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Nach Vorwürfen des Co-Trainers: Das sagt Sutter zur Amanatidis-Attacke

Der FC St. Gallen beendet die Meisterschaft mit 68 Punkten auf Platz zwei. Eine Platzierung, die den Ostschweizern im Vorfeld nicht zugetraut wurde. Dieser Grosserfolg sei jedem einzelnen Spieler zu verdanken, betont Sportchef Alain Sutter: «Es kann nicht hoch genug bewertet werden, was die Jungs geleistet haben.» Und weiter: «Wir hauen alles rein, wir lassen uns von niemandem etwas gefallen, aber wir sind immer fair und respektvoll.»

Die Mannschaft des FC St. Gallen pflegt einen aussergewöhnlichen Zusammenhalt. Diesen gilt es auch mit in die neue Saison zu nehmen, in der einige Hürden anstehen. Sportliche, aber auch wirtschaftliche. Vor allem was das Thema Zuschauer anbelangt, die einen wesentlichen Teil der Einnahmen ausmachen, sei man hinter den Kulissen dran, ein Sicherheitskonzept zu entwickeln, erzählt FCSG-Präsident Matthias Hüppi: «Es ist das Ziel, das Stadion wieder zu einem gewissen Prozentsatz zu füllen, 50 Prozent beispielsweise.»

St. Gallen verliert beide Top-Stürmer

Sportlich wird es ebenfalls herausfordernd. Gleich drei Offensivspieler, darunter die Top-Stürmer Cedric Itten und Ermedin Demirovic, verlassen die Ostschweizer. Demirovic wechselt zum SC Freiburg. Itten ziehts nach Schottland zu den Glasgow Rangers.

Die besten zwei Stürmer verlassen also den FCSG, wird man da nicht nervös? Sportchf Sutter: «Wir verlieren zwei wichtige Spieler. Jetzt sind wir gefordert, die beiden zu ersetzen. Eins zu eins werden wir das nicht können. Aber das gehört zum Job dazu und macht einen nicht nervöser als andere Situationen.»

Mit Axel Bakayoko verlässt ein weiterer Stürmer die Ostschweiz. Doch damit ist die Liste der Abgänge noch nicht komplett. Milan Vilotic, Moreno Costanzo und die Nummer zwei im Tor, Jonathan Klinsmann, werden ab der nächsten Saison nicht mehr Teil des FC St. Gallens sein.

Kritik des Co-Trainers

Auch das Trainer-Team hat einen Verlust zu verzeichnen: Co-Trainer Ioannis Amanatidis scheint den Klub im Unfrieden bereits verlassen zu haben. Während Peter Zeidler und Alain Sutter einen Vertag bis 2025 erhielten, habe man ihm «aufgrund der ungewissen finanziellen Zukunft des Klubs» nur einen Einjahresvertrag angeboten.

Der Grieche gegenüber dem «Kicker»: «Das passt irgendwie nicht zusammen. Ich sehe keine Wertschätzung für meine Arbeit.» Was sagt der Sportchef zu diesen Vorwürfen? Sutter: «Jeder hat das Recht seine Meinung zu sagen, jeder nimmt Sachen anders auf. Ioannis hat ein Vertragsangebot erhalten und entschieden, es nicht anzunehmen.»

Der FCSG darf auf die vergangene Saison mehr als Stolz sein. Und wer weiss, vielleicht kommt es im Frühling 2021 zum grossen Coup. Zeidler: «YB hat uns am Montag gezeigt, dass es noch besser geht (1:3). Das könnte im Idealfall eine Motivation sein.»

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