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Miss Kosovo und CVP-Politikerin Kështjella Pepshi will als Sängerin durchstarten: «Ich träume von einem Grammy»

Als Schönheitskönigin sammelte Kështjella Pepshi (31) bereits Erfahrung im Rampenlicht. Jetzt erfüllt sich die ehemalige Miss Universe Kosovo einen Lebenstraum – und veröffentlicht ihren ersten Song. Mit der Up-tempo-Nummer «Too Many Miles» will die Bernerin mit kosovarischen Wurzeln eine grosse Musikkarriere starten.

In den vergangenen Jahren lag ihr Fokus woanders: 2010 erreichte sie bei den Miss-Bern-Wahlen das Halbfinale. Im gleichen Jahr wurde sie zur Miss Universe Kosovo gekürt und nahm bei den Miss-Universe-Wahlen in Las Vegas (USA) teil.

Nachdem sie als Schönheitskönigin Erfolge gefeiert hatte, widmete sie sich der Politik und setzt sich bis heute für Migration, Toleranz sowie Integration ein. 2015 kandidierte sie als Mitglied der CVP Bern für den Nationalrat. Jetzt will sie sich voll auf die Laufbahn als Sängerin konzentrieren.

«Ich will der Welt mit meiner Musik eine Botschaft weitergeben»

«Schon als Kind hatte ich eine grosse Leidenschaft für Musik», erklärt sie. «Wenn man einmal Blut geleckt hat, kommt man nicht los davon. Ich spürte immer mehr, dass ich im Herzen Musikerin bin.» Geschrieben wurde ihre erste Single bereits 2017 vom Münchner Songwriter Sami Hammi. Rund zwei Jahre dauerte es, bis sie sich bereit fühlte, den Song zu veröffentlichen. «Erst jetzt spüre ich das Lied richtig», sagt sie. «Mit meiner Single will ich jetzt richtig durchstarten. Ich will der Welt mit meiner Musik eine Botschaft weitergeben.»

«Für mich ist kein Ziel zu klein»

Der Clip zu ihrem Lied wurde bereits bei MTV gezeigt, wie sie erzählt. «Als ich mein Video auf MTV sah, musste ich weinen. Ich konnte es nicht glauben», erinnert sie sich. «Es ist überwältigend, wenn man sich selbst sieht, wo sonst Musikclips von Stars wie Beyoncé gezeigt werden.»

Die 31-Jährige lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Heimberg BE. «Typisch albanisch, lebe ich noch zu Hause», sagt sie lachend. Von sich selbst und ihrem musikalischen Talent ist sie überzeugt. «Für mich ist kein Ziel zu klein. Ich träume von einem Grammy! Klar braucht es Glück, aber wenn man nicht an sich selbst glaubt, kann man es auch gleich sein lassen», sagt Kështjella Pepshi selbstbewusst. Das grösste Idol der Sängerin ist aber keine Pop-Diva, sondern ihre Mutter.

«Hinter mir steht kein Millionär»

Nachdem der Vater von Kështjella Pepshi an Lungenkrebs gestorben war, war ihre Mutter plötzlich alleinerziehend und musste für ihre Tochter und den älteren Sohn stark sein. «Meine Mutter hat mir mitgegeben, immer weiterzumachen», sagt die Sängerin. «Sie kam mit 25 Jahren aus dem Kosovo in die Schweiz und hat sich schnell integriert. Sie ist eine starke Frau und mein Vorbild.»

Leben kann Pepshi, die aktuell an einem Album arbeitet, von der Musik noch nicht. Sie arbeitet als Model und Kosmetikerin und investiert Geld in die Gesangskarriere. «Ich mache das alles selbst – hinter mir steht kein Millionär», sagt sie. «Doch jeder Rappen ist es wert. Von nichts kommt schliesslich nichts!»

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