeln und kam in die Nati. Ich spürte einfach, dass ich nun bereit fürs Ausland bin.

Und dann entschieden Sie, im letzten Spiel gegen YB nicht mehr aufzulaufen.
Zusammen mit dem FC St. Gallen. Ich war nicht 100 Prozent bereit und wir wollten den Transfer nicht gefährden.

Wie waren die Gespräche mit Trainer Steven Gerrard?
Er ist eine unglaublich beeindruckende Persönlichkeit. Ich habe von ihm und auch vom Klub das totale Interesse gespürt. Und ich weiss, dass ich von so einer Legende viel lernen kann. Ich weiss noch, in der U19 des FC Basel hatten wir das Vorspiel in Liverpool und durften danach die Grossen im Anfiel schauen. Da nagelte Gerrard einen Freistoss ins Kreuz, das ist mir bis heute im Kopf geblieben.

Wurden Sie gefragt, ob Sie reformiert oder katholisch sind?
Nein, nein. Aber ich weiss, dass Celtic der Klub der Katholiken und die Rangers der Klub der Protestanten ist.

Was sagen Sie Leuten, die sagen, ein Wechsel in die schottische Liga sei kein Aufstieg?
Ich sehe das Stadion, die Begeisterung der Fans hier und denke, dass jeder die Bilder eines der grössten Duelle der Welt sieht. Hier kann man viel erreichen.

Celtic hat neun Meister-Titel in Folge geholt.
Eben: Das grösste Ziel ist sicher, Meister zu werden – und damit den 10. Titel von Celtic zu verhindern.

Die schottische Liga läuft bereits. Wann spielen Sie das erste Mal?
Wir spielen ja erst noch Europa League am Donnerstag in Leverkusen, da bin ich noch nicht spielberechtigt. Aber der Plan ist, dass ich am Freitag das erste Mal trainiere und vielleicht am Sonntag gegen St. Mirren schon das erste Mal dabei bin.

Ferien gibts also keine dieses Jahr?
Nein. Es ging jetzt alles so schnell, und ich will auch dabei sein. Ich bin heiss und will gleich Vollgas geben. Und sie wissen hier ja auch, dass ich intensive Monate mit St. Gallen hinter mir habe.

Zuschauer hats im 51'000 Fans fassenden Ibrox-Stadion auch noch nicht, oder?
Nein. Aber ich freue mich riesig, dieses Old-Firm-Derby zu erleben. Auf dem Platz, Videos habe ich genug gesehen.

Wird Ihr Ex-Klub St. Gallen abstürzen ohne Ermedin Demirovic und Sie?
Nein, sie haben einen super Trainer, Sportchef und Präsidenten. Die finden wieder neue gute Spieler.

Ioannis Amanatidis war Ihr Stürmer-Trainer. Er kritisierte Sportchef Alain Sutter, sprach von fehlender Wertschätzung, weil man ihm nur eine Vertragsverlängerung über ein Jahr anbot. Verstehen Sie ihn?
Ich habe es gelesen und es ist schwer zu kommentieren für mich. Ich kann nur sagen: Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis. Demirovic, er und ich haben immer viel geredet, hatten auch Video-Sitzungen. Ich habe viel von ihm gelernt.

Sind 19 Saison-Tore für Sie auch eine Genugtuung, dass man Sie in Basel als zu schlecht befand?
Nein, für mich persönlich ist es okay so. Ich hatte meinen Weg, und der hat mich stärker gemacht.

Kommt Ihre Freundin Nina mit nach Glasgow?
Ja, sie ist schon hier und bleibt auch gleich. Sie nimmt mir die organisatorischen Sachen ab. Im Moment sind wir noch im Hotel, suchen jetzt aber eine Wohnung.

Sie leben das erste Mal im Ausland. Wovor haben Sie den grössten Respekt?
Weit weg von der Familie zu sein. Vor der neuen Sprache. Aber an all diesen Dinge kann und werde ich wachsen.

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