Switzerland

Rückkehr aus den 29 Risikoländern ist schwierig zu kontrollieren

Keine Garantie für das Einhalten der Regeln, keine Kontrollen gegen Missbräuche: Der Bund setzt auf den guten Willen und hohe Bussen. Bild: keystone

Rückkehr aus den 29 Risikoländern ist schwierig zu kontrollieren

Die Massnahmen des Bundes für Personen, die aus Corona-Risikoländern zurückkehren, sind nicht einfach umzusetzen. Das Bundesamt für Gesundheit kann sich nach eigenen Angaben nur auf den guten Willen der Bürger und auf mögliche Denunziationen durch Dritte verlassen.

Wenn eine Person aus einem der 29 als problematisch aufgelisteten Länder in die Schweiz zurückkehrt, ist der Zoll gehalten, sie an ihre Pflichten zu erinnern, sich also in den nächsten 48 Stunden bei den Behörden ihres Kantons zu melden. Der Betroffene muss lediglich mündlich zusichern, dass er sich daran halten werde.

Vom BAG publizierte Liste der 29 Staaten und Gebiete, aus deren Einreise in die Schweiz eine zehntägige Quarantänemassnahme resultiert admin.ch

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zugegeben, es sei schwierig, sicherzustellen, dass jeder die Regeln einhalte. Es gebe keine Garantie dafür, dass sich alle betroffenen Personen von selbst melden würden.

Keine Garantie, keine Kontrolle

Systematische Kontrollen an den Landgrenzen sind nicht möglich. Bei den Ankünften per Flugzeug hingegen werden die Daten der Passagiere während des Fluges aufgenommen, und diese werden informiert. Für Busreisen ist ein ähnlicher Ansatz vorgesehen.

Das BAG zählt auf das Pflichtbewusstsein der Bevölkerung und auf die abschreckende Wirkung der möglichen Bussen. Wer die zehntägige Quarantäne vorsätzlich nicht einhält, kann eine Strafe von bis zu 10'000 Franken erhalten, bei Fahrlässigkeit eine von bis zu 5000 Franken. Für die Strafverfolgung sind laut BAG die Kantone zuständig.

«Man darf ausserdem den Effekt der sozialen Kontrolle nicht unterschätzen. Eine Person, die aus einem Risikogebiet zurückkehrt, ist meist nicht die einzige, die davon weiss. Ihre Familie, ihre Umgebung und ihr Arbeitgeber könnten auch darüber informiert sein», schrieb das BAG.

Die Quarantäne sei eine der wirksamsten Massnahmen, um die Übertragungsketten von Covid-19 zu unterbrechen, rief das Bundesamt in Erinnerung. Der Bund sei jedoch bereit, sein System bei Bedarf anzupassen. (sda)

Maskenpflicht im Zug: Bilder, die zeigen, so geht es nicht!

Warum die Swiss-Covid-App ohne GPS-Ortung funktioniert

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das sind die Corona-Hotspots in der Schweiz

Seit die Schweiz ihre Corona-Massnahmen gelockert hat, steigen die Fallzahlen erwartungsgemäss wieder an. Aber wo stecken sich die Leute an? Eine Übersicht über die Corona-Hotspots der Schweiz.

Seit die Schweiz die Corona-Massnahmen gelockert hat, treffen wieder mehr Menschen aufeinander. Damit steigt automatisch auch das Risiko, mit dem Coronavirus infiziert zu werden – oder das Virus weiterzugeben. Erwartungsgemäss sind auch die Zahlen seit den Lockerungen wieder gestiegen.

Wo aber stecken sich die Menschen an? Wo infizieren sogenannte Superspreader viele weitere Personen? Und wo sind die lokalen Hotspots?

Eine Übersicht über die bisher bekannten Fälle – vor und nach den …

Link zum Artikel

Football news:

Giorgio Chiellini: Schwierige Jahreszeiten passieren. Wir wollen weiter gewinnen. Immer
Messi schläft auf einer Matratze. Was ist das für eine Fiktion?
Sulscher über die Europa League: ein Sieg mit Manchester United wäre der größte Erfolg meiner Karriere gewesen
Liverpool kann für 13 Millionen Euro Olympiakos-Verteidiger Tsimikas kaufen
Müller über Lewandowski ist der beste Stürmer der Welt: wir werden am Freitag Sehen. Messi hat auch gut gespielt
Willian appellierte an die Chelsea-Fans: ich Gehe mit hoch gehobenem Kopf. Ich werde dich vermissen
Ronaldo ist ermutigt, dass Pirlo Juventus führte