Switzerland

Kommentar zu Axel Webers Plänen: Eine Fusion von UBS und Credit Suisse wäre schädlich für die Schweiz

Der Präsident der grössten Schweizer Bank will die direkte Konkurrentin schlucken. Das wäre kontraproduktiv für beide Banken, ihre Kunden, die Mitarbeitenden – und unser Land.

Hat hochfliegende Pläne für seine Bank: UBS-Präsident Axel Weber.

Hat hochfliegende Pläne für seine Bank: UBS-Präsident Axel Weber.

Foto: Simon Dawson (Bloomberg/Getty Images)

Gegen Ende seiner Berufskarriere will Axel Weber noch einmal so richtig durchstarten. Er schlug Credit-Suisse-Präsident Urs Rohner eine Fusion der beiden Schweizer Grossbanken vor. Ein Auge hat er auch auf die Deutsche Bank und die britische Barclays geworfen.

Von einem solchen Megadeal würde vorab einer profitieren: Weber selbst. Er würde wohl – entgegen seiner bisherigen Ankündigung – sein Präsidentenamt nicht schon 2022 abgeben, sondern länger bleiben. Denn es ist unwahrscheinlich, dass er bei einer Megafusion einfach davonzieht.

Zehntausende Arbeitsplätze wären gefährdet

Kontraproduktiv wäre ein Zusammenschluss von UBS und Credit Suisse jedoch für alle anderen. Ein drastischer Stellenabbau wäre die unweigerliche Folge. Tausende der 37’000 Arbeitsplätze in der Schweiz und Zehntausende Stellen weltweit würden geopfert.

Schädlich wäre eine Fusion auch für die Kunden – und damit für die beiden Banken. Reiche und superreiche Privatpersonen, Schweizer Firmen und institutionelle Anleger wie Pensionskassen, Fonds und Vermögensverwalter deponieren ihre Vermögen gewöhnlich bei mehr als einer Bank. Und Unternehmen lassen sich bei Fusionen, Übernahmen und Verkäufen von mehreren Banken beraten. Wenn UBS und Credit Suisse fusionieren, geht ein guter Teil dieser Geschäfte zwangsläufig an andere Banken im Ausland verloren – zum Schaden der Schweiz. Eins plus eins ergibt eben nicht zwei.

Eine Megafusion wäre ein grosses Risiko für die Schweiz

Nicht zuletzt wäre eine Fusion der beiden Grossbanken ein grosses Risiko für unser Land. Schon die Rettung der UBS vor zwölf Jahren war eine Herkulesarbeit für den Bund und die Nationalbank. Was, wenn nun die fusionierte Bank eines Tages in Schieflage gerät und gerettet werden muss? Das Risiko für die Steuerzahler wäre noch grösser, als es bei der UBS-Rettung war.

Und was, wenn eine solche Rettung nicht gelingt? Dann stünde die Schweiz plötzlich ohne weltweit bedeutende Grossbank da – ein kaum vorzustellender Abstieg des bislang weltweit wichtigsten Zentrums für die Vermögensverwaltung.

Football news:

Vater Courtois: Keylor NAVAS war kein guter Mitspieler. Als er zu PSG ging, wurde es einfacher
Ter Stegen trainierte in der Gesamtgruppe Barça. Seit August ist Torwart Marc-André Ter Stegen wieder im Training beim FC Barcelona. Teilweise mit der Mannschaft trainierte Verteidiger Samuel Umtiti, der seit Juni nicht mehr auf dem Platz steht. Ter Stegen spielte seit August nicht mehr, sein letztes Spiel absolvierte er gegen den FC Barcelona (2:8) in der Champions League. Dann unterzog er sich einer Knieoperation und erholte sich
Vardy erzielte in den letzten 6 spielen 7 Tore, 5 Tore - vom Elfmeterpunkt
Zlatan erzielte 2 der 3 letzten Elfmeter nicht. Milans Stürmer traf im Spiel gegen Sparta Prag
Benzema Sprach mit Vinicius über die Worte in Der Champions-League-Spielpause. Sie haben die Frage geklärt
Barça-Verteidiger Araujo erlitt eine Verletzung des zweiköpfigen oberschenkelmuskels
Neymar fällt wegen einer Verletzung drei Wochen aus. Der Brasilianer kann erst nach der Länderspielpause im November wieder auf das Feld zurückkehren, wie der Journalist von RMC Sport, Mohamed Buhafsi, schreibt