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Krimikolumne: «24» neu auf Netflix

Falls Sie diesen Sommer nicht sehr viel vorhaben – und nur dann –, empfiehlt sich ein Thrillerklassiker, der am 24. Juni auf Netflix hochgeschaltet wurde: «24» mit Kiefer Sutherland als Jack Bauer, Mitarbeiter der US-Antiterrorismus-Einheit in Los Angeles und gleichzeitig leicht überforderter Familienvater, dessen Tochter und Frau in Gefahr geraten, wurde vor 19 Jahren zum ersten Mal ausgestrahlt.

Stilelemente Flopp …

Das ist kaum zu fassen, denn schlecht gealtert sind nur drei Dinge: Die unsäglichen Stilelemente des Split Screen, also der aufgeteilten Bildschirme, auf denen man diverse Handlungsstränge gleichzeitig sieht, nerven heutzutage einigermassen – und wurden damals auch rechts und links parodiert. Auch diese gelben Digital-Zeitanzeigen, die immer mal wieder eingeblendet werden – naja. Und, natürlich, die Technologie, die doch ziemlich gealtert ist: Erinnert sich noch jemand an Nokia-Telefone?

… Handlung top

Ansonsten wirkt Bauers Rumgerenne in sozusagen Echtzeit – die ersten Staffeln bilden jeweils in 24 Folgen immer auch einen Zeitraum von 24 Stunden ab – noch genauso rasant und frisch wie vor 19 Jahren. Und auch wenn damals schon kritische Stimmen laut wurden, die Serie pflegte einen recht nachlässigen Umgang mit Folterdarstellungen und Gewalt und hätte eine ziemlich üble Anti-Muslim-Haltung, so ist eines nicht von der Hand zu weisen: Das Ganze ist unfassbar spannend. Deshalb auch die Warnung zu Beginn dieser Kolumne: Fangen Sie wirklich nur damit an, wenn Sie etwas Zeit haben – immerhin sind es satte neun Staffeln, die süchtig machen.

«24» – seit 24. Juni auf Netflix.
Wertung: Vier von fünf

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