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Rekordtemperaturen in Italien: Das Schlaraffenland verdurstet

Ganz Italien sehnt sich nach Regen. Der trockenste Sommer aller Zeiten stresst Pflanzen, Vieh und Landwirte. Und die Dürre verknappt die heiligen Zutaten der italienischen Küche.

Ausgetrocknet: Der Po, der grosse Strom, den sie in Italien il Grande Fiume nennen, fliesst nicht mehr.

Ausgetrocknet: Der Po, der grosse Strom, den sie in Italien il Grande Fiume nennen, fliesst nicht mehr.

Foto: Andrea Fasani (imago)

Ach, Italien. Das gelobte Land des Lukullus brät unter der sengenden Sonne. Der Sommer 2022 steht im Zeichen des boshaften Charon. Der Fährmann der Unterwelt, der die Toten mit seinem mythologischen Boot über den Totenfluss ins Reich des Hades bringt, gab der garstigsten der mittlerweile fünf afrikanischen Hitzewellen dieses Jahres seinen Namen. Seit dem 10. Mai schon vergällen Charon und seine Gesellen den Landwirten im mediterranen Schlaraffenland die Existenz.